Publikationen
Neueste Erscheinungen
Das Matthäusevangelium (externer Link, öffnet neues Fenster)
Thomas R. Karmann (Andreas Merkt/Joseph Verheyden (Hg.)
Das Matthäusevangelium (Kapitel 1:1–17) (Novum Testamentum Patristicum 1,1)
Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2026
Das Johannesevangelium (externer Link, öffnet neues Fenster)
Hans-Ulrich Weidemann/Andreas Hoffmann/Nestor Kavvadas (Hg.)
Das Johannesevangelium (Johannes 18–19) (Novum Testamentum Patristicum 004,1)
Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2024
The 'New Testament' as a Polemical Tool: Studies in Ancient Christian Anti-Jewish Rhetoric and Beliefs (externer Link, öffnet neues Fenster)
Riemer Roukema/Hagit Amirav (eds.),
(Novum Testamentum et Orbis Antiquus/Studien zur Umwelt des Neuen Testaments 118)
Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht, 2018
Das Matthäusevangelium. Teilband 6: Kapitel 19-21 (externer Link, öffnet neues Fenster)
Justina C. Metzdorf,
(Novum Testamentum Patristicum 1/6)
Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017
"If Christ has not been raised..." Studies on the Reception of the Resurrection Stories and the Belief in the Resurrection in the Early Church (externer Link, öffnet neues Fenster)
Joseph Verheyden/Andreas Merkt/Tobias Nicklas (Hg.)
(Novum Testamentum et Orbis Antiquus/Studien zur Umwelt des Neuen Testaments 115)
Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2016
The Pastoral Letters -- Early Christianity
(ASE 32/2) 2015
1. Petrus (externer Link, öffnet neues Fenster)
Andreas Merkt,
1 Petrus (1. Teilband)
(Novum Testamentum Patristicum 21/1)
Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht 2015, 252 Seiten
ISBN 978-3-525-53974-3
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe (externer Link, öffnet neues Fenster) (PDF, V&R)
Christian Apocrypha (externer Link, öffnet neues Fenster)
Jean-Michel Roessli/Tobias Nicklas (Hg.),
Christian Apocrypha.
Receptions of the New Testament in Ancient Christian Apocrypha
(NTP 29)
Vandenhoeck & Ruprecht 2014, ca. 400 Seiten
ISBN 978-3-525-54016-9
Ancient Perspectives on Paul (externer Link, öffnet neues Fenster)
Tobias Nicklas/Andreas Merkt/Joseph Verheyden (Hg.),
Ancient Perspectives on Paul
(Novum Testamentum et Orbis Antiquus/Studien zur Umwelt des Neuen Testaments 102).
Vandenhoeck & Ruprecht 2013, 442 Seiten
ISBN 978-3-525-59359-2
Asceticism and Exegesis in Early Christianity (externer Link, öffnet neues Fenster)
Hans-Ulrich Weidemann (Hg.),
Asceticism and Exegesis in Early Christianity.
The Reception of New Testament Texts in Ancient Ascetic Discourses
(Novum Testamentum et Orbis Antiquus/Studien zur Umwelt des Neuen Testaments 101).
Vandenhoeck & Ruprecht 2013, 464 Seiten
ISBN 978-3-525-59358-5
Ancient Christian Interpretations of “Violent Texts” (externer Link, öffnet neues Fenster)
Joseph Verheyden/Andreas Merkt/Tobias Nicklas (Hg.),
Ancient Christian Interpretations of "Violent Texts" in the Apocalypse
(Novum Testamentum et Orbis Antiquus 92).
Vandenhoeck & Ruprecht 2011, 313 Seiten
ISBN 978-3-525-53976-7
Gelitten - Gestorben - Auferstanden (externer Link, öffnet neues Fenster)
Tobias Nicklas/Andreas Merkt/Joseph Verheyden (Hg.),
Gelitten - Gestorben - Auferstanden.
Passions- und Ostertraditionen im frühen Christentum
(Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament
2. Reihe 273).
Mohr Siebeck 2010, 380 Seiten,
ISBN 978-3-16-150233-0
Galater (externer Link, öffnet neues Fenster)
Martin Meiser,
Galater
(NTP 9)
Vandenhoeck & Ruprecht 2007, 380 Seiten,
ISBN 978-3-525-53988-0
Projekte
Die Auslegung von Mt 19-22 in der antiken christlichen Literatur
DFG-Projekt
Justina C. Metzdorf, Das Matthäusevangelium. Teilband 6: Kapitel 19–21 (Novum Testamentum Patristicum 1/6), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017.
Was meint Jesus, wenn er von den Eunuchen für das Himmelreich spricht? Weshalb erhalten in dem Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg alle den gleichen Lohn, obwohl die einen den ganzen Tag und die anderen nur eine Stunde gearbeitet haben? Was sagt die Vertreibung der Händler aus dem Tempel über das Selbstverständnis des Mannes aus Nazareth aus? Über solche Fragen haben sich nicht erst die modernen Theologen, sondern bereits die christlichen Autoren der ersten Jahrhunderte Gedanken gemacht. Was diese zu diesen Fragen und auch noch zu zwölf weiteren Abschnitten (Perikopen) des Matthäusevangeliums geschrieben haben, soll in dem Projekt erforscht werden.
Das Forschungsvorhaben bildet einen Teil des umfassenderen Projektes Novum Testamentum Patristicum (NTP), das auf ein Desiderat reagiert. Nach einer längeren Zeit des Desinteresses an frühchristlicher Exegese wächst nämlich in den letzten Jahren wieder die Nachfrage nach der Schriftauslegung der Kirchenväter. Der in den Bibelwissenschaften sich anbahnende Paradigmenwechsel (unter Stichworten wie biblische Auslegung und Rezeptionsästhetik) hat die Rückkehr der patristischen Exegese in die akademische Theologie begünstigt. Wer sich nun dafür interessiert, wie die Kirchenväter einen bestimmten Vers oder eine Erzählung des Neuen Testamentes ausgelegt haben, kann bislang bestenfalls mit Hilfe komplizierter bibliographischer Hilfsmittel Spezialliteratur oder Quellentexte ausfindig machen. Meistens wird er indes überhaupt nicht fündig werden. Das NTP wird nun in insgesamt 45 Bänden die Auslegung der einzelnen neutestamentlichen Schriften in den ersten sechs Jahrhunderten Vers(gruppe) für Vers(gruppe) referieren und in ihren vielfältigen Zusammenhängen darstellen.
Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Erschließung der Auslegung des Matthäusevangeliums zu. Dieses Evangelium erscheint in den ältesten Kanonlisten des Neuen Testamentes an erster Stelle, es ist auch das am häufigsten kommentierte und stellt zudem die meisten Lesetexte der frühkirchlichen Liturgie. Das vorgestellte Forschungsvorhaben nimmt nun parallel und ergänzend zu weiteren Projekten, die andere Teile des Matthäusevangeliums erschließen, die Auslegung der Kapitel 19-22 in den Blick. Es geht darum, die Vielfalt der Auslegung, der dabei angewandten Methoden und auch ihre jeweilige Kontextgebundenheit aufzuzeigen. Der anvisierte Kommentarband wird damit ein wertvolles Hilfsmittel bieten, auf das nicht nur Theologen, sondern auch Vertreter anderer Kultur- und Geisteswissenschaften zurückgreifen können.