In der Vortragsreihe „Kunst und KI“ setzen renommierte Kolleg:innen aus der Medienwissenschaft und angrenzenden Fachgebieten sowie Künstler:innen aus dem Bereich der Medienkunst Impulse zum KI-Diskurs. Die Reihe verfolgt drei Ziele: Zum Ersten ordnen die Vorträge aktuelle künstlerische Arbeiten, die Künstliche Neuronale Netze einbeziehen, in einen Entwicklungsprozess ein, um die verbreitete Annahme, bei KI handele es sich um etwas Einzigartiges und Noch-Nie-Dagewesenes, zu hinterfragen. Zum Zweiten geht die Reihe der Frage nach, wie künstlerische Arbeiten das Zusammenwirken menschlicher und nicht-menschlicher Akteure in der Arbeit mit Datensätzen und Algorithmen reflexiv ausgestalten. Und zum Dritten diskutieren wir projektive und alternative Praktiken des Maschinellen Lernens und Formen des praktischen Wissens, die in der Kunst erprobt werden, um neue kritische Ansätze und Methoden zu entwickeln und auf diese Weise andere Wege für einen Umgang mit KI aufzuzeigen.
Konzipiert und organisiert von Prof. Dr. Bettina Papenburg und Prof. Dr. Christiane Heibach