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DFG-NCN Projekt "Language across generations"

Language across generations: contact induced change in morphosyntax in German-Polish bilingual speech

Pressebericht

Über 800.000 EUR Förderung für deutsch-polnisches Slavistikteam

Für die Erforschung von kontaktinduziertem Sprachwandel bei bilingualen Familien hat das Institut für Slavistik eine großzügige Förderung erhalten.

Prof. Björn Hansen (Institut für Slavistik) und Prof. Marek Nekula (Institut für Slavistik, Bohemicum) haben aufgrund eines gemeinsamen Antrags mit Prof. Anna Zielińska von der Polnischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen des Förderprogramms BEETHOVEN 2 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem polnischen Nationalen Wissenschaftszentrum (NCN) Projektmittel in Höhe von über 800.000 EUR zu Verfügung gestellt bekommen (darunter 260.000 EUR für die polnische Seite).

Björn Hansen (Principal investigator) ist Inhaber des Lehrstuhls für slavistische Linguistik und Leiter des Studiengangs Deutsch-Polnische Studien; Marek Nekula (Team member) ist Professor für Bohemistik und Westslavistik und Leiter des Bohemicum Regensburg-Passau.

Mit dem Programm BEETHOVEN 2 werden deutsch-polnische Initiativen zur Verbundforschung gemeinsam von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem polnischen Nationalen Wissenschaftszentrum (NCN, Narodowe Centrum Nauki) gefördert. Die Projekte müssen auf Englisch eingereicht werden und durchlaufen einen doppelten Begutachtungsprozess. Es handelt sich somit um einen hoch kompetitiven Wettbewerb.

Es handelt sich um einen hoch kompetitiven Wettbewerb.

Gemeinsam mit dem Partner-Team aus Warschau werden die Wissenschaftler des Instituts für Slavistik die nächsten drei Jahre zum Thema „Language across generations: contact induced change in morphosyntax in German-Polish bilingual speech (LangGener)“ forschen.

Von Interesse für die Forscher ist, welche Muster z.B. im Bereich der Grammatik oder des Satzbaus von der einen in die andere Sprache übernommen werden und ob hier typologische Aussagen getroffen werden können. Hierzu werden Interviews mit Polnischsprechern in Deutschland und vice versa durchgeführt und in einem Korpus, sprich einer Sprachdatensammlung, zusammengeführt. Die polnisch-deutsche Zusammenarbeit ist deshalb ein integraler Bestandteil des Projekts, da sowohl das Polnische in Deutschland als auch das Deutsche in Polen Gegenstand der Untersuchung sind. Im Rahmen des Projektes sind auch Erhebung und Auswertung von Interviews mit Tschechischsprechern in Deutschland vorgesehen, die in das Gesamtprojekt einfließen.

LangGener hat aber auch eine soziolinguistische Dimension. Die deutsche Minderheit in Polen sowie die polnischsprachigen Migranten und ihre Nachkommen in Deutschland spielen eine gewichtige Rolle für die soziale Struktur der jeweiligen Länder und sind stets Thema von politischen Diskussionen zwischen Polen und Deutschland.

Bilingualismus und v.a. Herkunftssprachen sind einer der Forschungsschwerpunkte im Bereich der Sprachwissenschaften am Institut für Slavistik, der auch stark in der Lehre vertreten ist, vor allem im Rahmen des binationalen Bachelor-Studiengangs Deutsch-Polnische Studien (DPS). Die Deutsch-Polnischen Studien sind eng in diese internationale Zusammenarbeit eingebettet. LangGener fügt sich zur Mehrsprachigkeitsforschung als übergreifendem Thema der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften.

