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Laufende Promotionen am Institut

Lena-Marie Franke

Frühe Narrative der Shoah in der tschechischen Literatur

Jovana Jović

A lexical-semantic analysis of the thematic use of words based on Serbian and Croatian press texts from 1919 to the present day

Damjan Matković

Informality and Corruption in Serbia (1817-1914)

Paweł Matusz

Circulation of Queer Literature Across the Iron Curtain in Late Socialism

Natalie Michl

Das Islambild in deutschen und tschechischen Zeitungen - eine korpuslinguistische Untersuchung von evaluativer Sprache

Elisa Mucciarelli

Precarious Pluralism: Cosmopolitanism and its Aftermath in the Russophone Literatures of Georgia and Azerbaijan after 1994 

Diane Schürmeier

Russisch-Jüdische Theatersymbiose: A. M. Granovskij

Betreuung von Promotionsarbeiten (abgeschlossen)

Ilshat Sharafudtinov | Regional Non-Native English Accents in Russia: influence of the local indigenous languages (Prof. Dr. Björn Hansen, Zweitbetreuung; 2024 abgeschlossen)

Roman Fisun | Zusammengesetzte Indefinitpronomen in den slavischen Sprachen 
(Prof. Dr. Björn Hansen, Erstbetreuung; 2024 abgeschlossen)

Martina Rybová (Co-Tutelle mit KU Prag) | Die Beziehung zwischen Evaluativität und Indefinitheit am Beispiel der zusammengesetzten Indefinitpronomina im Tschechischen (Prof. Dr. Björn Hansen, Erstbetreuung; 2023 abgeschlossen)

Aneta Bučková | Syntaktische Musterentlehnungen bei deutsch-tschechischen Bilingualen 
(Prof. Dr. Marek Nekula, Erstbetreuung; 2023 abgeschlossen)

Daniel Romić | Das 'Bosnisch-Kroatisch-Serbisch' der zweiten Generation-Untersuchung zu Sprachverhalten und Sprachstruktur der zweiten Migrantengeneration in Deutschland (Prof. Dr. Björn Hansen, Erstbetreuung; 2023 abgeschlossen)

Kateřina Milotová | Subjekt im Infinitiv: Infinitive Konditionalsätze im Tschechischen 
(Prof. Dr. Marek Nekula, Erstbetreuung; 2023 abgeschlossen)

Anna Gloria Ritter (KU Eichstätt) | Mehrsprachigkeit in der Familie. Eine Studie am Beispiel russisch-deutscher Migrantenfamilien in Deutschland (Prof. Dr. Björn Hansen, Zweitbetreuung; 2023 abgeschlossen)

Carolin Centner | Lexikalische Replikation bei deutsch-polnisch Bilingualen in zwei Generationen
(Prof. Dr. Björn Hansen, Erstbetreuung; 2023 abgeschlossen)

Daria Vakhrushova | Jiddisch-sowjetische Literatur: Zwischen Modernismus und proletarischer Kunst 
(Prof. Dr. Sabine Koller, Zweitbetreuung; 2022 abgeschlossen)

Veronika Wald | Valenzstrukturen im russisch-deutschen Sprachkontakt 
(Prof. Dr. Björn Hansen, Erstbetreuung; 2022 abgeschlossen)

Martina Lev (KLU Gießen) | Typologie dativischer Domänen. Ein russisch-tschechischer Vergleich
(Prof. Dr. Björn Hansen, Zweitbetreuung; 2020 abgeschlossen)

Dóra Vuk | Erwerb der kroatischen Herkunftssprache bei den kroatischen Minderheiten- und Einwanderergruppen in Ungarn und Österreich. Genus- und Numeruskongruenz im Sprachkontakt (Prof. Dr. Björn Hansen, Erstbetreuung; 2020 abgeschlossen)

Tetyana Yakovleva | Odessa 1905 in der russisch-jüdischen Literatur: Grenzgänge zwischen Mythos und Gewalt (Prof. Dr. Sabine Koller, Erstbetreuung; 2019 abgeschlossen)

Edyta Jurkiewicz-Rohrbacher (Co-Tutelle mit U Helsinki) | Polish Verbal Aspect and its Finnish Statistical Correlates in the Light of a Parallel Corpus (Prof. Dr. Björn Hansen, Erstbetreuung; 2019 abgeschlossen)

Zrinka Kolaković (Co-Tutelle mit U Zagreb) | Dvoaspektni glagoli – razlike između (p)opisa u priručnicima i stanja u korpusu s posebnim osvrtom na uporabu izvornih govornika / Bi-aspectual Verbs: the Difference between Description, Prescription and Real Use (Prof. Dr. Björn Hansen, Erstbetreuung; 2019 abgeschlossen)

