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FlexNow - An-/Abmeldeformular

Sollten Sie sich in FlexNow nicht regulär an- oder abgemeldet haben, verwenden Sie bitte dieses Formular (öffnet neues Fenster). (nicht barrierefrei) (PDF). Füllen Sie es vollständig aus, gehen damit zu dem Dozenten / der Dozentin, der / die Ihnen die Aktion bestätigt, und bringen es dann ins Sekretariat.
Bitte beachten Sie: Die Begründung "technische Probleme" wird nicht akzeptiert.

Hinweise zum Abfassen einer Modularbeit

Wissenschaftliche Arbeiten
Alle wissenschaftlichen Arbeiten – vom Protokoll bis zur Doktorarbeit – müssen eigenständige Leistungen sein. Alle in diese Texte indirekt oder direkt übernommenen Gedanken oder Zitate sind im Fall von Paraphrasierungen durch die Wiedergabe in indirekter Rede oder als wörtliche Übernahmen durch Anführungszeichen zu kennzeichnen. Zudem muss der Kern aller dieser Arbeiten eine originäre Leistung desjenigen sein, der als Autor ausgewiesen wird.

Wissenschaftliches Fehlverhalten
Tatbestände wissenschaftlichen Fehlverhaltens liegen demzufolge vor, im Fall von:
•    Falschangaben: Die Erfindung oder Verfälschung von Inhalten, Daten, Quellen, Bezügen und Nachweisen
•    Text- und Ideendiebstahl: Vereinzelte Textübernahme (»copy & paste«), Anlehnung an Formulierungen und Ideen, Duplizierung von Fakten und Texten ohne hinrei-chenden Nachweis
•    Autorenschaftsanmaßung: Unberechtigter Ausweis als Autor oder Koautor
•    Täuschung und Plagiat: Bewusste oderfahrlässige Übernahme von Texten, die Dritte verfasst haben, ohne Nachweis.
•    Betrug: Erwerb von Dienstleistungen und Kauf von (Teil-) Arbeiten.

Korrekter Umgang mit geistigen Produkten anderer
Die Übernahme fremder Texte, Ideen, Daten, Fakten, Formulierungen und Wortschöpfungen u. a. ohne konkreten, zutreffenden, vollständigen und objektiv nachprüfbaren Beleg (Zitierung) ist unzulässig.
Dies gilt zwingend auch für den Einsatz von Internetquellen und KI, deren Autorschaft nicht bekannt und/oder kollektiv ist.
Texte und sonstige Inhalte (Darstellungen, Grafiken, Tabellen, Stellungnahmen), die aus dem Internet stammen und/oder unter Verwendung von Kl (z. B. ChatGPT) generiert werden, können und dürfen nur mit zutreffendem (Zitat-)Nachweis in wissenschaftliche Arbeiten eingebracht werden. Hierbei ist folgendes zu beachten:
•    Alle Informationen aus dem Internet/ der Kl, die einen (zutreffenden) Zitatnachweis enthalten, können nach Überprüfung und unter Zitierung der Originalfundstelle in eigene Texte eingebracht werden.
•    Alle Informationen aus dem Internet/der Kl, die keinen solchen Zitatnachweis enthalten, müssen bezüglich der originären Fundstelle recherchiert werden: Gelingt der Nachweis, können diese Inhalte unter Verwendung der Originalfundstelle wie zu 1. eingebracht werden.
•    Alle Informationen aus dem Internet/der Kl, zu denen keine (zutreffenden) Zitatnachweise auffindbar sind, dürfen in keiner Form in einer eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit verwendet werden.

Arbeitsschritte beim Abfassen einer Modularbeit
Um eine Modularbeit anzufertigen, müssen verschiedene Arbeitsschritte durchlaufen werden. Diese werden im Folgenden kurz vorgestellt. Es handelt sich dabei lediglich um einen Vorschlag, der dem jeweiligen Untersuchungsinteresse entsprechend angepasst werden kann.

Thema festlegen
Ein Thema sollte sich in einer Frage zusammenfassen lassen, die dann die Grundlage für die Formulierung des Titels der Arbeit abgibt.

Literatur recherchieren und Einlesen
Hier empfiehlt sich neben der Lektüre der Grundlagenliteratur die Benutzung der auf der UB-Seite zur Verfügung stehenden Datenbank BDSL.

Konzept erstellen
Diese Vorarbeiten lassen sich nun in einem Konzept zusammenfassen. Dabei sollten folgende Punkte kurz umrissen werden:
•    das Thema der Arbeit,
•    Ihre Erwartungshypothesen,
•    der Forschungsstand,
•    das methodische Vorgehen.

