Der Freitag stand ganz im Zeichen des Kennenlernens und des ersten fachlichen Eintauchens. In einer „Close reading“-Session schnupperten die Erstsemester anhand ausgewählter Texte aus verschiedenen Disziplinen in die interdisziplinäre Arbeitsweise des Studiengangs. Ein anschließender Austausch mit Studierenden höherer Semester bot zudem die perfekte Gelegenheit, wertvolle Tipps aus erster Hand zu erhalten und über Chancen sowie Anforderungen des Studiums ins Gespräch zu kommen.
Der Samstag startete akademisch mit einem Vortrag über die Perimortalen Wissenschaften als eigenständiges Forschungsfeld. Dynamisch wurde es direkt im Anschluss beim „Speed Debating Club“, in dem die Studierenden erste Fachdebatten erprobten. Nach einer Einführung in die formalen Abläufe des Studiums und einer gemeinsamen Mittagspause zog es die Gruppe nach draußen: Bei einer Erkundung des St.-Kassians- und Neupfarrplatzes entstanden Fotos, die direkt im Anschluss mittels qualitativer Bildanalyse wissenschaftlich ausgewertet wurden. Abgerundet wurde der Tag durch einen praxisnahen Workshop zum wissenschaftlichen Schreiben mit der ZSK-Expertin Eva Trappehl.
Auch der Sonntag bot ein vielfältiges Programm. Er begann mit einem interdisziplinären Workshop zur ethischen Filmanalyse. Danach folgte eine architekturgeschichtliche Erkundung des Oberen Katholischen Friedhofs. Eine besondere Übung forderte die Studierenden im Anschluss heraus: Sie verfassten einen Nachruf auf sich selbst, um diesen im nächsten Schritt mit wissenschaftlicher Distanz wie eine fremde Quelle zu analysieren.
Mit einer abschließenden Reflexionsrunde endete das intensive Blockseminar.