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Gemeinsames Studienprogramm der Fakultäten für Chemie und Pharmazie und Wirtschaftswissenschaften (externer Link, öffnet neues Fenster)

Das in drei Ebenen in Form einer Pyramide aufgebaute Studiengangskonzept sieht auf der untersten Ebene Basismodule aus der Betriebswirtschaftslehre (24 LP) und der Chemie (3 x 12 LP) vor. Der gewählte betriebswirtschaftliche Schwerpunkt wird mit zwei weiteren Wahlplichtmodulen (jeweils 6 LP) kombiniert. In diesem Modulbereich gibt es umfangreiche Wahlmöglichkeiten sowohl bei den wirtschaftswissenschaftlichen wie auch bei den chemischen Teilgebieten. So können die Studierenden aus folgenden chemischen und betriebswirtschaftlichen Schwerpunkten auswählen:

Wirtschaftswissenschaften:

  • Basismodulgruppe 1 Management und Führung
  • Basismodulgruppe 2 Finanzierung
  • Basismodulgruppe 3 Industrielles Management
  • Basismodulgruppe 4 Marketing
  • Basismodulgruppe 5 Wirtschaftsinformatik

Chemie:

  • Basismodulgruppe 1 Anorganische Chemie
  • Basismodulgruppe 2 Organische Chemie
  • Basismodulgruppe 3 Physikalische Chemie
  • Basismodulgruppe 4 Bioanalytische Chemie  

Die Mittlere Ebene der Studiengangspyramide beinhaltet die Aufbaumodule und dient der Vorbereitung auf die Abschlussarbeit durch ein chemisches Forschungspraktikum (6 LP) sowie ein wirtschaftswissen-schaftliches Seminar (6 LP), in dem anhand von Fallbeispielen wissenschaftliche Forschungsmethodik vermittelt und trainiert wird. Im chemischen Aufbaumodul haben die Studierenden die Wahlfreiheit, aus den von ihnen absolvierten Basismodulen eine Vertiefungsrichtung für das chemische Forschungspraktikum auszuwählen. Im betriebswirtschaftlichen Aufbaumodul besteht Freiheit bei der Auswahl des zu bearbeitenden Fallbeispiels. Die mittlere Ebene der Pyramide wird durch ein interdisziplinäres Aufbaumodul Wirtschaftschemie ergänzt, das den Fokus auf das „Nachhaltige Wirtschaften in der Chemie“ (6 LP) setzt. Ziel dieses Moduls ist es, unter anderem durch Dozenten aus der chemischen Industrie zu vermitteln, wie Aspekte der ökonomischen wie ökologischen Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette eines chemischen Unternehmens berücksichtigt, bewertet und optimiert werden.

Die Pyramidenspitze wird von der interdisziplinären Abschlussarbeit gebildet (30 LP), in der Aspekte aus beiden Teildisziplinen einzubringen sind. Die Studierenden wählen hier aus den von den Arbeitsgruppen der Fakultät für Chemie und Pharmazie angebotenen Forschungsthemen eines aus und erarbeiten im Rahmen der Masterarbeit eine mit dem Thema eng verknüpfte wirtschaftswissenschaftliche Fragestellung, die sie durch Auseinandersetzung mit der Thematik und mit einem Dozenten der Wirtschaftswissenschaften herausarbeiten müssen. 


Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsvoraussetzungen

Für eine unmittelbare Einschreibung in den MSc Wirtschaftschemie ist das erfolgreiche Absolvieren eines BSc Wirtschaftschemie mit einer Mindestnote von 2.9 erforderlich. Ist diese Mindestnote nicht erreicht, oder ist der erste berufsqualifizieren Abschluss nicht mit dem BSc Wirtschaftschemie an der UR verwandt, so bietet die PO den BewerberInnen eine zweistufige Eignungsprüfung an. In der ersten Stufe werden auf Dokumentenbasis die im Bachelorstudiengang erlernten Kenntnisse in den unterschiedlichen Teilaspekten der Wirtschaftschemie bewertet. In die Punktebewertung fließt ebenfalls die Abschlussnote ein. Wird ein gewisser Punktsatz erreicht, wird dem Kandidaten die Eignung für den Masterstudiengang Wirtschaftschemie zugesprochen, andernfalls aberkannt. Für Kandidaten die bei der Dokumentenprüfung in einem in der PO genau definierten Punktebereich abschneiden, greift Stufe 2 der Eignungsprüfung. Die Eignung dieser Bewerber wird auf Basis eines mündlichen Fachgesprächs mit Dozenten beider Disziplinen evaluiert. 

Bewerbung

Benötigte Unterlagen

Voraussichtlich benötigte Unterlagen:

von allen Bewerberinnen / Bewerbern:

  • Bachelorzeugnis (sofern bereits vorhanden
  • Transcript of Records (mindestens 140 LP) mit ausgewiesener vorläufiger Gesamtnote
  • Sprachnachweis Englisch: B2
  • tabellarischer Lebenslauf (deutsch oder englisch)

von Bewerberinnen / Bewerbern, die keinen Bachelorabschluss in Chemie an einer deutschen Universität erworben haben:

  • Angabe zu Kursinhalten (z.B. Modulhandbuch)
  • Angaben zur Hochschule, an der der Bachelorabschluss erworben wurde

zusätzlich für ausländische Studienbewerber:

  • Deutschkenntnisse DSH-2 oder äquivalent (Informationen zur DSH-Prüfung: https://www.uni-regensburg.de/zentrum-sprache-kommunikation/daf/pruefungen/dsh/index.html)

Bewerbungszeitraum

Voraussichtlicher Bewerbungszeitraum für einen Start im WiSe 2026/27:
01.05. - 01.06.2026 (über das SPUR-Bewerberportal)

gelber Zettel, auf dem "Info" steht. Daneben liegt ein Stift und ein Lineal. UR/ Annika Schuppe


Kontakt

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