Internationalisierung
Internationalisierung im Studium
Internationalisierungsbeauftragte der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften:
Meine persönliche Reise über Länder- und Kulturgrenzen hinweg hat meine tiefe Überzeugung vom Wert der Internationalisierung geprägt. Ich bin in Italien aufgewachsen, habe jedoch eine französische Schule besucht. Während meines Bachelorstudiums in Italien absolvierte ich ein Erasmus-Semester in den Niederlanden. Nach meinem Bachelor zog ich für mein Masterstudium nach Großbritannien und anschließend für meine Promotion in die Schweiz.
Während meiner Promotion reiste ich regelmäßig als Freiwillige nach Äthiopien und verbrachte die letzten sechs Monate meiner Promotion mit Forschungsaufenthalten in den USA, bevor ich meine erste Professur in Deutschland annahm. Jeder Aufenthalt im Ausland war eine bereichernde Erfahrung, die meinen Horizont auf unerwartete Weise erweitert hat. Ich habe Freundschaften und Verbindungen in aller Welt geknüpft und gelernt, die Unterschiede zwischen Kulturen ebenso zu schätzen wie die Vielfalt an sich. Diese Erfahrungen haben mir auch ermöglicht, mehrere Sprachen zu beherrschen und die Welt aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Zugleich habe ich mein eigenes kulturelles Umfeld stärker wertschätzen gelernt. Ich habe aufgehört, Dinge als selbstverständlich hinzunehmen, und wurde inspiriert, Verbesserungen auch in der Heimat anzustoßen.
Keine Praktika, kein Kurs, keine Prüfungen hätten diese prägenden Erfahrungen ersetzen können. Ich kann die entscheidende Rolle, die Internationalisierung sowohl in der Bildung als auch in unserem persönlichen Leben spielt, nicht genug betonen. Diese Erfahrungen leiten mich auch heute noch in meiner Rolle als Fakultätsvertreterin für Internationalisierung, in der ich bestrebt bin, Chancen zu schaffen, damit andere ebenso profitieren können wie ich.