Einzigartiges Profil
Die Besonderheiten des Studiengangs lassen sich anhand von fünf Aspekten darstellen: seiner besonderen Merkmale, der Kompetenzen, die Sie erwerben, der einmaligen Gliederung der einzelnen Module, der inhaltlichen Schwerpunkte sowie der beruflichen Perspektiven.
Das macht uns besonders
Ein Dreiklang, der sich durchzieht: Der Aufbau der grundständigen Module folgt einer einzigartigen, klar nachvollziehbaren Struktur, die eng mit den Kompetenzen verknüpft ist, die Sie im Studium erwerben. Jedes Modul umfasst jeweils:
- eine Theorieveranstaltung,
- eine Veranstaltung zu Forschungsmethoden, und
- eine Praxisveranstaltung.
Diese Veranstaltungen innerhalb eines Moduls sind inhaltlich aufeinander abgestimmt und greifen gezielt ineinander – damit Sie Theorien, Methoden und Praxisbezüge systematisch miteinander verbinden können.
Außerdem gibt es noch weitere Besonderheiten, weshalb sich der Bachelorstudiengang abhebt:
- Individuelle Profilschärfung: Über Wahlbereiche können Sie eigene Schwerpunkte setzen, zum Beispiel durch Angebote aus der Psychologie oder weiteren Bezugsdisziplinen.
- Lebendige Wissenschaft: Die Inhalte des Studiengangs sind eng an das aktuelle Forschungsgeschehen der beteiligten Lehrstühle angebunden – mit dem übergeordneten Ziel zu verstehen, wie sich Menschen, Teams und Organisationen gezielt entwickeln lassen.
Diese Kompetenzen erwerben Sie:
Theorien kreativ nutzen
Sie bauen ein solides Verständnis zentraler Begriffe, Theorien und Forschungsansätze der Erziehungswissenschaft auf. Sie ordnen pädagogische Konzepte historisch und bildungspolitisch ein und übertragen sie auf unterschiedliche Kontexte (individuell, organisational, gesellschaftlich). Dadurch können Sie Bildungs- und Lernprozesse fundiert analysieren, begründen und konzeptionell weiterentwickeln.
Ideen wissenschaftlich testen
Sie erwerben Grundlagen in qualitativen und quantitativen Methoden der empirischen Bildungsforschung (z.B. Erhebung, Auswertung und Interpretation von Daten). Sie lernen, Studien hinsichtlich Fragestellung, Design und Aussagekraft kritisch zu bewerten und entwickeln eigene Forschungsfragen. Zudem sind Sie in der Lage, Untersuchungen methodisch nachvollziehbar zu planen, durchzuführen und die Ergebnisse verständlich darzustellen.
Praxis reflektiert gestalten
Sie sammeln im Praktikum Einblicke in pädagogische Handlungs- und Berufsfelder und wenden erziehungswissenschaftliches Wissen in realen Settings an. Sie reflektieren Erfahrungen theoriegeleitet und stellen Theorie-Praxis-Bezüge her. Ergänzend stärken berufsbezogene Module Ihr Profil durch zusätzliche, praxisrelevante Kompetenzen (z.B. Kommunikation, Medien, Fremdsprachen oder Grundlagen angrenzender Disziplinen).
Schwerpunkte des Studiengangs
Foto: UR/Julia Dragan Neben dieser Dreiteilung der Module – mit jeweils eigenen Veranstaltungen in Theorie, Forschungsmethoden und Praxis – setzt das Studium natürlich auch inhaltliche Schwerpunkte. Diese sind:
- Berufliche Aus- und Weiterbildung: Welcher Aus- und Weiterbildungsbedarf besteht in Betrieben? Was muss bei der Planung, Organisation und Durchführung von Aus- und Weiterbildungen beachtet werden?
- Lernen in Organisationen: Wer kann in einem Betrieb von wem lernen? Welche Bedingungen machen es möglich von anderen zu lernen? Wie kann das Wissen von Mitarbeitern optimal für den Betrieb genutzt werden?
- Professional Learning: Durch welche Merkmale (z.B. Wissen) zeichnen sich Experten aus und wie werden diese erworben? Was ist professionelles Handeln und wie lernen Experten?
- Webbasiertes Lernen: Welche Vorteile ergeben sich durch webbasiertes Lernen? Wie müssen Lernplattformen gestaltet sein?
- Hochschulforschung: Wie wird Wissen an Hochschulen erworben und verwendet? Worauf sollte bei der Gestaltung der Lehre geachtet werden?
Profilschärfung: Ihr eigener beruflicher Schwerpunkt
Nach dem Studium der Erziehungswissenschaft besitzen die Absolventinnen und Absolventen ein breit gefächertes Repertoire an Fähigkeiten und Kompetenzen, sowohl in Bezug auf die theoretische und praktische Anwendung der Studieninhalte, als auch durch den Erwerb diverser Soft-Skills. In einem eigenem Modul zu komplementären fachlichen Kompetenzen können Sie zusätzlich Veranstaltungen aus Schwesterdisziplinen wie Psychologie oder Wirtschaft belegen und damit Ihr Profil für den späteren Berufseinstieg gezielt schärfen.
Dadurch wird es den Absolventinnen und Absolventen später ermöglicht in diversen Arbeitsfeldern zu arbeiten.
Dieses können u. a. folgende Arbeitsfelder sein:
- Betriebliche und außerbetriebliche Aus- und Weiterbildung: Bildungsbedarfsanalyse; Konzeption und Durchführung von (beruflichen) Bildungsmaßnahmen.
- Personal- und Organisationsentwicklung: Coaching von Mitarbeitern; Durchführung von Teambildungsmaßnahmen.
- Beratung: Beratung in der (betrieblichen) Bildungsarbeit, in der Erwachsenenbildung, Erziehungsberatung.
- Lehre und Forschung an Hochschulen und Forschungsinstituten: Durchführung wissenschaftlicher Studien; Unterrichten im Fach Pädagogik
- Medienpädagogik: Entwicklung und Einsatz elektronischer oder digitaler Medien als Lernmaterialien unter anderem im E- & Blended-Learning Bereich.
Foto: UR / Julia Dragan Stimmen aus dem Studium
Aktuelle Studierende, Absolvent*innen und Ehemalige zeigen, was den Bachelor aus ihrer Sicht ausmacht: die klare Verbindung von theoretischem Denken, empirischer Perspektive und praxisnaher Anwendung.
- Was war für mich im Studium der größte Aha-Moment?
- Wo habe ich Theorie und Praxis besonders gut zusammengebracht?
- Welche Wahlbereiche haben mein Profil geschärft?
Die Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie in unserer Videoreihe “Stimmen aus der Praxis” in der UR Mediathek (externer Link, öffnet neues Fenster).