Im Mittelpunkt unserer Forschung stehen kulturelle und literarische Prozesse des Erinnerns, Erzählens und Übersetzens. Wir untersuchen, wie Narrative Identität und kollektives Gedächtnis in europäischen Kontexten gestalten und wie kulturelle Ausdrucksformen auf historische, soziale und mediale Veränderungen reagieren.
Wir beschäftigen uns insbesondere damit,
- wie Literatur als Medium kultureller Erinnerung funktioniert,
- wie Erzählstrukturen Identität und Zugehörigkeit formen,
- wie Übersetzungen und transkulturelle Kontakte ästhetische und sprachliche Dynamiken beeinflussen,
- und wie digitale Medien neue Formen des kulturellen Gedächtnisses hervorbringen.
Zu diesem Zweck verbinden wir textanalytische und kulturtheoretische Ansätze mit interdisziplinären Methoden aus Literaturwissenschaft, Philosophie und Kulturgeschichte. Laufende Forschungsprojekte – etwa „Narrative Erinnerungskulturen in Europa“ (DFG, 2022–2026) und „Übersetzung und kulturelle Identität“ (EU-Netzwerk, 2018–2021) – vertiefen diese Fragestellungen in internationaler Zusammenarbeit.
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