Das Projekt LangGener ist bereits das vierte im sechsstelligen Bereich, das dem Lehrstuhl für slavistische Linguistik (B. Hansen) in den letzten Jahren von der DFG genehmigt wurde.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Björn Hansen
Institut für Slavistik
Universität Regensburg
D-93040 Regensburg
bjoern.hansen@ur.de

Team

Deutschland, Polen, Tschechien und Konsultanten

Team Deutschland

Universität Regensburg:

Prof. Dr. Björn Hansen (externer Link, öffnet neues Fenster), (Projektleiter)

Carolin Centner, M.A. (wiss. Miarbeiterin)

Iga Kościołek, M.A. (wiss. Mitarbeiterin)

weitere Mitarbeiter: Dr. Michał Woźniak (Korpuslinguist)

Team Polen

Polnische Akademie der Wissenschaften:

Prof. Dr. habil. Anna Zielińska (Projektleiterin)

Dr. Irena Prawdzic (wiss. Mitarbeiterin)

Adam Mickiewicz Universität in Posen

Dr. Barbara Alicja Jańczak  (externer Link, öffnet neues Fenster)

Warschauer Universität:

Dr. Anna Jorroch 

Universität Oppeln

Dr. habil. Felicja Księżyk

Team Tschechien

Universität Regensburg:

Prof. Marek Nekula (externer Link, öffnet neues Fenster) (Teamleiter)

Mgr. Aneta Bučková (externer Link, öffnet neues Fenster), M.A. (wiss. Mitarbeiterin)

weitere Mitarbeiter: Iveta Patáková, M.A. (Transkription) / Maria Svojanovská, Ing. (Transkription)

Konsultanten:

Prof. Sandra Birzer (Universität Bamberg)

Prof. Bernhard Brehmer (Universität Greifswald)

Dr. phil. Christoph Draxler (LMU München)

PhDr. Mgr. Marie Kopřivová, Ph.D. (Institut des Tschechischen Nationalkorpus)

Roman Fisun, M.A. (Universität Regensburg)

Kurze Informationen

Deutsch

Das Projekt wird im Rahmen des Programms BEETHOVEN 2 realisiert, das gemeinsam von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem polnischen Nationalen Wissenschaftszentrum (NCN) gefördert wird. Das Forschungsprojekt ist als ein deutsch-polnisch-tschechisches Kooperationsprojekt konzipiert, das vom Regensburger Institut für Slavistik und der Polnischen Akademie der Wissenschaften initiiert wurde.

Das Ziel des Projekts ist ein integrativer Ansatz zum deutsch-polnischen Bilingualismus in Polen und Deutschland, bei dem sowohl linguistische als auch soziolinguistische Aspekte einbezogen werden. Das Hauptziel besteht in der Beantwortung der Frage, ob morphosyntaktischer Wandel, der vom deutsch-polnischen Sprachkontakt verursacht wird, eine Auswirkung auf die Sprache der Bilingualen auch über Generationen hinweg hat. Die Untersuchung beleuchtet die Wechselwirkung zwischen Sprachbiographien und dem Sprachgebrauch zweier Generationen bilingualer Gemeinschaften, die zentrale soziale Umbrüche erfahren haben.

Wir nehmen an, dass die Arten von morphosyntaktischen Musterreplikationen von den Unterschieden in den Sprachsystemen abhängen. Nicht-systemische Faktoren können jedoch die Frequenz und die Variabilität der Musterreplikationen mit beeinflussen. Der Sprachgebrauch wird anhand authentischen Materials untersucht, das durch Feldforschung gewonnen werden soll.

Die Untersuchung fokussiert sich auf bilinguale Personen zweier Generationen, deren Biographien von unterschiedlichen historischen Bedingungen geprägt wurden: 1. die ältere Generation, die in Polen in den ehemals deutschen Ostgebieten lebt; 2. die mittlere Generation, die in diesem inzwischen polnischen Gebiet geboren wurde, jetzt aber in Deutschland lebt. Die Studie wird deshalb Personen einschließen, die zwei Generationen angehören, aus denselben Familien und/oder lokalen Gemeinschaften stammen, aber in unterschiedlichen Sprachumgebungen leben.

Im Rahmen des Projektes sind auch Erhebung und Auswertung von Interviews mit Tschechischsprechern in Deutschland vorgesehen, die in das Gesamtprojekt einfließen.

Das im Rahmen des Projekts erhobene empirische Material wird auch anderen Forschern in Form einer linguistischen Datenkorpus zugänglich gemacht. Die Sprachbiographien werden in Hinblick auf die Reihenfolge und die Bedingungen des Spracherwerbs, deren funktionale Verteilung und die emotionale Bindung der Sprecher in Bezug auf die Sprachen analysiert.

