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Wie stark beeinflusst der Staat unsere Entscheidung zu arbeiten? Ändern der Mindestlohn, das Bürgergeld oder Steuerpolitik, wie das Ehegattensplitting, tatsächlich das individuelle Arbeitsangebot – oder reagieren Menschen weit weniger vorhersehbar, als ökonomische Modelle vermuten lassen? Das Seminar beleuchtet zentrale staatliche Eingriffe in den Arbeitsmarkt und analysiert ihre Wirkungen auf Erwerbsbeteiligung, Arbeitszeitentscheidungen und Anreizstrukturen. 

Ziel der Veranstaltung ist es, zunächst die Grundlagen der neoklassischen Arbeitsangebotstheorie zu vertiefen und die Studierenden in die Lage zu versetzen, mit Hilfe dieses Modells staatliche Interventionen am Arbeitsmarkt zu analysieren. Hierzu ist zunächst am Anfang des Semesters innerhalb von drei Vorlesungsterminen eine Einführung in die arbeitsmarktökonomischen Grundlagen vorgesehen. Die Seminarleistung der Studierenden besteht darin, anhand des Modells eigenständig die Wirkung einer staatlichen Intervention am Arbeitsmarkt auf das Arbeitsangebotsverhalten zu analysieren und zusammen mit einem Überblick über die dazugehörige aktuelle empirische Evidenz schriftlich auszuarbeiten. Die Präsentation der Seminararbeiten erfolgt im Rahmen von Referaten in einem Blockseminar am Ende des Semesters.

Teilnahmevoraussetzung: 

Um sich für das Seminar anmelden zu können, muss der Kurs "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten" (https://elearning.uni-regensburg.de/course/view.php?id=65467) bestanden sein. Ferner sind die Vorlesungen Mikroökonomik 1 und 2 Voraussetzung. Der Abschluss der Veranstaltung „Einführung in die Ökonometrie“ ist von Vorteil.

KursspracheTurnusWochenstundenECTSPrüfung
DeutschWiSe26Hausarbeit und Referat
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