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Im Bereich populärer Literatur drehte sich meine Arbeit zunächst um Fragen der Leseraktivierung am Beispiel der literarischen Spannung, die am Werk von Jules Verne, Karl May und weiteren analysiert wurden. Mittlerweile hat sich die Forschungsarbeit auf Alexandre Dumas père verschoben, der in der deutschsprachigen Romanistik trotz seines heute weltliterarischen Status kaum beachtet wurde. Um dem entgegenzuwirken habe ich 2020 zu Dumas eine Biografie verfasst, 2022 zusammen mit Sylvain Ledda (Uni Rouen) in Regensburg die erste Tagung in Deutschland organisiert, die sich ausschließlich um Dumas drehte, und den neuesten Band der Cahiers Alexandre Dumas (Classiques Garnier) herausgegeben. In der zukünftigen Forschung sollen die deutschen Dumas-Übersetzungen im Fokus stehen, die ein Grund dafür gewesen sein dürften, dass der Autor in Deutschland nie das Ansehen genoss, das er in Frankreich längst erreicht hat, spätestens, als seine sterblichen Überreste 2002 ins Panthéon überführt wurden.

Ralf Junkerjürgen

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