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PECAN-CARE

PErceived CAusal Networks in Child and Adolescent psychotherapeutic caRE

Die Kindheit und Jugend stellen eine vulnerable Phase dar, in der sich viele der häufigsten psychiatrischen Erkrankungen erstmalig manifestieren. Betrachten wir die Versorgungslage ambulanter Psychotherapie für Kinder und Jugendliche in Deutschland, sehen wir uns konfrontiert mit einem hohen Bedarf und langen Wartezeiten. Eine effektive Behandlung von Kinder- und Jugendlichen ist daher von großer Relevanz für unser Versorgungssystem. Wir sehen in Netzwerktheorien die Möglichkeit, unser Verständnis für Symptomatik und Psychopathologie zu verbessern, um hierdurch eine effektiviere Behandlung der Patient*innen zu erreichen.
Bei Perceived Causal Networks (PECAN) handelt es sich um Symptomnetzwerke, die auf den von Patient*innen wahrgenommenen kausalen Zusammenhängen ihrer eigenen Symptome basieren. Im Besonderen in der PECAN-Methode sehen wir eine effiziente Vorgehensweise, um individuelle Symptomnetzwerke bei Kindern und Jugendlichen zu generieren.  
Aktuell besteht eine Forschungslücke im Bereich der Anwendung und Erhebung von individuellen Symptomnetzwerken im Bereich der kinder- und jugendlichen Psychotherapie und der Untersuchung der Methodik unter realen therapeutischen Bedingungen. Ziel von PECAN-CARE ist es daher, die Anwendbarkeit, Durchführbarkeit und Nützlichkeit von PECAN in der ambulanten psychotherapeutischen Regelversorgung zu untersuchen. Hierzu verwenden wir ein hinsichtlich der effektiveren Anwendung adaptiertes Vorgehen und analysieren Evaluationsdaten von Patient*innen, Interviewenden und Therapeut*innen zur PECAN-Erhebung und zu den generierten Netzwerken.

Verantwortliche:

Sebastian Peter, Dr. Theresa Emser, Dr. Sebastian Ertl, Prof. Dr. David Kolar

Kooperation (extern): 

Dr. Felix Vogel

Laufzeit: 

seit September 2024

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