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Telefon              0941/943-3232
Email                 Sara.Hassunah[at]ur.de


Vita
 

Seit 2023:      Doktorandin am Institut für Didaktik der Biologie, Universität Regensburg

2021 – 2023:  Studium M.Ed. Biologie und Englisch, Eberhard Karls Universität Tübingen

2020 – 2021:  Studium B.Ed. Biologie und Englisch, Eberhard Karls Universität Tübingen

2019:              Auslandssemester an der University of Newcastle, Australien (gefördert durch PROMOS 

                       Stipendium)

2017 – 2020:  Studium für das Lehramt am Gymnasium, Biologie und Englisch Universität Regensburg

2016 – 2017:   Studium Rechtswissenschaften Universität Regensburg

2015:              Abitur am Karl-von-Frisch Gymnasium Dußlingen


Projekt
 

In meinem Promotionsprojekt wird untersucht, welche Bedeutung angehende Biologielehrkräfte einem diversitätssensiblen und diskriminierungskritischen Biologieunterricht zuschreiben, wie sie ihre eigene Rolle und Verantwortung bei der Umsetzung sehen und welche Herausforderungen sie antizipieren.

Sensibilisierung für Diversität wird normativ als Gegenstand schulischer Demokratiebildung und aus dieser Perspektive auch als Aufgabe eines zeitgenössischen Biologieunterrichts betrachtet. Mit einem (selbst-)kritischen und (selbst-)reflexiven Zugang, werden die Möglichkeiten und Herausforderungen eines diversitätssensiblen Biologieunterrichts aus sozial- und kulturkritischer Perspektive (Fereidooni & Simon, 2020; Kanu, 2006) betrachtet. Aus wissenschaftspropädeutischer Perspektive („Nature of Bioscience“, Dittmer & Ehras, 2024) wird das Potenzial der Biologie als Lebenswissenschaft aufgegriffen, sich der Individualität biologischer Phänomene und der ethischen Dimension der Biowissenschaften bewusst zu machen. Wir argumentieren, dass der Fokus auf Individualität und Variabilität als wesentliche Merkmale biologischer Phänomene dazu beitragen kann, die Wechselbeziehungen zwischen biologischer Forschung und Fragen der soziokulturellen Vielfalt in der Auseinandersetzung mit Rassismus, Sexismus oder Ableismus kritisch zu reflektieren.

Um im Sinne einer differenzreflexiven Professionalisierung (Aufschnaiter, Fraij & Kost, 2019; Balzter et al., 2016; Helsper, 2007) die Auseinandersetzung mit dem gesellschaftskritischen Gehalt der eigenen Profession, sowie die eigene Involviertheit in gesellschaftliche Strukturen verhandelbar zu machen, wird seit Wintersemester 2024/25 eine Lehrveranstaltung zum Thema „Diversitätsbildung und Diskriminierungskritik im Biologieunterricht“ angeboten.


Publikationen
 

Hassunah, S. & Dittmer, A. (2025). Intersektionalität und naturwissenschaftliche Bildung: Einstellungen angehender Biologielehrkräfte zum diversitätssensiblen und diskriminierungskritischen Biologieunterricht. Zeitschrift für Didaktik der Biologie (ZDB) – Biologie Lehren und Lernen, 30(2), 52-66. doi: 0.11576/zdb-7358


Posterpräsentationen


Hassunah, S. & Dittmer, A. (2025). Diversity Education in Biology Classes: 
A Design-Based-Research Study to Foster Self-Reflection and Discursivity in Biology Teacher Education auf der ESERA Conference 2025 in Kopenhagen

Hassunah, S. & Dittmer, A. (2025). Entwicklung eines Seminars zur Förderung von Diversitätssensibilität im Biologieunterricht: Selbstreflexivität und Diskursorientierung auf der 26. Internationalen Frühjahrsschule der Fachsektion Didaktik der Biologie vom 04.03.-07.03.2025 an der Humboldt-Universität zu Berlin

Hassunah, S. & Dittmer, A. (2024). Science Capital aus intersektionaler Perspektive Ein Seminar- und Fortbildungskonzept für Biologielehrkräfte auf der 25. Internationalen Frühjahrsschule der Fachsektion Didaktik der Biologie vom 04.03.-07.03.2024 an der Leuphana Universität Lüneburg

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