In der abschließenden Phase der Untersuchung erfolgen eine Korrelation zwischen der Analyse des Gebrauchs der morphosyntaktischen Replikationen und der Sprachbiographien sowie eine Interpretation des Zusammenhangs zwischen beiden.

Die Ergebnisse der Untersuchung werden einen signifikanten Beitrag leisten zum Verständnis des Sprachkontakts und – vor allem in Bezug auf die Sprachbiographien – zur Kulturanthropologie, Ethnologie und zum Verständnis nationaler Minderheiten.

English

The aim of the project is an integrative account of the Polish-German bilingualism in Poland and Germany including linguistic as well as sociolinguistic aspects. The main objective is answering the question, if morphosyntactic changes induced by German-Polish language contact in bilingual speech differ across generations. The research will focus on the interplay between language biographies and speech of two generations of bilingual communities having experienced important historical events. We hypothesize that the types of replication of the morphosyntactic patterns depend on differences between the language systems of Polish and German. However, the non-systemic factors may also influence their frequency and variability. Language use will be analysed on authentic material gained during field research.

The research will focus on bilingual persons of two generations whose biographies has been influenced by different historical conditions: 1) the oldest generation, living in Poland on the territories belonging to Germany before 1945; 2) the middle generation, born in Poland on the same territories, living contemporary in Germany. The study will therefore include persons belonging to two generations, derived from the same families and/or local communities but living in a different language environment. In order to provide empirical material to other researchers, we will create a linguistic data corpus. The language biographies will be analysed in terms of the order and conditions of the language acquisition, their functional distribution, as well as the emotional bonds of the speakers towards the languages.

The final stage of the research will be the correlation between the analyses of use of the morphosyntactic replication and language biographies as well as an explanation of the relationship between them. The results of the project will have a significant impact on our understanding of language contact and - especially with regard to the language biographies - on cultural anthropology, ethnology, and the studies on identities of national minorities. The implementation of the project is only possible in cooperation of Slavonic and German philologists from both countries. The researchers involved in the project have a unique and profiled knowledge.

Polski

„Pokoleniowe zróżnicowanie języka: zmiany morfosyntaktyczne wywołane przez polsko-niemiecki kontakt językowy w mowie osób dwujęzycznych (LANGGENER)” – grant finansowany przez Narodowe Centrum Nauki oraz Niemiecką Wspólnotą Badawczą (Deutsche Forschungsgemeinschaft).

Celem projektu jest zintegrowany opis niemiecko-polskiego bilingwizmu w Polsce i w Niemczech, uwzględniający aspekty lingwistyczne, jak i socjolingwistyczne. Głównym zadaniem jest zbadanie, czy zmiany morfosyntaktyczne wywołane przez kontakt językowy w mowie osób dwujęzycznych są zróżnicowane pokoleniowo. Badane będą zależności między biografiami językowymi a mową przedstawicieli dwóch generacji dwujęzycznej wspólnoty językowej. Z jednej strony przedmiotem zainteresowań jest dwujęzyczny mówca, a z drugiej procesy replikacji wzorów morfosyntaktycznych w obu językach: w polskim i niemieckim. Efektem będzie korpus językowy niemiecko-polskiego bilingwizmu dostępny on-line, publikacje i dwie prace doktorskie przygotowywane na Uniwersytecie w Ratyzbonie.

Badania obejmują osoby bilingwalne należące do dwóch generacji, których losy zostały ukształtowane w różnych warunkach historycznych: 1) najstarszej generacji mieszkającej w Polsce na terenach należących do Niemiec do 1945 roku; 2) średniej generacji urodzonej w Polsce, na tychże terenach, mieszkającej obecnie w Niemczech. Stosowane są metoda ugruntowana (dane empiryczne służą do postawienia kolejnych hipotez i wniosków) oraz metoda biografii językowej, oparta na swobodnym wywiadzie autobiograficznym, którego celem jest pozyskanie danych o nabywaniu i używaniu języków z perspektywy rozmówców. Wywiady są prowadzone w dwóch językach przez polsko-niemieckie pary badaczy.