Annelie Bachmaier | Konzeptionen des Fremden in der russischen Literatur Anfang des 20. Jahrhunderts: Aleksandr Grins Reisetexte (Prof. Dr. Sabine Koller, Zweitbetreuung; 2019 abgeschlossen)

Jana Kantoříková (Co-Tutelle U Regenburg / Karlsuniversität Prag) | Program českého dekadentního hnutí a otázka intertextuality. Dílo Miloše Martena (Prof. Dr. Marek Nekula zusammen mit Daniel Vojtěch; 2018 abgeschlossen)

Izabela Błaszczyk | Wenn man die Sprache erbt…Beschreibung und empirische Analyse zum Irrealis-Marker by im Polnischen und seiner Verwendung bei Herkunftssprechern mit Deutsch als dominanter Sprache (Prof. Dr. Björn Hansen, Erstbetreuung; 2018 abgeschlossen)

Christine Grillborzer | Синтаксис Конструкций с Первым Дательным Актантом – Синхронный и Диаxронный анализ (Prof. Dr. Björn Hansen, Erstbetreuung; 2014 abgeschlossen)

Witalij Schmidt | Deklamation in Theorie und Praxis: Sergej Ignat’evič Bernštejn (Prof. Dr. Sabine Koller, Zweitbetreuung; 2014 abgeschlossen)

Beate Feldmeier | Anrede im Sprachkontakt: Reflexion und Gebrauch von Anredestrategien durch tschechische Migranten im deutschsprachigen Umfeld (Prof. Dr. Björn Hansen, Zweitbetreuung; 2013 abgeschlossen)

Arkadiusz Danszczyk | Sprachvariationsraum Oberschlesi-en. Das Gegenwärtige Schlesische im Kontakt mit dem Deutschen und Polnischen (Prof. Dr. Björn Hansen, Erstbetreuung; 2009 abgeschlossen)

Ingrid Stöhr | Bilingualismus und Sprachnationalismus in Böhmen. Prager deutsche Volksschulen und Gymnasien der Kafka-Zeit (Prof. Dr. Björn Hansen, Zweitbetreuung; 2008 abgeschlossen)

Ruprecht von Waldenfels | The grammaticalization of ‚give‘ with infinitive complement in Russian, Polish and Czech (Prof. Dr. Björn Hansen, Erstbetreuung; 2008 abgeschlossen)

Sandra Birzer | Grammatikalisierung und Lexikalisierung der Konverbien im Russischen (Prof. Dr. Björn Hansen, Erstbetreuung; 2008 abgeschlossen)

Larissa Likhanova | Die Anmerkung im literarischen Übersetzungstext. Eine kontrastive deutsch-russische Textsortenuntersuchung (Prof. Dr. Björn Hansen, Zweitbetreuung; 2007 abgeschlossen)


Promotion im Fach Slavische Philologie

Promotionsmöglichkeiten am Institut

Im Anschluss an ein Master- oder Lehramtsstudium können Sie bei Interesse an wissenschaftlichem Arbeiten einen Promotionsstudiengang am Institut für Slavistik im Fach Slavische Philologie absolvieren. Es besteht die Möglichkeit in allen angebotenen Philologien zu promovieren. Zur inhaltlichen Ausrichtung Ihres Dissertationsvorhabens wenden Sie sich bitte an einen potentiellen Betreuer:innen:

Prof. Dr. Dorothee Gelhard - Vergleichende Literaturwissenschaft

Prof. Dr. Björn Hansen - Slavistische Linguistik

Prof. Dr. Sabine Koller - Slavisch-Jüdische Studien

Prof. Dr. Mirja Lecke - Slavische Literaturen und Kulturen 

Prof. Dr. Marek Nekula - Bohemistik und Westslavistik

Annahme als Doktorand:in

Wenn sich der Forschende mit dem Betreuer über sein Thema geeinigt hat, muss er beim Dekanat folgende Unterlagen stellen:

  • Antrag auf Annahme als Doktorand:in
  • Nachweis der allgemeinen Hochschulreife oder einschlägige fachgebundene Hochschulreife
  • Nachweis eines mindestens mit der Note “gut” abgeschlossenen wissenschaftlichen Hochschulstudiums im Promotionsfach (bzw. entsprechender Ausnahmen gemäß §6 der Promotionsordung)
  • Nachweise der fachspezifischen Erfordernisse gemäß §7 der Promotionsordnung (diese können auch erst bei der Zulassung zur Promotion nachgewiesen werden)
  • Erklärungen und Zeugnisse über andere akademische, staatl. oder kirchl. Prüfungen
  • Angabe des vorläufigen Promotionsthemas mit einer kurzen Schilderung des Arbeitsziels (ca. eine Seite)
  • Betreuungsvereinbarung (DOC)

Alle Zeugnisse müssen entweder amtlich beglaubigt sein oder im Original mit Kopie der Fakultätsverwaltung vorgelegt werden. Bei ausländischen Zeugnissen muss außerdem eine amtliche Übersetzung eingereicht werden.

