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Kooperationen

Die Arbeitsgruppe Multisensorik am Institut für Psychologie der Universität Regensburg arbeitet mit mehreren Forschergruppen an der Universität Regensburg, in Deutschland und international zusammen. Diese Kooperationspartner sind unter anderem: 

Eyecuracy, Ltd. (Israel)

Die AG Multisensorik an der Universität Regensburg unter der Leitung von Prof. Mark W. Greenlee und Prof. Anton L. Beer arbeitet gemeinsam mit Eyecuracy, Ltd. (Israel) an der Validierung und Weiterentwicklung der kalibrierungsfreien, KI-gestützten Eye-Tracking-Plattform von Eyecuracy. 

Die AG Multisensorik an der Universität Regensburg unter der Leitung von Prof. Mark W. Greenlee und Prof. Anton L. Beer arbeitet gemeinsam mit Eyecuracy, Ltd. (externer Link, öffnet neues Fenster) (Israel) an der Validierung und Weiterentwicklung der kalibrierungsfreien, KI-gestützten Eye-Tracking-Plattform von Eyecuracy. Eyecuracy kombiniert leichte, benutzerfreundliche Eye-Tracking-Brillen mit einem cloudbasierten Dienst, der proprietäre KI-Algorithmen ausführt. Dies ermöglicht die Erfassung digitaler okulomotorischer Biomarker ohne die mühsamen, benutzerspezifischen Kalibrierungen, die den klinischen Einsatz herkömmlicher Blickverfolgungsgeräte einschränken.
Die Zusammenarbeit stützt sich auf die sich ergänzenden Stärken der beiden Partner. Eyecuracy steuert die Hardware, das Software-Framework und die KI-Engine bei – geschützt durch vier Patentfamilien in den USA, Europa, China, Japan und Taiwan, wobei acht Patente in den Jahren 2025–2026 erteilt werden. Die Multisensory Research Group bringt fundiertes Fachwissen in den Bereichen visuelle und okulomotorische Neurowissenschaften, multisensorische Integration von visuellen, vestibulären und propriozeptiven Signalen sowie eine Forschungsinfrastruktur mit, die durch enge Verbindungen zur Augenklinik der Universität Regensburg für klinisch relevante Kohorten geeignet ist.

Bis heute hat die Partnerschaft eine der fünf erfolgreichen Pilotstudien hervorgebracht, die neben den parallelen Arbeiten an der UC Berkeley School of Optometry die klinische Evidenzbasis von Eyecuracy bilden. Der Regensburger Zweig hat sich auf die erste Bewertung der Genauigkeit des Systems bei der Erkennung von Biomarkern der Augenbewegung konzentriert, die für binokulare Sehstörungen (BVD) relevant sind – Eyecuracys schnellster Weg zur Markteinführung – sowie auf die Machbarkeit einer Ausweitung der Plattform auf weitere neurologische Erkrankungen, darunter leichte traumatische Hirnverletzungen (Gehirnerschütterungen), Multiple Sklerose und die Parkinson-Krankheit. 

Für die Zukunft planen die Partner, die Pilotarbeiten auf größere Validierungsstudien auszuweiten, die Definitionen der Biomarker für den klinischen Einsatz zu verfeinern und Szenarien für die Überwachung zu Hause zu untersuchen, die mit dem hybriden Einsatzmodell von Eyecuracy – einer Kombination aus klinischer Behandlung und Telemedizin – im Einklang stehen. Damit unterstützen sie die Mission von Eyecuracy, objektive und skalierbare neuro-ophthalmologische Diagnostik für unterversorgte Patientengruppen zugänglich zu machen. 

Weiterführende Literatur: 

Greenlee, M.W., Keil, E. Plank, T., Jaegle, H., Chen, D.M.L., Lu, I., Vorobey, A., Shovman, M., Kashchenevsky, A. (2026) Accurate AI-assisted binocular limbus eye tracking in participants performing visually guided eye-movement tasks. Under review. github.com/mark-shovman/Greenlee_etal_2026_data 
 

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