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Frau Prof. Dr. Inci-Pia Bozkaya vertritt im Wintersemester 2026/27 den Lehrstuhl. 

Sprechstunde: Mittwoch, 14.30 - 15.30, sowie nach Vereinbarung

Inci-Pia.Bozkaya​(at)​sprachlit.uni-regensburg.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm) 

 

Forschungsschwerpunkte

Historische Narratologie
Die Fabel in Mittelalter und Früher Neuzeit
Sinnstiftungs- und Sinnvermittlungsverfahren in literarischen Kleinformen
Illustrierte Flugblätter der Frühen Neuzeit
 

Akademischer Werdegang

Biografie


seit 10/2021    Vertretung der W3-Professur für Germanistische Mediävistik an der Universität Regensburg
10/2021–09/2026    Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Doktorassistentin) an der Professur für Germanistische Mediävistik an der Université de Fribourg / Universität Freiburg (Prof. Dr. Cornelia Herberichs)
10/2018–09/2021    Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Wissenschaftliche Assistentin) an der Professur für Germanistische Mediävistik an der Universität Potsdam (Prof. Dr. Katharina Philipowski)
03/2021    Erfolgreicher Abschluss des Zertifikates „Heterogenitätsorientierte Lehrkompetenz“ (Umfang 80 Arbeitseinheiten zuzüglich einer E-Teaching Weiterbildung im Umfang von 16 Arbeitseinheiten) am sqb (Netzwerk Studienqualität Brandenburg)
07/2018    Erfolgreicher Abschluss des „Baden-Württemberg-Zertifikates für Hochschuldidaktik“ (Umfang 200 Arbeitseinheiten) mit dem Besuch von Seminaren u.a. zu „Schreiben lehren an der Hochschule“ und „Prüfungsrecht und Rechtsfragen in der Lehre“
09–10/2017    Auslandsaufenthalt durch Erasmus+ Personalmobilität zu Lehr- / Fort- und Weiterbildungszwecken / Erasmus+ Staff Mobility for teaching mobility agreement an der University of Waterloo (Ontario) in Kanada
2017    Promotion (Dr. phil.) an der Universität Mannheim mit der Dissertation „‚Es ist ein deutung in der sachen‘. Studien zum Esopus des Burkard Waldis“ (Erstgutachterin: Frau Prof. Dr. Katharina Philipowski; Zweitgutachter: Prof. Dr. Jan-Dirk Müller) mit dem Ergebnis summa cum laude
10/2016    Erfolgreicher Abschluss der „Einführung in die Fachdidaktik Deutsch am Beispiel mittelalterlicher Texte“ mit Hospitationsbesuch am 23.06.2016 am Stiftsgymnasium Sindelfingen. Fortbildungsleitung: StD’in Dr. phil. Anette Sosna, M. A. (Fachberaterin für das Fach Deutsch am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Esslingen a. N.)
02/2014–09/2018    Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Lehrstuhlassistentin) am Lehrstuhl für Germanistische Mediävistik an der Universität Mannheim (Prof. Dr. Katharina Philipowski)
04/2011–01/2014    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Department für Germanistik und Komparatistik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl für Germanische und Deutsche Philologie) bei Prof. Dr. Florian Kragl
04/2011    Beginn der Promotion mit dem Arbeitstitel „Erzählen und Belehren im Spannungsfeld pluraler Sinnangebote in den Fabeln des Burkard Waldis“
08/2010–03/2011    Wissenschaftliche Hilfskraft im DFG-Projekt „Frühe Neuzeit in Deutschland 1520–1620. Literaturwissenschaftliches Verfasserlexikon (VL 16)“ an der LMU München
09/2007–04/2008    Graduate Studies an der University of Alberta in Edmonton, Kanada, mit gleichzeitiger Tätigkeit als Lehrassistenz (Teaching Assistance) am German Department. Teilgefördert mit Mittel des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst)
10/2004-07/2010    Studium der Theaterwissenschaften, der germanistischen Mediävistik, Neueren Deutschen Literatur und Mittelalterlichen Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München


