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Assistentin beim Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, Prag
Adéla Bráchová
„Das Studium war zwar manchmal kein Spaziergang, aber aus heutiger Sicht bin ich sehr froh, dass ich diesen Weg gewählt habe. Ich hatte die Möglichkeit, Praktika im Tschechischen Zentrum in Wien und bei der Prager Zeitung zu absolvieren. Akademisch hat mich das Studium ebenso bereichert – in dieser Hinsicht fand ich den einjährigen Auslandsaufenthalt in Regensburg besonders interessant.“
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Passau
Lukas Edeler
„Die Schönheit Regensburgs, die vielfältigen inhaltlichen Perspektiven und Fachkombinationen sowie eine beeindruckend komplexe, durchdachte und fokussierte Sprachausbildung im (dann gar nicht mehr so komplizierten) Tschechischen, lockten mich von meiner Ruhrgebietsheimat an Donau und Moldau. Ich nutzte meine Wahlmöglichkeiten, um mich einerseits kultur-, literatur- und geschichtswissenschaftlich und andererseits volkswirtschaftlich breit aufzustellen.“
Mitarbeiter des Koordinierungszentrums Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch – Tandem, Regensburg
Marius Meier
„Durch die Deutsch-Tschechischen Studien habe ich sowohl beruflich, als auch privat viel fürs Leben mitgenommen. An erster Stelle stehen hierbei vor allem die zahlreichen Kontakte, die ich sowohl in Regensburg als auch in Tschechien (Prag, Brünn, Pilsen) knüpfen konnte. Besonders der Studienaufenthalt in Prag zeigte mir neue Sichtweisen auf Deutschland, einige konkrete Punkte deutscher Zeitgeschichte und ganz allgemein auf die deutsch-tschechischen Beziehungen auf, die ich anderweitig wohl nicht erfahren hätte.“
Mitarbeiterin im Gemeinsamen Sekretariat des Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Freistaat Bayern-Tschechische Republik Ziel ETZ 2014 – 2020, Bayreuth
Katarina Seidlmayer
„Das Studium der Deutsch-Tschechischen Studien gab mir die Möglichkeit, nicht nur meine Sprachkenntnisse in meiner zweiten Muttersprache Tschechisch, sondern auch meine Interessen in vielen weiteren Fachgebieten im deutsch-tschechischen Kontext zu erweitern und zu vertiefen. Besonders prägend war für mich der einjährige Aufenthalt an der Karls-Universität in Prag sowie die Erfahrung durch das Praktikum.“
Kommunikation und PR bei Spaceti, Bloggerin, Prag
Do Thu Trang
„Das Studium der Deutsch-Tschechischen Studien war eine ausgezeichnete Wahl unter anderem auch deswegen, weil ich gelernt habe, die historische Bedeutung der Verbindung zwischen Tschechien und Deutschland, die auch in die Gegenwart hinüberreicht, wahrzunehmen. Später habe ich den Abschluss der Deutsch-Tschechischen Studien mit einem Marketingstudium verknüpft und bin heute in einer internationalen Firma tätig. Kunden haben wir auch in deutschsprachigen Ländern, so dass ich von meinen im Studium erworbenen sprachlichen und arealen Kompetenzen profitiere.“
Project Manager, Übersetzungsagentur Grabmüller, Prag
Barbora Volfová
„Die Deutsch-Tschechischen Studien habe ich wegen der Möglichkeit gewählt, ein Doppeldiplom, d.h. das Diplom einer tschechischen und einer deutschen Universität, zu erhalten. Der einjährige Auslandsaufenthalt in Regensburg hat mir an den Deutsch-Tschechischen Studien besonders gut gefallen. Am meisten profitiere ich jedoch von ausgezeichneten Fremdsprachenkenntnissen, die ich während des Studiums erworben habe, vor allem von den Deutschkenntnissen. Heute verwende ich sie aktiv im Rahmen meiner Arbeit.“
Referent in der Abteilung für Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Tschechischen Republik, Prag
Martin Žáček
„Ich hatte eine ziemlich klare Vorstellung, dass ich Diplomat mit einem Fokus auf die deutschsprachigen Länder werden will – in dieser Hinsicht war das Studium ein solides
Sprungbrett. Eine wichtige Rolle bei der Entscheidung spielte auch der einjährige Aufenthalt in Regensburg, der deutsche Abschluss und die fachübergreifenden Aspekte des Studiums, die man bis zu einem gewissen Grade seinen eigenen Vorstellungen anpassen konnte. Dabei versuchte ich den besonderen Schwerpunkt auf Wirtschafts- und Politikwissenschaft zu legen.“
Pressesprecher des Landkreises Schwandorf
Manuel Lischka, B.A.
