Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung zeigen häufig herausforderndes Verhalten; ein Teil davon wird auf Grund manifester Auffälligkeiten vollstationär in der Kinder- und Jugendpsychiatrie behandelt. Die Re-Integration in den häuslichen Lebensbereich und in die ambulanten sonderpädagogischen sowie therapeutischen Angebote verläuft häufig mit Brüchen und hochproblematisch.
Im Rahmen des Projekts sollen Faktoren analysiert werden, die den Prozess der Re-Integration unterstützen. Hierfür werden die Entwicklungsverläufe von Kindern und Jugendlichen nach der stationären Behandlung analysiert. Auf Grundlage eines qualitativen und systemischen Ansatzes werden förderliche und hinderliche Faktoren bei der Re-Integration identifiziert, differenziert beschrieben und mit Vertreter:innen von Kostenträgern, Verwaltung, Einrichtungen sowie Schulen diskutiert.
Ziel ist die Implementation eines Re-Integrationsmanagements im Sinne stabilisierender Maßnahmen im außerklinischen Bereich.