Stipendien/Förderungen/Preise


2021    Preisträgerin des E-Learning Awards 2021 ‚Soziales Online-Lehren‘ der Universität Potsdam mit dem Projekt „Soziale Online-Lehre in sieben Schritten. Die Bewältigung eines komplexen studentischen Projektes mithilfe verschiedener digitaler Formen von sozialer 'Einbettung“ (2. Platz, Preisgeld 3.000€)
2020    Landeslehrpreisträgerin des Landes Brandenburg 2020 „Begeistern für Grundlagen“ mit dem Lehrkonzept „Das ‚geschlossene‘ Arbeitsportfolio mit Reflexionsbögen. Begeistern durch Struktur und Eigenermächtigung“ (Preisgeld 2.500€)
2015    Reisestipendium im Rahmen des aus BMBF-Mittel geförderten Programmes IPID4all (International Promovieren in Deutschland) des DAAD für die Teilnahme am Internationalen IVG-Kongress „Germanistik zwischen Innovation und Transformation“ in Shanghai, China
2010    Irmgard Ulderup-Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes für einen dreiwöchigen Sprachaufenthalt an der Scuola di Roma in Rom
2007–2010    Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes
2008/2007    Einjähriges Teaching Assistantship im German Department an der University of Alberta, Edmonton in Kanada (LMUexchange)
2007    Einsemestriges Reisestipendium des DAAD (Graduate Studies an der University of Alberta in Edmonton, Kanada)
 

Laufende Forschungsprojekte

Habilitationsschrift: 


„Prekäre Übergänge. Die Begegnung mit dem Fährmann in der mittelhochdeutschen Literatur“ (Arbeitstitel) – Laufzeit: 2021–2026 (eingereicht)
Gegenstand der Untersuchung ist der Fährmann in der mittelhochdeutschen Literatur und die aus der Begegnung des Helden mit ihm resultierende Erzählkonstellation. Der verge ist eine literarische Figur, die sich primär über ihre Handlungsfunktion auszeichnet: sie setzt den Helden von einem Ufer zum anderen über. Als solche ist sie zwar nur helfende Nebenfigur, erweist sich jedoch bei genauerer Untersuchung als Element einer komplexen narrativen Struktur. Der Fährmann ist in eine spezifische Erzählkonstellation eingebettet. Eine angemessene Analyse hat neben Aspekten wie Figurenmerkmalen und der Einbettung in Figurenkonstellationen auch die Kategorien Raum und Handlung zu berücksichtigen. So besteht die Erzählkonstellation um den Fährmann aus einer typischen Raumkonstellation – zwei Ufer, die durch ein Gewässer getrennt sind, die der Held nicht ohne Hilfe überwinden kann–; aus einer typischen Zeitkonstellation – die Reise des Helden muss unterbrochen werden, um eine Schwelle zu überwinden, es gibt ein ‚davor‘ vor der Querung und ein ‚danach‘ nach der Ankunft –; einer typischen Figurenkonstellation – der Held ist abhängig von dem in der Erstbegegnung nicht einschätzbaren Fährmann – und einem typischen Handlungsablauf – die Überquerung muss ausgehandelt und durchgeführt werden und bleibt bis zur Ankunft am anderen Ufer eine für den Helden prekäre Situation, in welcher er Kontrolle abgeben muss.
Die Textanalysen widmen sich den zentralen höfischen Epen des Hochmittelalters, darunter der mythologische Fährmann der Antike, der zur Totenwelt übersetzt und der sich in Form von Charon im Eneasroman von Heinrich von Veldeke findet, ebenso wie der namenlose Fährmann im Dienst von Gelfrât und Else im Nibelungenlied, der von Hagen im heroischen Zorn erschlagen wird, wie auch Plippalinôt im Parzival von Wolfram von Eschenbach, der ein treuer Verbündeter von Gawein wird und dessen Tochter in der Wolframschen Ausgestaltung als Mitglied der Hofgesellschaft handlungsbestimmend für den Fortgang der Erzählung um Schastel Marveile ist. Die Untersuchung ausgewählter spätmittelalterlicher Heiligenlegenden schließt die Analysen ab.
Herausgabe des Konferenzbandes: „Brettspiele im Mittelalter | das Mittelalter im Brettspiel. Poetik, Rezeption, Praxis“; gemeinsam mit Robert Schöller und Cyril Senn – geplantes Erscheinungsdatum: 2027


