Direkt zum Inhalt


Aktuelles: Graduiertenfeier der Fakultät SLK im Wintersemester 2025/2026

Am Freitag, den 30. Januar 2026, feierte die Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften der Universität Regensburg die Absolventinnen und Absolventen des Wintersemesters 2025/2026 mit einer festlichen Graduiertenfeier im Audimax. Rund 130 Graduierte waren gemeinsam mit mehr als 500 Gästen der Einladung gefolgt und sorgten für einen gefüllten Festsaal. 

30. Januar 2026, von Natascha Lehner feat. CK

  • Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
  • Veranstaltung

Am Freitag, den 30. Januar 2026, feierte die Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften der Universität Regensburg die Absolventinnen und Absolventen des Wintersemesters 2025/2026 mit einer festlichen Graduiertenfeier im Audimax. Rund 130 Graduierte waren gemeinsam mit mehr als 500 Gästen der Einladung gefolgt und sorgten für einen gefüllten Festsaal. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur (I:IMSK). Die Begrüßung und klar strukturierte Moderation des Abends übernahm Prof. Dr. Heike Delitz, stellvertretende Geschäftsführerin des I:IMSK.

Für die Studierenden sprachen die Fachschaftsvertretungen Janina Witt und Jakob Gruber, die den Absolventinnen und Absolventen viel Erfolg, Zuversicht und Neugier für die kommenden Herausforderungen nach dem Studium wünschten.

In ihren ebenso reflektierten wie humorvollen Worten ließ Absolventin und Forschungspreisträgerin Verena Baier anschließend ihre Studienzeit an der Universität Regensburg und an der Fakultät SLK Revue passieren – vom obligatorisch zu erwähnenden Grau der Universitätsgebäude und undichten Dächern über überraschend bunte Momente mit inspirierenden Mentorinnen und Mentoren bis hin zur Bedeutung guten Kaffees und dem kreativem Umgang mit Abgabefristen. Sie zeigte auf, wie wichtig es ist, sich eben jeden Raum - im wörtlichen und übertragenen - Sinne, zu eigen zu machen und für sich zu nutzen, und sei er auch noch so klein.

Für die musikalische Gestaltung des Abends sorgte die Uni-Jazz-Combo mit Sarah Kremietz (Gesang), Dr. Johannes Buhl (Piano) und Martin Schnabl (Percussion und Organisation), die der Feier einen stimmungsvollen Rahmen verlieh.

Nach der feierlichen Überreichung der Gratulationsurkunden durch die Prodekanin Prof. Dr. Mirja Lecke an die Bachelor-, Master- und Lehramtsabsolventinnen und -absolventen sowie an die Promovierenden fand der offizielle Teil der Veranstaltung seinen Abschluss. Bei einem anschließenden Sektempfang nutzten die Graduierten gemeinsam mit Familie, Freunden, Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie ehemaligen Lehrenden die Gelegenheit, auf ihre Erfolge anzustoßen und den Abend in geselliger Atmosphäre ausklingen zu lassen.

Grußwort und Preisverleihung

In seinem Grußwort gratulierte Universitätspräsident Prof. Dr. Udo Hebel den Absolventinnen und Absolventen herzlich zu ihrem erfolgreichen Studienabschluss. Zugleich ermutigte er sie, das im Studium erworbene Wissen, ihre ausgeprägte Kritik- und Diskursfähigkeit sowie ihre Offenheit gegenüber anderen Perspektiven in ihr weiteres berufliches und gesellschaftliches Wirken einzubringen.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Preises der Dr. Katharina Sailer-Stiftung 2025, moderiert vom Studiendekan Prof. Dr. Jochen Petzold. Der Preis würdigt herausragende Abschlussarbeiten in den Bereichen Anglistik, Amerikanistik sowie Didaktik der Englischen Sprache, Literatur und Kultur. Die vier Preisträgerinnen und Preisträger wurden gemeinsam mit den Erstbetreuenden ihrer Arbeiten zur Preisverleihung eingeladen; die feierliche Übergabe der Urkunden erfolgte durch den Universitätspräsidenten.
Besonders bemerkenswert war in diesem Jahr die Auszeichnung von gleich drei Dissertationen, die mit der Bestnote summa cum laude bewertet worden waren. So erhielt Lena Gotteswinter den Dr. Katharina Sailer-Preis für ihre Dissertation aus der Amerikanistik mit dem Titel “Performing Hip(sters): Race and the Discourse of Hip in Twenty-First-Century Popular Music”, betreut von Prof. Dr. Udo Hebel. Ebenfalls geehrt wurde Mir Ali Hosseini für seine Dissertation im Bereich Anglistik „Liberal Inflections: Writing and Politics at the Mid-Twentieth Century“, betreut von Prof. Dr. Benjamin Kohlmann. Aus der Didaktik der Englischen Sprache, Literatur und Kultur wurde Fabian Krengel für seine Arbeit „The Role of Controversiality in Virtual Exchange for Global Education in English Language Teaching: A Design-Based Research Study on Critical Telecollaboration Between Pre-Service Teachers“, betreut von Prof. Dr. Carola Surkamp, ausgezeichnet. Der Preis für die beste Masterarbeit ging in diesem Jahr an Katharina Holler für ihre Arbeit „‚Vile rapist‘ vs. ‚Pervy Miss‘: A corpus-based semantic analysis of gendered reporting in sexual abuse cases“, betreut von Dr. Thorsten Brato.