Wywiady są transkrybowane, a replikacje morfosyntaktyczne anotowane, co ułatwi użytkownikowi korpusu jego przeszukiwanie. Biografie językowe są analizowane pod kątem kolejności i warunków nabywania języków, ich dystrybucji funkcjonalnej, a także nastawienia do języka. Ostatnim etapem prac nad projektem będzie zestawienie wyników analiz użycia replikacji morfosyntaktycznych z biografiami językowymi mówców należących do dwóch generacji i objaśnienie zależności między nimi.

Ponieważ osoby mówiące niemieckimi dialektami na obszarach pogranicznych w Polsce są w podeszłym wieku, projekt będzie odgrywał ważną rolę dla dokumentacji zagrożonych odmian językowych. Wyniki badań będą miały znaczenie dla kształtowania polityki językowej wobec mniejszości narodowych w obu krajach.

Porównawczo zostaną zbadane w mniejszym zakresie wybrane aspekty bilingwizmu niemiecko-czeskiego.

Przy realizacji projektu współpracują slawiści i germaniści z obu krajów. Dotychczasowe badania nad dwujęzycznością były prowadzone z pozycji narodowych i z perspektywy tylko germanistycznej lub tylko slawistycznej. Dużą wartością dodaną jest kształcenie w ramach projektu młodych naukowców z Polski i z Niemiec.

ČEŠTINA

Projekt je realizován v rámci programu BEETHOVEN 2, podporovaného Německou společností pro výzkum (Deutsche Forschungsgemeinschaft, DFG) a polským Národním centrem vědy (Narodowe Centrum Nauki, NCN). Je koncipován jako německo-polsko-český kooperační projekt, který byl iniciován řezenským Institutem slavistiky a Polskou akademií věd.

Cílem projektu je integrativní přístup k německo-polské dvojjazyčnosti v Polsku a v Německu, který zahrnuje jednak lingvistické, jednak sociolingvistické aspekty. Hlavním cílem je odpovědět na otázku, zda mají mofrosyntaktické jazykové změny způsobené jazykovým kontaktem vliv na jazyk dvojjazyčných osob napříč generacemi. Výzkum osvětluje vzájemné působení jazykových biografií a užívání jazyka dvou generací bilingvních komunit, které zažily zásadní sociální přelomy.

Předpokládáme, že druhy přejímaných morfosyntaktických vzorců závisí na rozdílech mezi jazykovými systémy. Přesto mohou frekvenci a variabilitu replikací vzorů ovlivnit také nesystémové faktory. Užívání jazyka zkoumáme na základě autentického jazykového materiálu, který bude získán při terénním výzkumu.

Výzkum se soustředí na dvojjazyčné osoby dvou generací, jejichž biografie formovaly rozličné historické podmínky: 1. starší generace, která žije v Polsku na dříve německém území; 2. prostřední generace, která se narodila na tomto nyní již polském území, ale nyní žije v Německu. Studie proto bude zahrnovat osoby, které patří do dvou generací, pocházejí ze stejných rodin nebo ze stejných lokálních komunit, ale žijí v rozdílných jazykových prostředích.

V rámci projektu je plánováno také uskutečnění a vyhodnocení interview s českými mluvčími v Německu, které se stanou součástí celkového projektu.
Empirický materiál získaný v rámci projektu bude ve formě lingvistického korpusu zpřístupněn také dalším vědcům. Jazykové biografie budou analyzovány se zřetelem na pořadí a podmínky osvojování jazyků, jejich funkční rozložení a emoční vazby mluvčích k jednotlivým jazykům.

V závěrečné fázi výzkumu proběhne korelace analýzy užívání morfosyntaktických replikací a jazykových biografií a interpretace souvislostí mezi nimi.
Výsledky výzkumu budou signifikantním přínosem pro porozumění jazykovému kontaktu a – především ve vztahu k jazykovým biografiím – pro kulturní antropologii, etnologii a porozumění národním menšinám.

Outputs

Publikationen

Bučková, A., Centner, C. (2021, in Vorb.). Vom Gespräch zum Korpus. In Hansen, Björn, Zielińska, Anna (Hgg.). Soziolinguistik trifft Korpuslinguistik: Deutsch-polnische und deutsch-tschechische Zweisprachigkeit. Heidelberg: Winter Universitätsverlag.

