Auch der bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler kam zur Begrüßung der Erstsemester und zur Vorstellung des neuen Lehramtsstudiengangs nach Regensburg. Er sagte: „Mit dem neuen Studiengang im Lehramt für Sonderpädagogik erweitert die Universität Regensburg ihr Studienangebot in einem gesellschaftlich besonders relevanten Bereich. Gerade Förderschulen brauchen engagierte, talentierte und hervorragend ausgebildete Lehrkräfte, denn sie übernehmen eine enorm wichtige Aufgabe. Sie zeigen Kindern, die es im Leben nicht leicht haben, Perspektiven auf und sind ganz entscheidende Bezugspersonen. In diesem Bereich gilt wie in kaum einem anderen: Gute Bildung bedeutet Lebenschancen! Deshalb bauen wir die Studienplatzkapazitäten in der Sonderpädagogik bayernweit aus.“
Im Rahmen der zweistündigen Auftaktveranstaltung stand neben der Begrüßung der Studierenden die Vorstellung der sonderpädagogischen Fachrichtungen im Mittelpunkt. Zudem kamen wichtige Kooperationspartner:innen zu Wort. Prof. Dr. Anita Schilcher (Vorsitzende des Regensburger Universitätszentrums für Lehrerbildung) stellte dabei am Beispiel der individuellen Bezugsnorm, die in der Sonderpädagogik von zentraler Bedeutung ist, die neue Kultur heraus, die mit der Sonderpädagogik in das RUL Einzug gehalten hat und die es gilt, im RUL zu inkludieren. Prof. Dr. Astrid Rank (Mitglied im wissenschaftlichen Beirat "Schulische Inklusion" des bayerischen Landtages) verwies auf die hohe Bedeutung der Inklusion, die an der UR bereits vor dem Aufbau der Sonderpädagogik beispielsweise im Zusatzstudium Inklusion am Lehrstuhl für Grundschulpädagogik grundgelegt worden ist und nun mit der Sonderpädagogik noch breitere Unterstützung erfährt. Herr Schulleiter Thomas Rößler, von der St. Vincent-Schule in Regensburg freute sich auf die vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten mit den sonderpädagogischen Lehrstühlen, von denen er sich neue Impulse für seine Schule erwartet. Zudem stellte er Plätze für sonderpädagogische Praktika in Aussicht.
Quelle: Presse - Universität Regensburg