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Aktuelles: Studientag für die gymnasialen Oberstufen im Bistum Regensburg: “Welcher Wahrheit will ich glauben?”

Welcher Wahrheit will ich glauben – oder muss ich es sogar? Unter diesem Leitwort lud die Fakultät für Katholische Theologie der Universität Regensburg gemeinsam mit dem Bistum Regensburg am 26. Februar 2026 rund 120 Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe zu einem Studientag ein.
In Kurzvorträgen und Workshops konnten die Teilnehmenden theologische Fragen hautnah erleben: Was macht Menschen glaubwürdig? Warum halten wir Bücher für wahr? Wie gehen wir in Beziehungen ehrlich miteinander um? Von Dogmatik über Kirchenrecht bis hin zu Medienpädagogik – der Tag bot einen bunten Einblick in die Vielfalt der Katholischen Theologie als Studienfach. 

27. Februar 2026, von Simon Heimerl & Antonio Zierer

  • Katholische Theologie
  • Science Outreach & Transfer
  • Veranstaltung

Am Donnerstag, 26. Februar 2026, veranstaltete die Fakultät für Katholische Theologie der Universität Regensburg in Kooperation mit dem Bistum Regensburg einen Studientag für Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe. Rund 120 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, das Studium der Katholischen Theologie kennenzulernen und Einblicke in unterschiedliche Disziplinen zu gewinnen. Der Studientag stand unter dem Leitwort „Welcher Wahrheit will ich glauben – oder muss ich es sogar?“.
Zum Auftakt kamen alle Teilnehmenden im Plenum zu Kurzvorträgen zusammen. Prof. Dr. Johannes Elberskirch (Dogmatik und Dogmengeschichte) sprach über „Gottes Wahrheit und des Menschen Beitrag?“, Dr. Magdalena Hürten (Pastoraltheologie) fragte unter dem Titel „Gottesmänner und andere ‚Wahr‘sager:innen‘. Was macht Menschen glaubwürdig?“ nach Kriterien von Glaubwürdigkeit, und Prof. Dr. Mathias Winkler (Altes Testament) widmete sich der Frage „Die Bibel soll wahr sein? Weshalb wir Bücher für wahr halten.“.

Im Anschluss arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in kleineren Gruppen weiter. In Workshops zu einzelnen Fächern der Katholischen Theologie und ausgewählten Hilfswissenschaften konnten sie spezifische Fragestellungen vertiefen und mit den Lehrenden sowie untereinander ins Gespräch kommen.

Das Spektrum reichte von grundlegenden Fragen der Dogmatik und Fundamentaltheologie (Hannah Kneidl, Mag. theol. Raphael Steinhofer) über Kirchenrecht (Prof. Dr. Yves Kingata) bis hin zu bibelwissenschaftlichen und religionsgeschichtlichen Themen. Dipl. theol. Veronika Maierhofer (Altes Testament) beschäftigte sich mit „wahren und falschen Propheten“, Dr. Stephanie Hallinger (Transregionale Religionsgeschichte) mit der Figur der Judith zwischen „Heldin oder femme fatale“. Ethische Perspektiven standen im Workshop der Moraltheologie (Antonio Zierer, Simon Heimerl, Sophie Matt M.A.) unter dem Titel „Ehrlich zueinander? Zwischen Wahrheit, Vertrauen und Fürsorge in Beziehungen“ im Mittelpunkt. Einen medienpädagogischen Zugang eröffnete Dr. Eva Stögbauer (Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts) mit dem Kurzfilm „Meinungsverschiedenheiten“, der zur Diskussion über die Wahrheitsfrage anregte.
Zum Abschluss wurden zentrale Ergebnisse aus den Workshops im Plenum gebündelt.

Gestaltung Flyer: Antonio Zierer
Gestaltung Flyer: Antonio Zierer
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