Bučková, A., Centner, C., Księżyk, F., Prawdzic, I. (2021, in Vorb.). Sprachstrukturelle Annotation der LangGener-Korpora: Typologie und Abgrenzungsprobleme. In Hansen, Björn, Zielińska, Anna (Hgg.). Soziolinguistik trifft Korpuslinguistik: Deutsch-polnische und deutsch-tschechische Zweisprachigkeit. Heidelberg: Winter Universitätsverlag.

Bučková, A., Nekula, M.: Immigrant*innen aus der Tschechoslowakei in Deutschland: Musterentlehnungen in ihren sprachbiographischen Interviews. In: Björn Hansen, Anna Zielińska (Hgg.),Soziolinguistik trifft Korpuslinguistik: Deutsch-polnische und deutsch-tschechische Zweisprachigkeit. Heidelberg: Winter Universitätsverlag, in Vorbereitung.

Bučková, A., Prawdzic, I. (2021, in Vorb.). Transkriptionskonvention. In Hansen, Björn, Zielińska, Anna (Hgg.). Soziolinguistik trifft Korpuslinguistik: Deutsch-polnische und deutsch-tschechische Zweisprachigkeit. Heidelberg: Winter Universitätsverlag.

Bučková, A. (2021, eingereicht). Jazykový management a jazykové ideologie česko-německých dvojjazyčných mluvčích. Naše řeč.

Bučková, A. (2021, angenom.) Syntaktische Musterreplikationen bei deutsch-tschechischen Bilingualen. Ein gebrauchsbasierter Ansatz. brücken. Zeitschrift für Sprach- Literatur- und Kulturwissenschaft.

Centner, C., Jańczak, B.A. (to be published) „Und dann hat er sich verheiratet“ - German-Polish bilingualism on the example of reflexive pattern replications by the German minority from Pomerania- and Warmia-Masuria Provinces. I.V.

Hansen, B., Nekula, M., C. Centner: Die LangGener-Korpora als Ressourcen der Mehrsprachigkeitsforschung zwischen Sozio- und Korpuslinguistik, in: Björn Hansen, Anna Zielińska (Hgg.),Soziolinguistik trifft Korpuslinguistik: Deutsch-polnische und deutsch-tschechische Zweisprachigkeit. Heidelberg: Winter Universitätsverlag, in Vorbereitung.

Nekula, M. (2021) Language loyalty and language shift in Bohemia in the long 19th century based on the language biography of Friedrich (Bedřich) SmetanaIn: Language & History64,no. 1, DOI: 10.1080/17597536.2021.1898126 (externer Link, öffnet neues Fenster).

Nekula, M. (2021) Sprachideologien und Sprachmanagement in sprachbiographischen Interviews mit Sprechern mit tschechischem Migrationshintergrund in Bayern. In: Brücken – Zeitschrift für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft, N.F. 28, Nr. 2, im Druck.

Nekula, M. (2021) Varieties of German in the Czech Republic. In: Wiener Slavistisches Jahrbuch, N.F. 9, im Druck.

Nekula, M. (2021) „Acquisition of Czech in the German language regime“. In: Marek Nekula, Tamah Sherman, Halina Zawiszová (eds), Interests and Power in Language Management.Berlin: Peter Lang, in print.

Nekula, M., Sherman, T. & H. Zawiszová (2021) „Interests and Power in Language Management “. In: Marek Nekula, Tamah Sherman, Halina Zawiszová (eds), Interests and Power in Language Management. Berlin: Peter Lang, in print.

Nekula, M. (ed.) (2021) Czech in the World.Thematische Nummer der Zeitschrift Naše řeč (Unsere Sprache), Nr. 5, im Druck.

Nekula, M. & S. Newerkla (Hgg.) (2021) Tschechisch im deutschsprachigen Umfeld. Thematische Nummer der ZeitschriftBrücken – Zeitschrift für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft, N.F. 28, Nr. 2, im Druck.

Nekula, M. (2020) „Acquisition of Czech in the German language regime“. In: Marek Nekula, Tamah Sherman, Halina Zawiszová (eds), Interests and Power in Language Management. Berlin: Peter Lang, in preparation.

