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Das Ribolab wächst!

Das RiboLab wächst, und wir freuen uns sehr, Dr. Makram Mghezzi bei uns willkommen zu heißen!

Makram Mghezzi kommt von der ENS Lyon (École Normale Supérieure) zu uns. Er hat seine Doktorarbeit in den Forschungsgruppen von Jalinot und Mocquet abgeschlossen und will verstehen, wie RNA-bindende Proteine die zelluläre Homöostase und Infektionen regulieren. Während seiner Promotion arbeitete er an nonsense-mediated decay und deren Einfluss bei Infektionen. Im RiboLab wird Makram Pulldown-Techniken entwickeln und zu unserem ERC-geförderten Projekt T-FRAME beitragen, um neue RNA-bindende Proteine zu identifizieren, die an der Frameshift-Regulation von HIV-1 beteiligt sind.

Herzlich willkommen Makram!

Bienvenue dans notre chaire!

Benjamin Riocreux-Verney aus St. Etienne wird als Postdoc Teil unseres Teams!

Mit großer Begeisterung können wir Benjamin in der AG Caliskan begrüßen. Er bringt bioinformatisches Fachwissen zur Bestimmung von RNA-Tertiärstrukturen, eine große Begeisterung für Viren und Interesse an Next-Generation-Sequencing mit.

Auf eine spannende Zeit!

Neue Mitglieder für das AG Caliskan-Team

Selina Braun und Komal Raina werden unser Team erweitern und als Next-Gen-Sequencing-Spezialistin bzw. Flow Cytometry-Expertin wichtige Bausteine für unsere Forschungsarbeit weiterentwickeln.

Nach ihrer Masterarbeit an der Lund-Universität in Schweden im Bereich der Proteincharakterisierung via NMR wird uns Komal an der Universität Regensburg unterstützen.

Selina hat sich nach ihrem Masterstudium an der Universität Regensburg entschlossen, unseren Lehrstuhl zu erweitern.

 

Außerdem freuen wir uns, Nelly Molander aus Schweden für ihre Masterarbeit an PEG10 begrüßen zu dürfen.

Erweiterung des AG Caliskan-Teams

Wir freuen uns, Eva-Maria Lederer und Dr. Andreas Maier, beide von der TU München, in unserem Team begrüßen zu dürfen.

Sie werden uns mit ihrer Expertise unter anderem dabei unterstützen, Ribosome-Profiling und Proteinexpression am Lehrstuhl weiterzuentwickeln.

Auf ein erfolgreiches Jahr 2026!

Den Mechanismus von HIV entschlüsseln

Eine kürzlich durchgeführte Studie konnte aufzeigen, wie HIV-1, das für AIDS verantwortliche Virus, die zelluläre Maschinerie reguliert, um seine Vervielfältigung sicherzustellen. Durch die Analyse des molekularen Zusammenspiels zwischen dem Virus und seinem Wirt haben Forscher Mechanismen identifiziert, die HIV-1 einsetzt, um seine Replikation sicherzustellen und gleichzeitig die zelluläre Abwehr des Wirts zu unterdrücken. Die Studie wurde in der Zeitschrift Nature Structural and Molecular Biology veröffentlicht. HIV-1 ist wie andere Viren nicht in der Lage, seine eigenen Proteine zu produzieren, und muss sich auf die Wirtszelle verlassen, um seine genetischen Anweisungen zu übersetzen. Nachdem es in die Wirtszelle eingedrungen ist, übernimmt es die Kontrolle über den Translationsprozess, bei dem messenger Ribonukleinsäure (mRNA) in Proteine umgewandelt wird. „In dieser Studie haben wir Ribosomen-Profiling, RNA-Sequenzierung und RNA-Struktursondierung kombiniert, um die virale und Wirts-Translationslandschaft und die Pausen während der Replikation des Virus in einem noch nie dagewesenen Detail zu kartieren“, sagt die korrespondierende Autorin Neva Caliskan, die den Lehrstuhl für Biochemie III an der Universität Regensburg leitet.

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