DFG Forschungsnetzwerk "Kulturelle Aufführungen (Cultural Performance) in den transnationalen Amerikastudien" (Dr. Bauridl, Regensburg, Dr. Wiegmink, Mainz)
Wissenschaftliches Netzwerk DFG (# BA 3567/4-1) (externer Link, öffnet neues Fenster)
"Kulturelle Aufführungen (Cultural Performance) in den transnationalen Amerikastudien" (externer Link, öffnet neues Fenster)
2014-2018 (36 Monate + Verlängerung)
Projektleitung:
| Dr. Birgit M. Bauridl Lehrstuhl für Amerikanistik / American Studies Institut für Anglistik und Amerikanistik Universität Regensburg 93040 Regensburg E-Mail: birgit.bauridl@ur.de | Dr. Pia Wiegmink (externer Link, öffnet neues Fenster) Department of English and Linguistics American Studies Johannes Gutenberg-University Mainz Colonel-Kleinmann-Weg 2 (room 04-455) 55128 Mainz E-Mail: wiegmink@uni-mainz.de |
Netzwerkteilnehmerinnen und -teilnehmer:
Prof. Dr. Nassim Balestrini (Karl Franzens U Graz)
Dr. Birgit M. Bauridl (U of Regensburg)
Dr. Juliane Braun (U of Bonn)
Nanne Buurman, M.A. (Free U of Berlin/U of Leipzig)
Prof. Dr. Ben Chappell (U of Kansas)
Dr. Julia Faisst (Catholic U of Eichstaett-Ingolstadt)
Dr. Nicole Hodges Persley (U of Kansas)
Dr. Katrin Horn, M.A. (U of Wuerzburg)
Dr. Leopold Lippert (U of Salzburg)
Frederike Offizier, M.A. (U of Potsdam)
Prof. Dr. Ilka Saal (U of Toronto / U of Erfurt)
Dr. Leonard Schmieding (Georgetown U / German Historical Inst., Washington, DC)
Claudia Trotzke, M.A. (U of Regensburg)
Dr. Pia Wiegmink (Johannes Gutenberg-U Mainz)
Dr. Andrea Zittlau (U of Rostock)
Projektmitarbeitende:
Kate Sherman
Projektzusammenfassung:
Dieses Netzwerk untersucht das Potential einer Integration von Ansätzen aus dem Bereich der Performance Studies für die transnationalen Amerikastudien. Es erörtert, wie Themen, die im Zuge des transnationalen Turns, für die Amerikastudien zentral geworden sind, mithilfe der Untersuchung von kulturellen Aufführungen, inhaltlich und methodisch präziser untersucht werden können. Ausgehend von einer Auffassung von Kultur als körperliches, kommunales Ereignis (versus Kultur als Text), stellen die Einzelprojekte des Netzwerks - die in drei thematische, orts-orientierte Cluster gruppiert sind- die lokalen, (kultur-)räumlichen Besonderheiten von Performance den Dynamiken globaler Mobilität gegenüber. Dabei untersucht das Netzwerk zum einem die Funktion von kulturellen Aufführungen als spezifische Ausdrucksformen (Alltagsrituale, Festivitäten, theatrale Ereignisse etc.) in transnationalen Kontaktzonen, d.h. in Räumen, in denen Kulturen aufeinander treffen und Fragen sozio-politischer Handlungsfähigkeit, Repräsentation und Macht verhandelt werden. Zum anderen prüft es die Eignung des Konzepts der kulturellen Aufführung als einen methodologischen Ansatz für die Untersuchung transnationaler Prozesse und untersucht den Nutzen wie auch die Grenzen einer nachhaltigeren Einbindung von Ansätzen aus den Performance Studies in die Amerikastudien. Indem es Wissenschaftlerinnen der Performance Studies und der Amerikastudien aus Europa, den USA und Asien zusammen bringt, schafft das Netzwerk eine Plattform transnationaler wie auch interdisziplinärer Zusammenarbeit.
Für mehr Informationen zu Veranstaltungen, Teilnehmenden, Partnerschaften und mehr, besuchen Sie bitte unsere Website (externer Link, öffnet neues Fenster).