„Bereits zu Beginn meines Magisterstudiums der Politikwissenschaft war mir bewusst, dass ich an der studienbegleitenden Ausbildung des Bohemicum teilnehmen möchte. Für mich war es ungemein wichtig und sinnvoll, die Sprache unseres direkten europäischen Nachbarn zu erlernen. Wie groß und eng die Verbindungen zwischen Bayern und Böhmen sind, wurde mir erst während des Bohemicum klar. Um meine Tschechischkenntnisse weiter zu vertiefen, absolvierte ich nach erfolgreicher Beendigung des Bohemicum die Deutsch-Tschechischen Studien an der Prager Karlsuniversität. Die beruflichen Perspektiven, die sich mit meinen Tschechischkenntnissen eröffneten, schienen „grenzenlos“. In all meinen bisherigen Einstellungsgesprächen, sei es bei NGOs, in der Wirtschaft oder in der öffentlichen Verwaltung, wurde ich auf meine Sprachkenntnisse angesprochen. Die Sprache unseres Nachbarlandes zu beherrschen, erwies sich stets als großes Plus und Alleinstellungsmerkmal gegenüber Mitbewerbern. Folglich war es für mich die richtige Entscheidung, das Bohemicum zu absolvieren. Nach Stationen bei einem Regionalentwicklungsverein, der grenzüberschreitende Projekte durchführt, sowie bei der Industrie- und Handelskammer, bin ich nun als Pressesprecher und Kulturreferent meinem Heimatlandkreis tätig. Und das schönste ist, dass ich auch weiterhin im Arbeitsleben meine Tschechischkenntnisse anwenden kann.“
Beauftragte für deutsch-tschechische Angelegenheiten an der Europa-Berufsschule in Weiden
Michaela Totter, StRin
"Das Bohemicum war für mich Einstieg und Startschuss zugleich, um mich bewusst mit meiner zweiten Muttersprache zu beschäftigen. Schnell kam auch das Interesse für Secondos und die Deutsch-Tschechischen-Studien. Das hier angeeignete umfangreiche Wissen in den Bereichen Geschichte, Kultur, Literatur, Sprache und Politik und der Besuch der Sommerschulen in Pilsen, Prag und Brünn, verhalfen mir schließlich zum Ablegen des Staatsexamens für LAGym im Tschechischen.
Rückblickend ermöglichte mir gerade mein anfangs unscheinbares Drittfach sehr spannende Optionen. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal unterrichte ich nicht nur Tschechisch an der Europa-Berufsschule in Weiden, sondern organisiere auch Projekte (wie Berufspraktika, Sommerschulen, Exkursionen, Schülerbegegnungen etc.) mit zahlreichen tschechischen Partnerschulen und Institutionen. Ich kann mit Tschechisch immer noch „über den Tellerrand schauen“ und das auch innerhalb unterschiedlicher Berufsgruppen in Bayern. Ein besonderes Highlight ist die Zusammenarbeit mit dem Gemeinsamen Zentrum der Polizei- und Grenzzusammenarbeit Petrovice-Schwandorf."