Der Master Romanische Kulturräume ist forschungsnah und praxisorientiert. Er vermittelt vertieftes Wissen zu den gewählten romanischen Sprachräumen und Kulturen und macht mit relevanten Forschungsansätzen und Theorien der Kulturwissenschaft sowie der Sprachwissenschaft oder Literaturwissenschaft vertraut. Damit bildet er auch eine hervorragende Voraussetzung für eine spätere Promotion.
Im Rahmen eines Projektmoduls wird mit hohem Praxisbezug ein Projekt aus dem Bereich Kultur, Medien oder Interkulturalität durchgeführt, wodurch die Studierenden Einblicke in Arbeitsbereiche jenseits der Forschung erhalten.
Die Studierenden perfektionieren weiterhin ihre Kenntnisse zweier romanischer Sprachen und können dabei vom Konzept der Vielsprachigkeit des Masters profitieren: Französisch, Italienisch und Spanisch können sowohl als Erst- als auch als Zweitsprache gewählt werden. Für die Erstsprache Französisch, Italienisch oder Spanisch führt die Ausbildung auf Kompetenzniveau C2 des Gemeinsamen Europäischen Kompetenzrahmens (GER). Für die Zweitsprache wird mindestens das Kompetenzniveau C1 des GER erreicht.
Alternativ ist die Kombination der Erstsprache mit Portugiesisch, Katalanisch und Rumänisch als Zweitsprache möglich; diese Sprachen können auch ohne Vorkenntnisse studiert werden. Zudem kann auch Latein als Zweitsprache gewählt werden; die Studierenden schließen die Sprache mit dem Kompetenzniveau A2 ab. Kenntnisse in Latein auf Niveau A2 sind verpflichtend, falls man die Masterarbeit in der Sprachwissenschaft schreiben möchte.
Der Studiengang ist international ausgerichtet. Es bestehen vielfältige Kontakte zu ausländischen Universitäten. Besonders ausgeprägt sind die Verbindungen zu den Universitäten Clermont-Ferrand, Nizza, Madrid, Triest und Ferrara. Auslandsaufenthalte werden seitens der Universität unterstützt und Studienleistungen im Ausland anerkannt.
Im Masterstudiengang haben die Studierenden optimale Studienbedingungen: sie studieren in kleinen Gruppen und profitieren vom hervorragenden Betreuungsverhältnis.
Studieninhalte sind:
- ein auf zwei Semester angelegtes Projektmodul zu Themen der Interkulturalität, das mit der Durchführung einer kulturellen Veranstaltung, einer fachlich einschlägigen Ausstellung, eines Workshops, eines Übersetzungsprojekts abschließt (12 LP)
- zwei Profilmodule (je mindestens 10 LP) erlauben es, eigene Schwerpunkt zu setzen. Neben den Modulen „Kultur und Sprache“, „Kultur und Literatur“, „Kultur und Medien“ werden Lehrangebote zum Französischen, Italienischen und Spanischen mit kulturwissenschaftlicher Ausrichtung besucht.
- sprachpraktische Übungen im Umfang von insgesamt 24 LP, darunter auch Veranstaltungen zu aktuellen landeskundlichen Themen zum gewählten ersten Kulturraum
- ein Vertiefungsmodul –aus Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft oder Kulturwissenschaft– zum Kulturraum der Erstsprache (mindestens 10 LP)
- nach Wahl weitere Module, u.a. zu Basiswissen Medien, Grundlagen der mündlichen Kommunikation, Mehrsprachigkeitsausbildung