Rund 20 % der Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung verfügen nicht über Lautsprache und sind, um aktiv am Unterricht teilnehmen zu können, auf assistive Technologien, wie sie in der Unterstützten Kommunikation (UK) eingesetzt werden, angewiesen. Ein Teil der assistiven Technologien betrifft elektronische Kommunikationshilfen, wie z. B. Eyetracking-Systeme, die eine Ansteuerung von Vokabular für Menschen mit starken motorischen Einschränkungen ermöglichen. Eine Kamera analysiert hierbei die Augenbewegungen der Benutzerinnen und Benutzer. Die Auswahl eines Objekts erfolgt durch das Verharren des Blicks für einen festgelegten Zeitraum.
Mit den eingeworbenen Mitteln wird ein mobiles Eyetracking-System angeschafft, das in dem neuen Seminarkonzept praktisch zur Anwendung kommt. Durch das Wissen um die Funktionsweise können die Studierenden wichtige Aspekte von Eyetracking erlernen, um dieses im Unterricht einzusetzen und ausgehend davon zu planen.
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