Laufendes Lehr-/Forschungsprojekt: 

„Fragmentologie – Aktuelle Ansätze der wissenschaftlichen Analyse mittelalterlicher Handschriftenfragmente mit einem anwendungsorientierten Praxisteil zur digitalen Erschließung“
Geplantes Editionsvorhaben: Edition mit Übersetzung und Kommentar: De Parabell vam vorlorn Szohn (1527) von Burkard Waldis – geplante Laufzeit: 2027–2029
Trotz seiner theater-, kirchen-, sozial- und sprachgeschichtlichen Bedeutung ist die Parabell bis heute weder nach modernen wissenschaftlichen Kriterien kommentiert noch einem breiterem Lesepublikum durch eine neuhochdeutsche Übersetzung des niederdeutschen Dramas erschlossen. Das Projekt wird die Parabell auf Grundlage des einzig überlieferten Druckes neu edieren, eine neuhochdeutsche Übersetzung anfertigen und mit einem ausführlichen Stellenkommentar versehen.

 

Publikationen

Herausgeberschaften und Mitarbeit an Sammelbänden

gemeinsam mit Robert Schöller und Cyril Senn: Brettspiele im Mittelalter – das Mittelalter im Brettspiel. Poetik, Rezeption, Praxis. Berlin 2027 (Populäres Mittelalter xx) (in Vorbereitung).

Mitarbeit an: Cornelia Herberichs / Robert Schöller (Hrsg.): Fragmente und Fragmentierungen. Neue Zugänge zur mittelalterlichen deutschsprachigen Überlieferung. Freiburger Kolloquium 2023. Berlin 2024 (Wolfram Studien XXVIII).
gemeinsam mit Britta Bußmann und Katharina Philipowski: Der Ritter, der ein Mädchen war. Studien zum Roman de Silence von Heldris de Cornouailles. Göttingen 2020 (Aventiuren 13).
gemeinsam mit Anette Sosna und Cornelia Herberichs: Illustrierte Flugblätter der Frühen Neuzeit im Deutschunterricht. (=Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes 65 [2018]).


Monographien

Der ‚Esopus‘ des Burkard Waldis und die Fabel der Frühen Neuzeit. Gattungstradition und  transformation, Autorisierungsstrategien, Deutungsmöglichkeiten. Berlin, Boston 2019 (Frühe Neuzeit 228).


Aufsätze und kleinere Forschungsbeiträge

Wissensvermittlung im Streitgespräch. Zur Partikularisierung und Funktionalisierung von Wissen in Hartmanns von Aue ‚Die Klage‘. In: Literarische Wissensformationen. Zur Partikularisierung, Systematisierung und Vernetzung von Wissen in mittelalterlichen deutschsprachigen Texten. Göttinger Kolloquium 2024. Hg. von Mathias Herweg und Henrike Manuwald in Verbindung mit Ricarda Bauschke-Hartung und Cornelia Herberichs. Berlin 2026 (Wolfram-Studien XXIX), S. 369–395.
(Un-)Gleiche Verhältnisse. Beobachtungen zur Heterogenität der Mensch-Tier-Beziehungen in der Fabel. In: Dirk Steuernagel / Sergiusz Kazmierski (Hrsg.): Entfernte Verwandte Mensch und Tier. Regensburg 2026 (Regensburger Klassikstudien 8), S. 253–271 (im Druck)
Art. Johann Friedrich Riederer. In: Stefanie Arend u.a. (Hrsg.): Frühe Neuzeit in Deutschland 1620–1720. Literaturwissenschaftliches Verfasserlexikon. Berlin, Boston – angenommen und in Vorbereitung zum Druck, erscheint voraussichtlich 2026).

