Absolventen und Absolventinnen
Erfahrungsberichte
Simone Benchraka
Simone Benchraka absolvierte die Zusatzausbildung Mehrsprachigkeitsberatung neben ihrer Vollzeitstelle als Lehrkraft. Die Kompetenzen, die sie in der Zusatzausbildung erlernte, konnte sie gleich in ihrem Beruf anwenden:
"In meiner Schule konnte ich dadurch die Mehrsprachigkeit des Kollegiums und der Schülerschaft sichtbarer machen und zur Wertschätzung aller Sprachen beitragen."
Außerdem hat sich Simone nun nebenberuflich als Mehrsprachigkeitsberaterin selbstständig gemacht:
"Ich gebe jetzt Workshops und Vorträge in Familienzentren und Kindertagestätten. Ein Mal im Monat biete ich einen kostenlosen Onlinetreff für mehrsprachige Familien an."
Mehr Infos zu Simones Mehrsprachigkeitsberatung gibt es hier (externer Link, öffnet neues Fenster).
Kathrin Lechl
Kathrin Lechl absolvierte die Zusatzausbildung Mehrsprachigkeitsberatung neben ihrem Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Sprachwissenschaft. Heute arbeitet sie als Redakteurin und hat Anfang 2023 einen kleinen, unabhängigen Kinderbuchverlag gegründet, mit dem sie ausschließlich mehrsprachige Bilderbücher verlegt.
Das sagt Kathrin zur Zusatzausbildung:
"Eine einzigartige Ausbildung, die ich schon vielen Leuten empfohlen habe. Tolle Inhalte und das Beste: Im Praxismodul kann man diese direkt anwenden!"
Mehr Infos zu Kathrins mehrsprachigem Kinderbuchverlag gibt es hier. (externer Link, öffnet neues Fenster)
Michaela Kosařová
Michaela Kosařová absolvierte die Zusatzausbildung neben ihrem Studium der Katholischen Theologie. Ehrenamtlich engagiert sie sich zudem bei der Tschechischen Schule Regensburg (externer Link, öffnet neues Fenster) (Česká škola v Řezně), wo sie bereits während ihres Studiums viel Erfahrung mit Mehrsprachigkeit, vor allem im deutsch-tschechischen Kontext, sammeln konnte.
Zum Abschluss der Zusatzausbildung möchte Michaela noch folgende Gedanken zur Mehrsprachigkeit und deren Rolle in der Schule und im Bildungssystem mit uns teilen:
"Mehrsprachigkeit ist Normalität. Auch wenn man ganz konservativ ist und von 'Altbayern' träumt, wird man feststellen, dass die bayerische Bevölkerung immer mehrsprachig ist bzw. mehrsprachig aufwächst. In der Schule ist keine Lehrkraft gut aufgehoben, die keine Kenntnisse über Mehrsprachigkeit besitzt. Denn, ihre Klasse wird in jeder Alters- und Bildungsstufe mehrsprachig sein.
Das mehrsprachige Gehirn weißt andere Prozesse auf als das einsprachige. Die Mehrsprachigkeit mag als Hürde erscheinen - man muss ja hauptsächlich Deutsch lernen, damit man dem entsprechenden Erfolg erzielt, aufs Gymnasium kommt etc., aber, es ist eine große Gabe, mehrsprachig aufzuwachsen und ist jedenfalls später als ein Vorteil zu sehen. Das mehrsprachige Gehirn ist vorbereitet, weitere Sprachen schneller aufzunehmen, aber auch mit sprachlich unverwandten Fähigkeiten und Kenntnissen praktisch umzugehen und kreative Lösungen zu finden.
Außerdem kommt man zu keinem besseren Ergebnis, wenn man die Mehrsprachigkeit unterdrückt. Die mehrsprachigen Kinder bleiben mehrsprachig, auch, wenn man sie als einsprachig sieht und behandelt.
Deshalb sollte jede*r Lehrkraft in Bayern darüber aufgeklärt werden, wie man mit Mehrsprachigkeit umgeht, wie sie zu pflegen ist, damit der aktueller bayerischer Nachwuchs im bestmöglichen Sinne den Bildungsweg meistert.
Wenn es nicht automatisch in den Lehrplänen ist, sollen zumindest alle die Möglichkeit haben, an der Zusatzausbildung Mehrsprachigkeitsberatung teilnehmen, um die höhstwichtigen theoretischen Kenntnisse, aber auch praktische Erfahrungen erwerben können."
Tina Czada
Tina Czada
Tina Czada absolvierte die Zusatzausbildung Mehrsprachigkeitsberatung nach ihrem Studium der Interkulturellen Europa-Studien. Heute arbeitet sie bei der Fachstelle InMigra-KiD (externer Link, öffnet neues Fenster)und begleitet dort Bildungseinrichtungen und Eltern zum Thema Mehrsprachigkeit.
An der Universität Tübingen entwickelt sie zudem Unterrichtsmaterialien zur Förderung sprachlicher und dialektaler Vielfalt. Mehr hierzu. (externer Link, öffnet neues Fenster)
In ihrer Promotion (externer Link, öffnet neues Fenster) forscht Tina Czada zum Spracherleben von Dialektsprecher:innen vor dem Hintergrund sprachlicher Ideologien.
Tina gibt ihr Wissen und ihre Praxiserfahrung auch aktiv weiter und bereitet gemeinsam mit Svenja Haberland die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Zusatzausbildung in den praktikumsbegleitenden Veranstaltungen auf ihre zukünftige Tätigkeit in der Mehrsprachigkeitsberatung vor.
Das sagt Tina heute zur Zusatzausbildung:
"Die Zusatzausbildung Mehrsprachigkeitsberatung war für mich richtungsweisend. Heute beschäftige ich mich praktisch und wissenschaftlich mit dem Thema Mehrsprachigkeit."
Amina Poss
Amina Poss absolvierte die Zusatzausbildung Mehrsprachigkeitsberatung neben ihrem Studium Grundschullehramt an der Univeristät Regensburg. Aktuell studiert sie im Maste bildenden Kunst und ästhetische Erziehung.
Das sagt Amina zur Zusatzausbildung Mehrsprachgkeitsberatung:
"Die Zusatzausbildung ist super wertvoll, weil sie fundiertes Wissen über alle Teilbereiche der Mehrsprachigkeit vermittelt. Gerade in einer sprachlich so vielfältigen Gesellschaft ist es wichtig, gut zu beraten, individuelle Lösungen zu finden und Fehlkonzepte zu bekämpfen. Mehrsprachigkeit ist keine Herausforderung, sondern eine echte Chance - und genau das brauchen wir!"