Nekula, M. (2020) Grenzen und Sprachgrenzen in der Sprachwissenschaft. In: Maria Klessmann, Dominik Gerst, Hannes Krämer (Hgg.), Grenzforschung: Handbuch für Wissenschaft und Studium. Baden-Baden: Nomos Verlag, 400–418.

Nekula, M. (2020) „German varieties in the Czech Republic“. In: Hans C. Boas, Ana Deumert, Mark L. Louden, Péter Maitz (eds), Varieties of German Worldwide. Oxford: Oxford University Press, submitted.

Nekula, M. (2019) „Sprachideologien und Sprachmanagement in sprachbiographischen Interviews mit Sprechern mit tschechischem Migrationshintergrund in Bayern“. In: Bernhard Brehmer, Anna Lena Klatt (eds), Multilinguale SprachBioGraphien in Mittelosteuropa. Frankfurt am Main: Peter Lang, in print.


Präsentationen

Bučková, A. (2021) Language biographies as a tool for exploring bilingual speech. Conference on Multilingualism (COM). 23-26.06.2021. Konstanz, Deutschland (online). (externer Link, öffnet neues Fenster)

Bučková, A. (2021) Describing syntactic pattern replications: a usage based approach for Czech and German. New Issues in Language Contact Studies in l’Aquila. 27.-29.05.2021. l’Aquila, Italien (online). (externer Link, öffnet neues Fenster)

Bučková, A. (2021) Linguistic creativity in the language production of bilinguals. 7th Young Linguists' Meeting in Poznań. 23.-25.04.2021. Poznań, Polen (online). (externer Link, öffnet neues Fenster)
 

Bučková, A. (2021) Sprachideologien und Sprachmanagement deutsch-tschechischer Bilingualen. Pragestt. 11.-13.03.2021. Prag, Tschechien (online). (externer Link, öffnet neues Fenster)
 

Bučková, A. (2020) Spracherosion in der Narration deutsch-tschechischer Bilingualer. Kolloquium Slavistische Linguistik. 06.11.2020. Online. (externer Link, öffnet neues Fenster)

Bučková, A. (2019) „Syntactic pattern replications in primary vs. secondary language: differences or parallels? (externer Link, öffnet neues Fenster). Konferenz 14th Annual Meeting of the Slavic Linguistics Society (SLS-14). 11-13.09.2019. Potsdam, Deutsc (externer Link, öffnet neues Fenster)hland.

Bučková, A. (2019) „Syntaktische Musterentlehnungen bei deutsch-tschechischen Bilingualen“. Posterpräsentation auf dem 13. Deutschen Slavistentag. 24-26.09.2019. Trier, Deutschland.

Centner, C., Jańczak, B.A (2019) Deutsch-polnische Zweisprachigkeit am Beispiel der pattern replications der deutschen Minderheit in Pommern – eine linguistische Fallstudie (externer Link, öffnet neues Fenster). Kongress des Verbundes polnischer Germanisten: Spuren der deutschen Sprache und Kultur in Polen und anderen nicht deutschsprachigen Ländern Europas. 17.05. – 19.05.2019. Konferenz in Opole/Oppeln, Polen. (externer Link, öffnet neues Fenster)

Centner, C., Jańczak, B.A (2019) „German-Polish bilingualism on the example of pattern replications by the German minority from Pomerania – a contact linguistic case study“. Konferenz: Dwujęzyczność w Polsce i za granicą (Zweisprachigkeit in Polen und im Ausland). 24.05. – 25.05.2019.Konferenz in Wrocław/Breslau, Polen. (externer Link, öffnet neues Fenster)

Hansen, B. (2018) „Performing Heritage Language across generations: LangGener”. Panel “Performing Ethnolinguistic Heritage”. Organized by Marek Nekula. ASEEES, 50th Annual Convention “Performance”.6th–9th December 2018. Boston, USA. (externer Link, öffnet neues Fenster)

Jańczak, B.A (2019) „Language, Identity and Education in Multilingual Contexts“. Vortrag: „Regional Language Policies, Maintenance of German Language and Development of Bilingualism. Language Biographies of Polish-German Bilinguals after 1945".14-15.02.2019, MultiLingNet, York, England.