gemeinsam mit Lena Stockburger: Workshopbericht: „Fragmentologie – Aktuelle Ansätze der wissenschaftlichen Analyse mittelalterlicher Handschriftenfragmente mit einem anwendungsorientierten Praxisteil zur digitalen Erschließung“. In: Cornelia Herberichs / Robert Schöller (Hrsg.): Fragmente und Fragmentierungen. Neue Zugänge zur mittelalterlichen deutschsprachigen Überlieferung. Freiburger Kolloquium 2023. Berlin 2024 (Wolfram Studien XXVIII), S. 471–477.
Rezension zu Adrian Meyer: Merkantiles Erzählen – Von Kauf und Verkauf in mittelhochdeutscher Literatur. Berlin/Boston: De Gruyter 2021. (Literatur – Theorie – Geschichte 25). VIII+391S. In: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen 261 (2024), S. 456–458.
Streit hören und Gerücht ansehen. Streitgespräch und Allegorie als Darstellungsformen von Vertrauen und ambiguer Rede auf Flugblättern von Hans Sachs. In: Pia Fuschlberger / Romana Kaske / Susanne Reichlin (Hrsg.): Seismographen der Krise. Vertrauen und Misstrauen in frühneuzeitlichen Flugblättern. Stuttgart 2024 (Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte, Beiheft 1), S. 199–228.

Rezension zu Henning Siekmann: Wolf und Lamm. Zur Karriere einer politischen Metapher im Kontext der europäischen Fabel (Bamberger Studien zu Literatur, Kultur und Medien 21). Bamberg, University of Bamberg Press 2017. 421 S. In: Das Mittelalter 2/2022, S. 519f. (DOI: doi.org/10.17885/heiup.mial.2022.2.24688)
durliuhtec und dursihtec / was sîn küneclicher prîs. Überlegungen zum Erzählverfahren der Akkumulierung und Überbietung im ›Turnier von Nantes‹. In: Norbert Kössinger / Astrid Lembke (Hrsg.): Konrad von Würzburg als Erzähler. Oldenburg 2021 (Beiträge zur mediävistischen Erzählforschung [BmE] Themenheft 10), S. 127–161 (Online verfügbar unter doi.org/10.25619/BmE20214154).
Das ‚geschlossene‘ Arbeitsportfolio mit differenzierten Reflexionsbögen als Form der lernprozessorientierten Studienleistung. (Best Practices heterogenitätsorientierter Lehre in verschiedenen Fachdisziplinen. Konzeptbaustein Nr. 9, Potsdam: Netzwerk Studienqualität Brandenburg 2021. (Online verfügbar unter: sqb-hetkom.de/arbeitsportfolio-mit-reflexionsboegen/)
Illuminiertes Schweigen. Zur Überlieferung des „Roman de Silence“ im Codex WLC/LM/6. In: Inci Bozkaya, Britta Bußmann, Katharina Philipowski (Hrsg.): Der Ritter, der ein Mädchen war. Studien zum Roman de Silence von Heldris de Cornuailles. Göttingen 2020 (Aventiuren 13), S. 75–114.
gemeinsam mit Britta Bußmann und Katharina Philipowski: Einleitung. In: Inci Bozkaya, Britta Bußmann, Katharina Philipowski (Hrsg.): Der Ritter, der ein Mädchen war. Studien zum Roman de Silence von Heldris de Cornuailles. Göttingen 2020 (Aventiuren 13), S. 9–73.
Rezension zu Kattrin Schlecht Fabula in situ. Äsopische Fabelstoffe in Text, Bild und Gespräch. (Scrinium Friburgense 37) De Gruyter, Berlin – München – Boston 2014. In: Arbitrium 38 (2020), S. 39–41