Gliederung der Arbeit erstellen und Hausarbeit schreiben
Für die Hausarbeit muss eine sachgemäße Gliederung erstellt werden, die sich an dem folgenden Schema orientieren kann:
•    Die Einleitung dient der kurzen Erklärung der Fragestellung und der Erwartungshypothesen.
•    Im 2. Kapitel können Sie den bisherigen Forschungsstand referieren und kritisch reflektieren und Ihr methodisches Vorgehen erklären.
•    Im 3. Kapitel können Sie die Ergebnisse Ihrer Untersuchung präsentieren. In einem Fazit fassen Sie Untersuchungsgegenstand, Fragestellung und die Ergebnisse Ihrer Recherchen und Analysen nochmal zusammen und könne auf weitere interessante Aspekte aufmerksam machen.
Nachdem Sie Ihre Gliederung mit der Betreuer:in Ihrer Arbeit besprochen haben, können Sie sie Schritt für Schritt abarbeiten.

Formalia
Schriftliche Arbeiten sollten ein Titelblatt nach dem angegebenen Muster haben. Um Verzögerungen bei der späteren Noteneingabe in FlexNow zu vermeiden, geben Sie bitte unbedingt an, in welchem Modul die Arbeit verbucht werden soll und in welchem Semester Sie sich dafür in FlexNow angemeldet haben.
Die Arbeit selbst sollte nicht mit zu kleiner Schrift verfasst sein, 12pt sowie eineinhalbzeilig ist verbindlich. Bitte berücksichtigen Sie links den Rand für die Heftung und rechts einen angemessenen Rand für Korrekturen. Nicht zu vergessen ist - wie bei jeder schriftlichen Arbeit - die eigenhändig unterschriebene Plagiatserklärung ganz am Schluss.

Richtiges Zitieren (Vermeidung von Plagiaten)
Achten Sie sehr darauf, dass immer klar ist, ob Sie Ihre eigenen Ergebnisse oder die Informationen anderer wiedergeben.
1. Umschreibungen (Paraphrasen) fremder Quellen werden grundsätzlich durch die Wiedergabe in indirekter Rede von der Darstellung eigener Ergebnisse unterschieden. Das gilt auch dann, wenn Sie Ihre Quelle über historische/biographische Daten informiert.
2. Zitate werden grundsätzlich durch Anführungszeichen kenntlich gemacht. Sie müssen in allen Einzelheiten genau mit der Vorlage übereinstimmen.
3. Zitate im Zitat werden durch einfache Anführungszeichen angezeigt.
4. Eigene Zusätze innerhalb eines Zitats werden in eckige Klammern [ ] gesetzt.
5. Auslassungen innerhalb eines Zitats werden durch drei Punkte in eckigen Klammern kenntlich gemacht [...].
6. Sind im Original einzelne Wörter oder ganze Passagen unterstrichen, kursiv gesetzt, oder auf andere Weise hervorgehoben, werden sie durch den Zusatz [Hervorhebung im Original] gekennzeichnet.
7. Eigene Hervorhebungen werden mit dem Zusatz [Hervorhebung durch den Vf.] versehen.
Jedes Zitat und jede andere Übernahme aus Wort- und Bildbeiträgen anderer muss über Fußnoten, die die Quellen dieser Übernahmen angeben, belegt werden, so dass die Leser:innen der Arbeit diese auffinden können. Es gibt verschiedene Fußnoten- und Zitatnachweissysteme. Wichtig ist die Einheitlichkeit, d. h. sobald man sich für eine Art entschieden hat, muss diese durchgehalten werden.

Literaturverzeichnis
Jegliche Literatur, auf die in der Arbeit Bezug genommen wird (als Basis für Zitate, gedankliche Übernahmen u.a.), muss am Ende der Hausarbeit in alphabetischer Reihenfolge im Literaturverzeichnis, gegliedert in Primärliteratur und Forschungsliteratur angeführt sein.
Die Unterscheidung von Primär- und Sekundärliteratur ist dabei anhängig von der bearbeiteten Fragestellung: Zur Primärliteratur gehören die literarischen Texte, auf die man im Rahmen der Fragestellung Bezug nimmt. Sekundärliteratur ist die Literatur, die sich selbst mit der Literatur, die für die Fragestellung relevant ist, beschäftigt. Es kann also -  je nach Fragestellung -  dasselbe Buch einmal Primär- und einmal Sekundärliteratur sein.
Bsp: Ricarda Huchs Buch über die Romantik wäre zur Primärliteratur zu rechnen, wenn es in einem Literaturverzeichnis zu einer Arbeit über Ricarda Huch aufgeführt würde. Dasselbe Buch wäre aber bei einer Arbeit über die Romantik als Sekundärliteratur anzugeben.
Grundsätzlich sollte man im Literaturverzeichnis nur Literatur angeben, mit der man tatsächlich gearbeitet hat, was aber nicht heißt, dass nur Literatur angegeben werden darf, die man auch in den Fußnoten zitiert hat.
Der bibliographische Nachweis für die Primärliteratur sollte nach Möglichkeit mit Hilfe einer historisch-kritischen Ausgabe geführt werden. Ist dies nicht möglich, muss man auf jeden Fall auf einen verlässlichen Text zurückgreifen. Auf keinen Fall können Primärtexte aus der Sekundärliteratur zitiert werden.

