Modulkatalog & Prüfungsordnung
Der Modulkatalog des B.Sc. Biochemie bietet einen umfassenden Überblick über Inhalte und Aufbau des Studiengangs.
- Studienbeginn ab dem WiSe 2016/17: Modulkatalog 2016 (PDF)
- Studienbeginn ab dem WiSe 2024/25: Modulkatalog 2024 (PDF)
- Studienbeginn ab dem WiSe 2026/27: Modulkatalog 2026 (PDF)
Die Prüfungsordnung regelt verbindlich alle Rahmenbedingungen – von Studienverlauf bis Prüfungsmodalitäten.
Und so ist das Studium aufgebaut
Der Bachelorstudiengang Biochemie bietet eine fundierte, interdisziplinäre Ausbildung mit starkem Praxisbezug. In den ersten Semestern erwerben Sie ein breites naturwissenschaftliches Fundament: Mathematik, Physik, Biophysik sowie allgemeine, anorganische, physikalische und organische Chemie. Parallel dazu werden biologische Grundlagen vermittelt, darunter organismische Biologie sowie Tier- und Pflanzenphysiologie. Der Einstieg ins Fachgebiet erfolgt früh: Bereits im zweiten Semester befassen Sie sich mit molekularbiologischen Grundlagen. Im dritten Semester folgt die Vorlesung Biochemie, die durch das Grundpraktikum inhaltlich begleitet wird. Der Studienverlauf ist insgesamt ausgewogen: Vorlesungen, Übungen, Seminare und Praktika greifen ineinander und ermöglichen ein vertieftes Verständnis durch praxisnahes Lernen. Ab dem vierten Semester vertiefen Sie ihr Wissen in Genetik, Mikrobiologie, Molekularbiologie sowie physikalischer und organischer Chemie. In den letzten beiden Semestern steht die praktische Ausbildung im Mittelpunkt: In ganztägigen biochemischen und molekularbiologischen Großpraktika arbeiten Sie mit modernen Methoden der Gentechnologie, Protein- und Enzymanalytik, Spektroskopie und Bioinformatik. Sie isolieren biologische Makromoleküle, analysieren ihre Struktur und Funktion und untersuchen Genfunktionen in Modellorganismen wie E. coli oder Arabidopsis thaliana. Dabei erlernen Sie nicht nur einzelne Techniken, sondern bearbeiten forschungsnahe Projekte, eine ideale Vorbereitung auf Ihre Bachelorarbeit und eine Karriere in der Forschung.
Ein besonderes Merkmal des Studiengangs ist das exzellente Betreuungsverhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden. Insbesondere in den Praktika ermöglicht es eine effiziente und individuelle Ausbildung. So erhalten Sie in kleinen Gruppen hands-on-Erfahrung an modernsten Geräten wie Kryo-Elektronenmikroskope und Massenspektrometer – direkt in unseren Forschungsbereichen.
Mit dem Wahlpflichtpraktikum „Methodische Ergänzung“ können Sie individuell eigene Interessen vertiefen und zusätzliche experimentelle Techniken erlernen. Ergänzend vermittelt die Bioinformatik wichtige Kompetenzen in der computergestützten Analyse von Gen- und Proteinstrukturen. Den Abschluss bildet die Bachelorarbeit im sechsten Semester, Ihre erste eigenständige wissenschaftliche Arbeit, in der Sie eine aktuelle Fragestellung experimentell im Labor untersuchen.