Jańczak, B.A, Prawdzic, I. (2018) „3rd Memory, Melancholy and Nostalgia. International Interdisciplinary Conference.“ Vortrag: „Family language saved from oblivion. Language biographies of Polish-German bilinguals after 1945“. IS Polnische Akademie der Wissenschaften.03-04.12.2018, Universität Gdańsk, Gdańsk, Polen.

Księżyk, F. (2019) "Rekonstruktion von Identität in oberschlesischen Sprachbiographien", in: Die Welt der Slaven.

Księżyk, F. (2019) „Minority Research from Linguistic Perspective - methodical approaches“. Symposium in Collegium Polonicum in Słubice: „Language and belonging: the German minority in Poland", 20.-21.2.2019, Słubice, Polen.

Księżyk, F. (2018) „Schlesische Sprachbiographien“. Konferenz: „Eichendorff und Schlesien. Schlesien heute und morgen”, 24.11.2018, Górnośląskie Centrum Kultury i Spotkań im. Eichendorffa,  Łubowice, Polen.

Nekula, M. (2021) „Historische Sprachbiographieforschung in geschriebenen Ego-Dokumenten“. Workshop Linguistische Sprachbiographieforschung: Herausforderungen und Perspektiven eines aktuellen Forschungsparadigmas. 25.– 26. Juni 2021. Universität Rostock.

Nekula, M. (2021) „Tschechisch und Deutsch in asymmetrischer Symmetrie“. Tagung Nachbarsprachen | Sprachnachbarn. 3.-4. September 2021. Institut für Skandinavistik, Frisistik und Allgemeine Sprachwissenschaft der University Kiel.

Nekula, M. (2019) „Osvojování češtiny v německém jazykovém režimu“ (Tschechisch-Erwerb im deutschen Sprachregime). 2. Treffen tschechischer Schulen in Deutschland. 6. April 2019. Regensburg.

Nekula, M. (2018) „Language ideologies and language management in Czech and Czech-German families in Bavaria in change“. Panel “Performing Ethnolinguistic Heritage”. Organized by Marek Nekula. ASEEES, 50th Annual Convention “Performance”. 6th–9th December 2018. Boston, USA.

Nekula, M. (2018) „Language loyalty and the language shift in Bohemia throughout the 19th century: Based on the language biography of Bedřich Smetana“. Guest lecture. 5th October 2018. University of Sheffield, England.

Nekula, M. (2018) „Jazyková loajalita a jazykový posun: Jazyky Bedřicha Smetany v kontextu jazykové situace českých zemí“. Gastvortrag. Masarykova univerzita Brno, 16. Mai 2018.

Nekula, M. (2018) “Language loyalty and the language shift in Bohemia:  Language biography of Bedřich Smetana.” EighteenthCzech Studies Workshop. 20-21 April 2018. Columbia University, New York, USA.

Nekula, M. (2018) „Language ideologies and language management (summaries). Czech immigration in Bavaria“. Guest lecture. 6th October 2018. University of Sheffield, England.

Nekula, M. (2017) „Franz Kafka und Jiddisch. Jiddische Spuren in Franz Kafkas Deutsch?“ Einführungsvortrag zur germanistischen Konferenz PRAGGEST, 24 .–25. März 2017.

Nekula, M. (2017) “The language management in mixed Czech-German families in the Czech-Bavarian border land”. Symposium “Interests and Power in Language Management”. Organized by Marek Nekula & Jiří Nekvapil. University of Regensburg, 12–14 September 2017 

Zielińska, A. (2018) „Prezentacja projektu: Pokoleniowe zróżnicowanie języka: zmiany morfosyntaktyczne spowodowane przez polsko-niemiecki kontakt językowy w mowie osób dwujęzycznych“. 7-8. 12. 2018. Łódź, Polen.

Zielińska, A. (2019) „Biografia naukowa jako metoda badawcza na pograniczach, Międzynarodowa konferencje naukowa Dziedzictwo kulturowe pogranicza“.14-15.05. 2019. Gorzów Wielkopolski, Polen.

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