Bibliographische Angaben
Eine vollständige Titelangabe umfasst:
-    Nachname und Vorname des Autors
-    Titel, mit Untertitel
-    bei mehrbändigen Werken: Bandzahl
-    Auflagenzahl (die erste Auflage wird nicht besonders gekennzeichnet) eventuell mit dem Vermerk, ob es sich um eine überarbeitete oder verbesserte Auflage handelt; auch die Tatsache, ob es sich um einen Nachdruck handelt, kann an dieser Stelle vermerkt werden.
-    Erscheinungsort und Erscheinungsjahr. Sind Ort oder Jahr nicht bekannt, ist der Vermerk o. O. oder o. J. üblich, können Ort und Jahr nur indirekt ermittelt werden, stehen diese Angaben in eckigen Klammern [  ].
-    Bei Werken, die in einer Reihe erschienen sind, wird der Titel und die Bandzahl der Reihe in runden Klammern und hinter Gleichheitszeichen (= ) nach dem Verfasser und dem Titel des Werkes angegeben, es folgt der Erscheinungsort und das Erscheinungsjahr. Der Reihenvermerk kann aber auch nach der Angabe von Ort und Jahr stehen. Die Herausgeber einer Reihe müssen nicht genannt werden.
-    Bei Beiträgen in Sammelwerken werden zunächst Verfasser und Titel des Beitrages angegeben, dann Herausgeber, Titel, Erscheinungsort und Jahr des Sammelbandes, dann die Seitenangabe des Beitrags.
-    Bei Zeitschriftenaufsätzen werden zunächst Verfasser und Titel des Aufsatzes angegeben, dann der Titel, Band oder Jahrgang und Erscheinungsjahr oder Datum der Zeitschrift, das in runde Klammern ( ) gesetzt wird, es folgt dann die Seitenangabe des Aufsatzes. Erscheinungsort und Herausgeber der Zeitschrift werden nicht genannt. Ist der Verfasser eines Aufsatzes unbekannt, so wird dies durch den Zusatz Anon. gekennzeichnet.
-    Handelt es sich um eine Dissertation, wird dies in der bibliographischen Angabe vor der Ortsangabe vermerkt.
-    Internetquellen werden unter Angabe des Verfassers oder der Verfasserin, dem Titel des Beitrags, er URL und dem Datum des Abrufs zitiert. Handelt es sich um zuvor gedruckte Dokumente müssen auch die bibliographischen Angaben (wie oben) gemacht werden.

Eidesstattliche Erklärung zur Prüfungsleistung
Unter einem Plagiat versteht man den Diebstahl geistigen Eigentums. Um dem vorzubeugen, muss der/die Verfasser/in mit seiner/ihrer Unterschrift versichern, dass er/sie die Arbeit allein angefertigt und alle (auch sinngemäß) übernommenen Passagen anderer Autoren verzeichnet hat (s. Plagiatserklärung).

Sprachliche Korrektheit
Arbeiten werden in der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft nur dann angenommen, wenn ein Mindestmaß an sprachlicher Korrektheit erfüllt ist. Auf den ersten 3 Seiten des Fließtextes sind maximal 10 Orthografiefehler und 5 Satzzeichenfehler gestattet. Beim Überschreiten dieser Grenzen wird die Arbeit vorerst nicht korrigiert. Die Verfasserin/der Verfasser erhält die Möglichkeit, den Text zu überarbeiten. Bei einer Zensur wird der Verstoß gegen die Fehlerobergrenzen berücksichtigt: Die Arbeit wird um eine Note schlechter gewertet.
Nach Korrektur und Besprechung (!) der Arbeit wird Ihre Note in FlexNow eingetragen. Nehmen Sie Angebote, in die Korrektur Einsicht zu nehmen, unbedingt wahr, um Ihre Schreibkompetenz zu verbessern!

Konsequenzen des Plagiierens
Arbeiten, die Plagiate enthalten, werden im Prüfungssystem als „Unterschleif“ festgehalten und gelten als „nicht bestanden“.

Tutorium
Für Studienanfänger: Der Besuch eines Tutoriums ist dringend zu empfehlen!

Plagiatserklärung

Von Plagiat spricht man, wenn Ideen und Worte anderer als eigene ausgegeben werden. Dabei spielt es keine Rolle, aus welcher Quelle (Buch, Zeitschrift, Zeitung, Internet usw.) die fremden Ideen und Worte stammen, ebenso wenig, ob es sich um größere oder kleinere Übernahmen handelt oder ob die Entlehnung wörtlich oder übersetzt oder sinngemäß ist. Entscheidend ist allein, ob die Übernahmen durch indirekte Rede oder Zitation kenntlich gemacht und die Quellen angegeben sind oder nicht (s. Hinweise zum Abfassen einer Modularbeit). Sind sie es nicht, liegt ein Plagiat, eine Täuschung, vor.
In solchen Fällen wird kein Leistungsnachweis (auch kein Teilnahmeschein) ausgestellt und die Teilnahme an der Lehrveranstaltung wird in FlexNow als "nicht bestanden (Unterschleif)" registriert.
Ich erkläre hiermit, diesen Text zur Kenntnis genommen und in dieser Arbeit kein Plagiat im o.g. Sinne begangen zu haben.

Datum, Unterschrift

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