Das Wichtigste in Kürze
Was sind die Digital Humanities?
Digital Humanities bezeichnen die Verbindung von geisteswissenschaftlichen Fragestellungen mit digitalen Methoden, Werkzeugen und Infrastrukturen. Sie eröffnen neue Zugänge zu Texten, Bildern, Objekten und Daten und bilden ein interdisziplinäres Forschungsfeld an der Schnittstelle von Geistes- und Kulturwissenschaften sowie Informatik. In Forschung und Lehre verbinden wir digitale Methoden mit Fragestellungen der Geistes- und Kulturwissenschaften. Ziel ist es, digitale Technologien für die Analyse, Aufbereitung und Vermittlung kultureller und historischer Materialien nutzbar zu machen. Unsere Projekte beschäftigen sich unter anderem mit digitaler Textanalyse, digitalen Editionen, der Annotation und Modellierung geisteswissenschaftlicher Forschungsdaten, der Visualisierung und Exploration komplexer Datensätze, der Aufbereitung und nachhaltigen Bereitstellung von Forschungsdaten sowie mit der kritischen Reflexion digitaler Verfahren in den Geisteswissenschaften. Thematische Schwerpunkte liegen dabei unter anderem auch in den Gender Studies.
Zielgruppe
Das Masterprogramm Digital Humanities ist nicht-konsekutiv angelegt, das heißt es baut nicht auf einem entsprechenden Bachelorstudium auf, sondern richtet sich gezielt an Quereinsteiger.
Dabei wendet sich der DH Master an Geisteswissenschaftler, die ein Interesse daran haben ihr Profil im Bereich digitaler Methoden und algorithmisch-analytischer Verfahren zu stärken und ihre geisteswissenschaftliche Methodenkompetenz dadurch zu erweitern. Er setzt keine Programmier- oder Statistikkenntnisse vorraus, die über das Abiturniveau hinausgehen.
Um sich für den Masterstudiengang bewerben zu können, müssen Sie eine geisteswissenschaftliche Fachkombination im Bachelor- oder Lehramtsstudium gewählt haben. Wenn Sie Ihr Studium bereits abgeschlossen haben oder kurz davorstehen, es abzuschließen, dann schicken Sie doch Ihre Bewerbung bis 1. Juli an uns!
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Bei Fragen: Digital-Humanities.Studienberatung@ur.de