Kommentar zu den Flugblättern IX, 15 Die Verkehrte Welt hie kann und IX, 16 Die widerwertige welt. In: Ewa Pietrzak, Michael Schilling (Hrsg.): Deutsche illustrierte Flugblätter des 16. und 17. Jahrhunderts. Bd. IX: Die Sammlung des Kunstmuseums Moritzburg in Halle a. S. Berlin, Boston 2018, S. 30–32.
Informationsvermittlung in mediengeschichtlicher Perspektive: Unerhörte und schreckliche Nachrichten in den ‚Neuen Zeitungen‘ der Frühen Neuzeit. In: Inci Bozkaya, Anette Sosna, Cornelia Herberichs (Hrsg.): Illustrierte Flugblätter der Frühen Neuzeit im Deutschunterricht. Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes 65 (2018), S. 44–56.
Neue äsopische Fabeln? Zur Gattungsreflexion und –innovation in der Fabel der Frühen Neuzeit. In: Jianhua Zhu, Michael Szurawitzki, Jin Zhao (Hrsg.): Akten des XIII. Internationalen Germanistenkongresses Shanghai 2015 -Germanistik zwischen Tradition und Innovation. Bd. 8. (Publikationen der Internationalen Vereinigung für Germanistik [IVG]). Bern 2017, S. 45–49.
Kurzreferat zu Hillenbrand, Rainer: Fiktionale Leserlenkung in Grimmelshausens Ewig-währendem Calender. Hamburg: Kovac̆, 2016. 166 S. (Studien zur Germanistik; 58). In: Germanistik. Internationales Referatenorgan mit bibliographischen Hinweisen 58 (2017), Nr. 1675.
Rezension zu Der Hof. Ort kulturellen Handelns von Frauen in der Frühen Neuzeit. Herausgegeben von Susanne Rode-Breymann und Antje Tumat. Köln: Böhlau, 2013. In: Monatshefte. 109 (2017), S. 298–300.
gemeinsam mit Britta Bußmann: Tagungsbericht: Heldris de Cornouailles: „Roman de Silence“. Kloster Bronnbach, 04.–06. Oktober 2015. In: ZfdPh 135 (2016), S. 432–437.
Rezension zu James A. Schultz: Courtly love, the Love of Courtliness and the History of Sexuality. In: Beiträge zur Geschichte der Deutschen Sprache und Literatur (PBB). 134 (2012), S. 278–281.


Materialien für den Deutschunterricht in der Schule

Newe/doch laidige Zeittung (1616). Unterrichtsentwurf für Klasse 9, Transkription, Arbeitsblatt mit Lösungen, Materialien, frei verfügbar auf dem Landesbildungsserver des Landes Baden-Württemberg (Deutschland) (Online verfügbar unter www.schule-bw.de/faecher-und-schularten/sprachen-und-literatur/deutsch/unterrichtseinheiten/epoch2/neuzeit/laidige-zeitung) [praktische Durchführung am 23.06.2016]
 

Organisation von Tagungen und Workshops

gemeinsam mit Robert Schöller (Freiburg) und Cyril Senn (Freiburg): „Brettspiele im Mittelalter | das Mittelalter im Brettspiel. Poetik, Rezeption, Praxis“. 21.–23. November 2024

      Der Tagungsbericht von Franziska Ascher ist hier einsehbar: https://paidia.de/tagungsbericht-fribourg-mittelalter-brettspiel/ (externer Link, öffnet neues Fenster) 

gemeinsam mit Robert Schöller (Freiburg) und Cyril Senn (Freiburg): Germanistiktag in Verbindung mit der Schweizerischen Akademischen Gesellschaft für Germanistik (SAGG): „Ludische Textualität. Spiele als Gegenstand der Germanistik“ am 22.11.2024 in Freiburg

