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Das macht uns besonders

  • Intensive Vertiefung: In vielen Modulen greifen Theorien, Forschungsmethoden und Praxisbezüge systematisch ineinander. Der Studiengang baut auf den Bachelorstudiengang B.A. Erziehungswissenschaft auf und vertieft bereits erworbene Kenntnisse zu Themen wie Theorien des Lernens, der Bildungsorganisation und Sozialisation sowie Grundlagen des Instructional Designs.
  • Zielgerichtete Profilschärfung: Über Wahlbereiche können Sie eigene Schwerpunkte setzen, zum Beispiel durch Angebote aus der Psychologie oder weiteren Bezugsdisziplinen. Zudem werden Sie im Zuge Ihres Studiums angeregt, eigene wissenschaftliche Interessen zu vertiefen und in Seminardiskursen zu vertreten.
  • Praxisnahe Wissenschaft: Ein Schwerpunkt des Studiengangs liegt zudem auf der Vermittlung forschungsorientierter Fähigkeiten. Anhand von spannenden, praxisnahen Projekten lernen Sie selbständig nach wissenschaftlichen Methoden zu arbeiten.
  • Perspektivenwechsel: Zusammen mit der Unviersität Turku in Finnland gibt es die Möglichkeit den Masterstudiengang in der Regelstudienzeit von vier Semestern und einem Auslandsaufenthalt in Turku im dritten Mastersemester mit Abschlüssen an beiden Universitäten abzuschließen. Informationen zur Bewerbung für den Finnish German Double Degree Master erhalten Sie hier
Tisch mit Notizblock und Zetteln UR/ Julia Dragan

Theorien vertiefen und kreativ nutzen

Zentrale Paradigmen, Theorien und Konzepte der Erziehungswissenschaft vertiefen und anwenden

Sie bauen ein vertieftes Verständnis zentraler Motivations- und Lerntheorien sowie von Modellen der Lernumgebungsentwicklung auf. Sie wenden diese zur theoriegeleiteten Konzeption, praktischen Erprobung und reflektierten Weiterentwicklung von Bildungsmaßnahmen (individuell, organisational, gesellschaftlich) an. Dadurch können sie Lernprozesse fundiert gestalten, analysieren und evidenzbasiert weiterentwickeln.

Ideen selbstständig formulieren und empirisch testen

Empirische Forschungsprojekte reflektiert planen und kompetent durchführen

Sie erwerben vertiefte Kompetenzen in der empirischen Sozial- und Bildungsforschung. Sie eignen sich umfassende Kenntnisse quantitativer und qualitativer Forschungsmethoden sowie fortgeschrittene Fähigkeiten im Umgang mit multivariaten statistischen Verfahren an und wenden diese zur Planung, Durchführung und Auswertung empirischer Studien an. Dadurch können sie eigenständig Forschungsfragen entwickeln, geeignete Designs begründen, methodische Entscheidungen kritisch reflektieren und wissenschaftliche Ergebnisse strukturiert präsentieren sowie sich fundiert an fachlichen Diskursen beteiligen.

Praxis reflektiert gestalten

Interdisziplinäre Forschungsansätze erschließen und Transfer ermöglichen

Sie entwickeln ein fundiertes Verständnis von Forschungszugängen und Befunden angrenzender Disziplinen, wie der Psychologie und Wirtschaftswissenschaft, auf. Zudem sind Sie in der Lage, interdisziplinäre Zusammenhänge zu erkennen und unterschiedliche Perspektiven systematisch auf erziehungswissenschaftliche Fragestellungen zu übertragen. Dadurch können sie komplexe Bildungs- und Erziehungsphänomene multiperspektivisch analysieren und verschiedene theoretische sowie empirische Zugänge sinnvoll miteinander verknüpfen.


Schwerpunkte des Studiengangs

Studierende sitzen an einer Tischreihe in einem Seminarraum an der Universität Regensburg Foto: UR/Julia Dragan

Der Masterstudiengang in Regensburg zeichnet sich durch eine praxisnahe, interdiszplinäre sowie forschungsnahe Auseinandersetzung mit unterschiedlichen, berufsrelevanten Themen (der Erziehungswissenschaft) aus. Die Entwicklung pädagogischer Maßnahmen in unterschiedlichen Domänen sowie die Druchführung eigener empirischer Studien stehen hierbei im Fokus. 

Zentrale inhaltliche Schwerpunkte des Masterstudiengangs sind:

  • Berufliche Aus- und Weiterbildung: Welcher Aus- und Weiterbildungsbedarf besteht in Organisationen? Was muss bei der Planung, Organisation und Evaluation von Aus- und Weiterbildungen beachtet werden?
  • Lernen in Organisationen: Wer kann in einer Organisation von wem lernen? Welche Bedingungen machen es möglich von anderen zu lernen? Wie kann das Wissen von Mitarbeiterinnern und Mitarbeitern optimal für den Betrieb genutzt werden? Wie entwickeln sich Organisationen weiter?
  • Professional Learning: Durch welche Merkmale (z.B. Wissen) zeichnen sich Expertinnen und Experten aus und wie werden diese erworben? Was ist professionelles Handeln und wie lernen Expertinnen und Experten?
  • Hochschulforschung: Wie wird Wissen an Hochschulen erworben und verwendet? Welche methodischen Herangehensweisen gilt es zu beachten? Worauf sollte bei der Gestaltung der Lehre geachtet werden?

Zentrale forschungsmethodische Schwerpunkte sind:

  • Durchführung empirischer Studien mit unterschiedlichem Design (quantitativ, qualitativ, Mixed-Methods, quasi-experimentell) in verschiedenen Domänen
  • Vertieftes Wissen in inferenzstatistische Analyseverfahren und deren Anwendung

Profilschärfung: Ihr eigener Schwerpunkt

Nach dem Masterstudium der Erziehungswissenschaft besitzen Sie ein breit gefächertes Repertoire an forschungsorientierten Kompetenzen, sowohl in Bezug auf die theoretische und praktische Anwendung der Studieninhalte als auch durch den Erwerb diverser Soft Skills. Dadurch wird es Ihnen später ermöglicht in diversen Arbeitsfeldern zu arbeiten. Dieses können u. a. folgende Arbeitsfelder sein:

  • Betriebliche und außerbetriebliche Aus- und Weiterbildung: Bildungsbedarfsanalyse; Konzeption, Durchführung und Evaluation von (beruflichen) Bildungsmaßnahmen.
  • Personal- und Organisationsentwicklung: Durchführung von Teambildungsmaßnahmen, Maßnahmen zur Organisationsentwicklung in allen Arten von Organisationen.
  • Lehre und Forschung an Hochschulen und Forschungsinstituten 
    Konzeption, Durchführung und Evaluation von Lehre sowie anderen pädagogischen Maßnahmen; Unterrichten im Fach Erziehungswissenschaft.
Eine Studentin sitzt mit Laptop und Studienunterlagen im Freisitz der Chemie-Cafete an der Universität Regensburg Foto: UR / Julia Dragan

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