Projekt DFS 3: Regensburg UNESCOWeltkulturerbe
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„Regionale Identität gestalten. Kulturelle Inwertsetzung des lokalen historischen Erbes in Regensburg und Bayern“
« Faire monde à partir d’un héritage. Processus de valorisations culturelles du patrimoine local et régional à Regensburg et en Bavière »
4. Mai 2026
Exkursion ins Besucherzentrum Welterbe Regensburg
Wir, das Seminar „Regionale Identität gestalten. Kulturelle Inwertsetzung des lokalen historischen Erbes in Regensburg und Bayern“ der Deutsch-Französischen Studien von Frau Prof. Dr. Dagmar Schmelzer, hatten die Gelegenheit, das Besucherzentrum Welterbe in Regensburg zu besuchen. Die Diplom-Geographin Monika Göttler führte uns dabei durch das Zentrum und gab spannende Einblicke in die Arbeit der Welterbekoordination.
Das Besucherzentrum liegt im Herzen des UNESCO-Welterbes und bildet den Knotenpunkt zwischen Altstadt, Stadtamhof und der Steinernen Brücke. Es befindet sich seit 2011 im historischen Salzstadel und ist für alle kostenlos zugänglich. Die Inhalte sind bewusst einfach und verständlich gehalten, sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch, und können ganz flexibel im eigenen Tempo erkundet werden, unter anderem auch mithilfe von Audioguides.
In 5 thematischen Kabinetten wird die Entwicklung Regensburgs von der Römerzeit bis heute vermittelt: von der Stadtentstehung über das Leben in der Stadt bis hin zur politischen Bedeutung als Ort des Immerwährenden Reichstags. Interaktive Elemente wie Modelle oder der leuchtende Globus machen die Inhalte anschaulich und laden zum selbstständigen Entdecken ein.
Besonders interessant: Das Zentrum versteht sich nicht als klassisches Museum, sondern als Ausgangspunkt, der dazu anregt, das Welterbe direkt vor Ort in der Stadt zu erkunden. Denn letztlich lebt Welterbe von den Menschen, die es nutzen und erhalten.
Unser Fazit: Ein spannender Ort, der Geschichte verständlich vermittelt und den Blick für das kulturelle Erbe im Alltag schärft 🌍
Bericht: Klara Schuhböck, Hannah Kupfer und Anna Borst
13. Mai 2026
Zu Gast: Jacob Reitinger, Geschäftsführer der Regensburg Tourismus GmbH
Am 13.05. hatten die Studierenden der Deutsch-Französischen Studien an der Universität Regensburg die Gelegenheit, Herrn Reitinger, Geschäftsführer der Regensburg Tourismus GmbH, zu treffen, um über Tourismus, Standortmarketing und die Zukunft Regensburgs als internationale Destination zu sprechen.
Herr Reitinger, der bereits in den UNESCO-Welterbestädten Salzburg, Wien und Regensburg tätig war, gab spannende Einblicke in die Arbeit der RTG sowie in die Herausforderungen eines modernen Destinationsmanagements.
Regensburg blickt auf über 2000 Jahre Geschichte zurück und ist gleich zweifach UNESCOWelterbe: mit der Altstadt samt Stadtamhof sowie dem Limes. Mit rund 179.000 Einwohnern ist die Stadt heute nicht nur ein kulturelles und touristisches Reiseziel, sondern auch ein bedeutender Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Rolle der Regensburg Tourismus GmbH als moderne DMO (Destination Management Organization). Tourismus bedeutet heute weit mehr als reine Werbung: Es geht um nachhaltige Entwicklung, die Steuerung von Besucherströmen, die Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren und die Positionierung der Stadt auf nationaler und internationaler Ebene.
Besonders interessant war die Reflexion über die Identität Regensburgs. Während Städte wie Salzburg mit wenigen klar erkennbaren Symbolen kommunizieren, setzt Regensburg auf seine Vielfalt: den Dom, die Donau, die hohe Lebensqualität, das studentische Flair und die kulturelle Offenheit.
Außerdem diskutierten wir über aktuelle Herausforderungen des internationalen Tourismus, nachhaltiges Reisen, Flusskreuzfahrten, neue Zukunftsmärkte wie Polen, Tschechien und Brasilien sowie innovative Projekte im Bereich „Smart Tourism“. Regensburg war zudem Finalist der europäischen Initiative „European Capital of Smart Tourism“.
Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Reitinger für diesen spannenden Austausch und die
inspirierenden Einblicke in die Welt des Tourismus und Destinationsmanagements!
Bericht: Anna Castellano, Hannah Goliasch, Lea Frye (DFS, 3. Studienjahr)
Projekt DFS1: Der traditionelle “Maibesuch”
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Auch dieses Jahr besuchten uns vom 18. bis 22. Mai wieder die Studierenden des 1. Jahrgangs DFS aus Clermont-Ferrand, begleitet von den französischen Kolleginnen und Kollegen Dr. Patricia Viallet, Dr. Oliver Schulz und Constanze Potthoff.
Wir konnten ihnen ein abwechslungsreiches Programm anbieten, das neben einer Campus-Führung, einer Stadtführung und einer Info-Veranstaltung zum 2. und 3. Studienjahr viel Raum für Austausch und Networking bot.
Die Studierenden konnten Schnupperkurse besuchen, so eine Vorlesung zu unserem neuen Wahlpflichtschwerpunkt “Frankophonie” und eine Übersetzungsübung Deutsch-Französisch.
Ein Highlight stellte sicher der Kulturabend dar: Der haitianische Autor und Kulturwissenschaftler Dieulermesson Petit Frère führte uns über die Lektüre frankophoner Gedichte aus Haiti in das Literaturschaffen des Inselstaats und der globalen haitianischen Diaspora ein. Den Abend moderierte Dr. Elisabeth Kruse.
Den Abschluss des Besuchs bildete am Donnerstag ein abwechslungsreicher Nachmittag. Im Mini-Colloque, das Chloë Orenes mit dem DFS-Tandemkurs vorbereitet hatte, lag der Schwerpunkt diesmal auf französischen Lehnwörtern im Deutschen - und Bayerischen! Im Anschluss stellten Studierende aus dem 3. Studienjahr ihre Erfahrungen rund um Ihre Praktika vor. Anna Borst, Lea Frye, Cassandre Briere, und Anna Deppoyan zeigten anschaulich, dass unsere Studierenden ganz verschiedene Wege in die Berufswelt finden: in deutsch-französische Kulturinstitutionen, in die Welt politisch tätiger, europäischer Interessenvertretungen und Assoziationen und in international operierende Unternehmen.
Unser Dank gilt dem Alumniverein Interkulturelles Netzwerk Regensburg e.V., das den Praktikumsabend organisiert hat. Schließlich konnten wir den Abend mit einem gemeinsamen Chili-Essen, unterstützt von der Deutsch-Französischen Hochschule, und einem vergnüglichen Spieleabend, animiert von unserer engagierten Freiwilligen des DFJW / OFAG Noémie Posth, ausklingen lassen.
Bericht: Prof. Dr. Dagmar Schmelzer, Programmbeauftragte DFS