Verleihung des Forschungspreises 2025

Auch der Dekan der Fakultät, Prof. Dr. Bernhard Dotzler, richtete sich mit persönlichen und einprägsamen Worten an die frisch Graduierten. Er verband seine Glückwünsche mit drei Wünschen: die Freude über den erreichten Abschluss, die Gewissheit, die Universität gelehrter zu verlassen, als man sie betreten habe, sowie die Hoffnung, den „MERK-würdigen Ort“ Universität als prägende Erfahrung in das weitere Leben mitzunehmen.

Im Anschluss verlieh die Forschungsdekanin Prof. Dr. Christiane Heibach den Forschungspreis 2025 der Fakultät an Verena Baier für ihre herausragende Arbeit „Bookshelf Battlegrounds: Life Writing and the Left-Right Divide of 1980s US Nicaragua Activism“. Die mit summa cum laude bewertete Dissertation untersucht, wie linke und rechte US-amerikanische Nicaragua-Aktivist*innen der 1980er Jahre ihre Erfahrungen autobiographisch deuten und Nicaragua als politischen wie persönlichen Erfahrungsraum narrativ gestalten. In ihrer Laudatio hob die Forschungsdekanin hervor, wie die Arbeit auf der Grundlage umfangreicher Archiv- und Bibliotheksrecherchen einen innovativen Beitrag zu zwei Forschungsschwerpunkten der Fakultät leistet – den Memory Studies und den Area Studies – und sie daher vom Obergutachter zu Recht als „bahnbrechend“ gewürdigt wurde. Verena Baier überzeugte damit sowohl durch ihre herausragende Forschungsleistung als auch durch ihr Profil als engagierte Wissenschaftlerin.

Rückblick auf die Zeit als Studierende

Für die Studierenden sprachen die Fachschaftsvertretungen Janina Witt und Jakob Gruber, die den Absolventinnen und Absolventen viel Erfolg, Zuversicht und Neugier für die kommenden Herausforderungen nach dem Studium wünschten.

In ihren ebenso reflektierten wie humorvollen Worten ließ Absolventin und Forschungspreisträgerin Verena Baier anschließend ihre Studienzeit an der Universität Regensburg und an der Fakultät SLK Revue passieren – vom obligatorisch zu erwähnenden Grau der Universitätsgebäude und undichten Dächern über überraschend bunte Momente mit inspirierenden Mentorinnen und Mentoren bis hin zur Bedeutung guten Kaffees und dem kreativem Umgang mit Abgabefristen. Sie zeigte auf, wie wichtig es ist, sich eben jeden Raum - im wörtlichen und übertragenen - Sinne, zu eigen zu machen und für sich zu nutzen, und sei er auch noch so klein.

Für die musikalische Gestaltung des Abends sorgte die Uni-Jazz-Combo mit Sarah Kremietz (Gesang), Dr. Johannes Buhl (Piano) und Martin Schnabl (Percussion und Organisation), die der Feier einen stimmungsvollen Rahmen verlieh.

Feierliche Übergabe der Gratulationsschreiben

Nach der feierlichen Überreichung der Gratulationsurkunden durch die Prodekanin Prof. Dr. Mirja Lecke an die Bachelor-, Master- und Lehramtsabsolventinnen und -absolventen sowie an die Promovierenden fand der offizielle Teil der Veranstaltung seinen Abschluss. Bei einem anschließenden Sektempfang nutzten die Graduierten gemeinsam mit Familie, Freunden, Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie ehemaligen Lehrenden die Gelegenheit, auf ihre Erfolge anzustoßen und den Abend in geselliger Atmosphäre ausklingen zu lassen.

Kontakt aufnehmen

Natascha Lehner

Fakultätsreferentin der Fakultät SLK
referentin.slk@ur.de

nach oben