Die Forschung der Arbeitsgruppe beschäftigt sich vorrangig mit zwei Fragestellungen: Zum einen interessiert uns, warum Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene dysfunktionales Verhalten trotz der oft langfristigen Konsequenzen aufrechterhalten. Hierzu untersuchen wir die kurzfristigen aufrechterhaltenden Mechanismen unter Berücksichtigung einer funktionalen Perspektive. Inhaltlich beschäftigen wir uns dabei vorrangig mit den aufrechterhaltenden Faktoren des maladaptiven Bewegungsverhaltens bei Essstörungen.
Zum anderen interessiert uns, wie wir die psychotherapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen durch digitale Tools verbessern können. Gemeinsam mit der Psychotherapeutischen Hochschulambulanz für Kinder und Jugendliche erforschen wir hierzu Therapie-Feedback-Systeme und daten-basierte Tools zur Personalisierung von Kinder- und Jugendpsychotherapie.
Methodisch nutzen wir vorrangig zwei Zugänge: Zum einen alltagsnahes ambulantes Assessment mittels Smartphones und passiven Sensoren, dass uns einen Einblick in das Erleben von Kindern und Jugendlichen im Alltag erlaubt. Zum anderen haben wir einen experimentalpsychologischen Schwerpunkt, in dem wir unter randomisiert-kontrollierten Bedingungen Mechanismen untersuchen können.
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