      Der Tagungsbericht von Thomas Müller ist hier einsehbar: https://paidia.de/tagungsbericht-ludische-textualitaet-freiburg/ (externer Link, öffnet neues Fenster)

Gemeinsam mit Lena Stockburger (Karlsruhe/D): „Internationaler Nachwuchsworkshop Fragmentologie – Aktuelle Ansätze der wissenschaftlichen Analyse mittelalterlicher Handschriftenfragmente mit einem anwendungsorientierten Praxisteil zur digitalen Erschließung“ am 13.09.2023 in Freiburg

Gemeinsam mit Britta Bußmann, Julia Rüthemann und Katharina Philipowski: „Heldris de Cornouailles: Roman de Silence“. 04.–06. Oktober 2015 im Kloster Bronnbach

Vorträge (in Auswahl)

06.07.2026    Das Raue und das Weiche – Erzählen von Leder, Pelz und Fischhaut. Vortrag in der Ringvorlesung: „Hülle. Materialität | Medialität | Wirkung“ an der Goethe Universität Frankfurt a.M. (Umfang 90min)
12.01.2026    Der verge in der Eustachiuslegende. Ein Einblick in das Habilitationsprojekt ‚Prekäre Übergänge. Fährmann-Episoden in der mittelhochdeutschen Literatur‘ im Oberseminar ‚Tendenzen der Germanistischen Mediävistik und Frühneuzeitforschung‘ von Prof. Dr. Carolin Struwe-Rohr an der Ludwig-Maximilians-Universität München
04.11.2025    Transgression und Transformation. Der Weg über das Wasser in mittelhochdeutschen Legenden. Vortrag im Rahmen des Festkolloquiums anlässlich des 70. Geburtstags von Hans Jochen Schiewer an der Albert-Ludwig-Universität Freiburg i.Br.
18.07.2025    si muosen über’z wazzer (NL B1629,3). Grenzgänger im paradigmatischen Netz. Ein Werkstattbericht zur Fährmann-Episode im Nibelungenlied im Rahmen des Forschungskolloquiums der Potsdamer Altgermanistik
30.11.2024    Grenze – Schwelle – Transgression. Zu Darstellung und Funktion der Fährmann-Episode im Nibelungenlied. Werkstattbericht im Rahmen des gemeinsamen Oberseminar der Germanistischen Mediävistiken von Basel, Zürich und Freiburg
13.09.2024    Wissensvermittlung als Dialog. Zur Partikularisierung und Funktionalisierung von Wissen im mittelhochdeutschen Streitgedicht. Vortrag auf dem XXIX. Kolloquium der Wolfram von Eschenbach-Gesellschaft zum Thema A bis Z. Zur Partikularisierung, Systematisierung und Vernetzung von Wissen in mittelalterlichen (deutschsprachigen) Texten in Göttingen (11.–14.09.2024)
15.05.2024    Zwischenräume. Zur Darstellung und Funktion der Wassergrenze in der mhd. Literatur. Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe Mediaevalia zum Thema „Grenzen und Grenzräume“
13.03.2024    Egeslîcher vere, tûvel, gûter kneht. Zur Darstellung und Funktionalisierung des mythischen Fährmannes Charon in Heinrichs von Veldeke Eneasroman. Lunch Lecture im Rahmen des Mediävistischen Kolloquiums des Mediävistischen Instituts der Universität Freiburg
30.01.2024    Götterspruch, Totenrede und Zukunftsschau. Zur narrativen Funktion der Unterweltsfahrt im Eneasroman. Gastvortrag im Hauptseminar Eneasroman von Dr. Balasz Nemes an der Albert-Ludwig-Universität Freiburg i.Br.
13.12.2023    Prekäre Übergänge. Die Begegnung mit dem Fährmann der Toten im Mittelalter. Vortrag im Rahmen des W:ortwechsels: Ein Dialog zwischen Literatur und Wissenschaft: Unterwelten der Gegenwart an der Ludwig-Maximilians- Universität München