DFG Forschungsprojekt Prof. Hebel / New England Anniversary Orations 1770-1865
„Festreden zur Erinnerung an die koloniale Gründung Neuenglands als Ursprung der USA aus der Zeit 1770 bis 1865“
Projektleiter:
Prof. Dr. Udo Hebel
Lehrstuhl für Amerikanistik/American Studies
Institut für Anglistik und Amerikanistik
Universität Regensburg
93040 Regensburg
Tel.: 0941-943-3477/78
Fax.: 0941-943-3590
e-mail: hebel@uni-regensburg.de (externer Link, öffnet neues Fenster)
Laufzeit:
2010-2013
Projektzusammenfassung:
Die Sammlung von Festreden zur Erinnerung an die Ankunft der Pilgerväter in Neuengland im Jahr 1620 dokumentiert erstmals umfassend die sog. Forefathers’ Day Orations aus der Zeit zwischen 1770 und 1865. ‚Vorväter-Reden’ bildeten zwischen der Amerikanischen Revolution und dem Amerikanischen Bürgerkrieg den Höhepunkt von Festakten, mit denen Gemeinden, Städte und historische Traditionsgesellschaften an die Gründung der ersten puritanischen Kolonie in Plymouth, Mass. und an die Ideale der kolonialen Gründerväter als historischem Ausgangs- und ideologischem Bezugspunkt für die nationale Geschichte und die politischen Traditionen der USA erinnerten. Die bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts auf Neuengland konzentrierten Feierlichkeiten finden bis zum Bürgerkrieg auch im Süden, Mittleren Westen und Westen der USA Verbreitung und besitzen zeitweise eine ähnliche Bedeutung wie der Nationalfeiertag des Fourth of July. Die Ausgabe von chronologisch, regional und inhaltlich exemplarisch ausgewählten Reden zielt auf die Erschließung eines für die U.S.-amerikanische Kulturgeschichte und Erinnerungskultur signifikanten Textkorpus, das die rhetorischen Funktionalisierungen des neuengländischen Gründungsmythos zwischen nationaler Glorifizierung und universeller Idealisierung einerseits und regionalpolitischer Ideologisierung und tagesaktueller Nutzbarmachung andererseits verdeutlicht.
DFG Forschungsprojekt Prof. Depkat / “Das frühneuzeitliche deutsche Reich als politisches Referenzsystem des amerikanischen Föderalismus im Entstehungsprozeß der USA (1751-1788)”
„Das frühneuzeitliche deutsche Reich als politisches Referenzsystem des amerikanischen Föderalismus im Entstehungsprozeß der USA (1751-1788)“
Projektleiter:
Prof. Dr. Volker Depkat
Professur für Amerikanistik
Institut für Anglistik und Amerikanistik
Universität Regensburg
93040 Regensburg
Tel.: 0941-943-3476
Fax.: 0941-943-3590
e-mail: volker.depkat(at)sprachlit.uni-regensburg.de (externer Link, öffnet neues Fenster)
Professor Dr. Johannes Burkhardt, Emeritus
Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit
Direktor des Instituts für Europäische Kulturgeschichte
Universität Augsburg
Universitätsstraße 10
86135 Augsburg
Tel.: 0821-598-5548
Projektmitarbeiter:
PD Dr. Jürgen Overhoff
Projektbeginn:
April 2009
Projektzusammenfassung:
Das Projekt analysiert den besonderen Status des frühneuzeitlichen deutschen Reiches als politisches Referenzsystem des amerikanischen Föderalismus im Entstehungsprozess der USA (1751-1788). In diesem Zusammenhang wird nicht in erster Linie danach gefragt, welche Elemente der Reichsverfassung möglicherweise Eingang in die U.S.-Verfassung von 1787 gefunden haben. Vielmehr wird unter Einbeziehung der neueren Forschungen zum Prozess der ‚Westernisierung‘ im Sinne Anselm Doering-Manteuffels und zum Problem des atlantisch-europäischen Kulturtransfers – der bereits im 18. Jahrhundert ein zirkulierender Ideenverkehr in beide Richtungen war –, untersucht, inwieweit das Organisations- und Ordnungssystem des Föderalismus auf beiden Seiten des Atlantiks als zukunftsträchtigstes politisches Mittel des Westens zur Lösung inner- und zwischenstaatlicher Konflikte diskutiert wurde, und wie in den USA im Rahmen dieses transatlantischen Föderalismusdiskurses insbesondere unter Bezug auf das Alte Reich eigene Konzepte und Positionen definiert und Maximen für das politische Handeln formuliert wurden.