10.11.2023    Prekäre Übergänge. Die Begegnung mit dem Fährmann in der mittelhoch-deutschen Eustachius-Legende. Vortrag im Rahmen des Interuniversitären Forschungskolloquiums von Bern, Freiburg, Genf und Lausanne (Westschweiz)
19.01.2023    Den Streit hören und das Gerücht ansehen. Zu zwei bild-textlichen Möglichkeiten zur Darstellung von Sprache und Vertrauen auf dem illustrierten Flugblatt des 16. Jahrhunderts. Gastvortrag im Oberseminar von Prof. Dr. Susanne Reichlin; Ludwig-Maximilians-Universität München
28.09.2022    Rezipienten als Richter im Helmbrecht von Werner dem Gärtner. Im Rahmen des Doppelpanels: Rezipienten als Richter. Oszillationen zwischen Urteil und Deutung I & II auf dem 27. Deutschen Germanistentag 2022, Paderborn, 25.9.-28.9.2022, „Mehrdeutigkeiten“
01.07.2021    Von der Handschrift zum digitalen Transkript forschungsnah gelehrt. Digitale Editionspraxis als studentisches Projekt - Ein Erfahrungsbericht im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Transkribathons der Staatsbibliothek zu Berlin von Dr. Nicole Eichenberger und Dr. Hedwig Suwelack (coronabedingt als Online-Format)
04.06.2021    Fama. Das gerücht mit seiner wunderlichen Eygenschafft/ nach beschreibung Virgilij des poeten. im Rahmen des Workshops ‚Vertrauen und Misstrauen in illustrierten Flugblättern der Frühen Neuzeit‘ an der Ludwig-Maximilians-Universität München, 04.06.2021 (coronabedingt als Online-Format)
04.03.2021    Der Bracke im höfischen Roman im Rahmen des Workshops ‚Wissen. Ordnen. Erzählen. Tiere als Reflexionsfiguren in vormoderner Literatur‘ von Dr. Hannah Rieger und Dr. Marion Darilek an der Universität Tübingen, 04.–05.03.2021 (coronabedingt als Online-Format)
18.09.2020    Sprichwörter und Bibelzitate als Formen ‚alltäglicher Rede‘ im niederdeutschen Drama De parabell vam verlorn Szohn (1527) von Burkard Waldis im Rahmen der Tagung Baltische Erzähl- und Lebenswelten. Kultur-, literatur-, translations- und sprachwissenschaftliche Aspekte, Universität Tallinn, 17.–20.09.2020 (coronabedingt als Online-Format)
29.09.2017    „New fables for a New World: Burkard Waldis’s Aesopian Fable Collection“. Gastvortrag am Department for Germanic and Slavic Studies der University of Waterloo
28.09.2017    „The World on a single sheet. An insight into the genre of the illustrated ‚single sheet‘ and its meaning in a topsy turvy world.“ im Seminar „Zeitgeist and Popular Culture“ (Ger 100) am Department for Germanic and Slavic Studies der University of Waterloo (Kanada)
04.10.2015    „Illuminiertes Schweigen. Überlegungen zur Überlieferung des Roman de Silence“. Auf der Tagung Heldris de Cornouailles: Roman de Silence. 4.-6. Oktober 2015 im Kloster Bronnbach
25.08.2015    „Neue äsopische Fabeln? Zur Gattungsreflexion und -innovation in der Fabel der Frühen Neuzeit“. Auf dem XIII. Kongress der Internationale Vereinigung der Germanistik, Shanghai (23.8.2015-31.8.2015). IVG-Sektion B 28 „Mediävistik zwischen Tradition und Innovation“. Sektionsleitung: Prof. Dr. Beate Kellner, Prof. Dr. Laura Auteri, Prof. Dr. Stephan Müller. Gefördert durch Mittel des Programms IPID4all des DAAD
 

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