Zulassung zur Promotion

Nachdem die Dissertation fertig geschrieben ist, müssen folgende Unterlagen beim Dekanat eingereicht werden:

  • Antrag auf Zulassung zur Promotion
  • Lebenslauf mit Darstellung des Studiengangs und Angabe des Hochschullehrers, unter dessen Leitung die Dissertation angefertigt wurde
  • Ggf. Verzeichnis der bisher veröffentlichten eigenen wissenschaftlichen Arbeiten
  • Nachweise der fachspezifischen Erfordernisse gem. §7 der Promotionsordnung
  • amtliches Führungszeugnis, falls erforderlich
  • drei Hauptseminarscheine oder entspr. Nachweise
  • drei Exemplare der Dissertation
  • Erklärung, ob und mit welchem Ergebnis bereits früher ein Promotionsverfahren beantragt wurde
  • Eidesstattliche Versicherung

Die Eidesstattliche Versicherung kann nur bei der Universität Regensburg abgegeben werden. Hierzu sollte mit einem angemessenen zeitlichen Vorlauf ein Termin beim zuständigen Dekanat vereinbart werden.

Disputation (mündliche Prüfung)

Nach Begutachtung der Dissertation, der Auslegung mit den Gutachten, der Annahme und der Festsetzung der Note muss muss der/die Doktorand:in universitätsöffentlich eine mündliche Prüfung ablegen..

Sie dient dem Nachweis, dass der Doktorand oder die Doktorandin sein bzw. ihr Arbeitsgebiet und weitere davon berührte Fachgebiete beherrscht sowie die neuere Entwicklung seines Faches kennt.

Die mündliche Prüfung soll spätestens zwei Monate nach Annahme der Dissertation stattfinden. Den Termin legt der Vorsitzende des Promotionsausschusses im Benehmen mit den Mitgliedern der Prüfungskommission fest.

Hierzu spricht der/die Doktorand:in mit seinen/ihren Gutachter:innen mehrere Terminwünsche ab und teilt diese dem Dekanat zur endgültigen Festlegung des Termins mit.

Das Dekanat lädt sodann die Doktorandin oder den Doktoranden, die Mitglieder der Prüfungskommission, Personen die ein Sondergutachten abgegeben haben und alle Hochschullehrenden der jeweiligen Fakultät ein und gibt den Termin hochschulöffentlich bekannt.

Die Disputation soll mindestens 60 Minuten, aber höchstens 90 Minuten dauern. Einleitend erläutert der/die Doktorand:in die wichtigsten Ergebnisse seiner/ihrer Arbeit. Daran schließt sich eine wissenschaftliche Diskussion. Diese erstreckt sich auf ausgewählte Probleme des Promotionsfaches und angrenzende Gebiete anderer Fächer sowie den Forschungsstand. Die Stellungnahmen der Gutachter:innen können in die mündliche Prüfung einbezogen werden. Es wird daher dringend empfohlen, das Recht auf Einsichtnahme vor der Disputation wahrzunehmen.

Veröffentlichung der Dissertation

Die Zuständigkeit für die Überprüfung der Veröffentlichung liegt beim Dekanat.

Die Dissertation ist nach bestandener Prüfung innerhalb von zwei Jahren zu veröffentlichen. Außerdem ist der Universitätsbibliothek über das Dekanat die in § 20 Abs. 3 genannte Anzahl von Exemplaren unentgeltlich zu übergeben.

Vor der Drucklegung ist die Genehmigung für die zu veröffentlichende Textfassung einzuholen. Diese Genehmigung erteilt die Dekanin bzw. der Dekan aufgrund der Freigabe durch den Promotionsausschuss. Die entsprechenden Formulare werden der Doktorandin oder dem Doktoranden durch das Dekanat nach Abschluss aller Prüfungen zugesendet.

Die Dissertation ist in angemessener Weise der wiss. Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das liegt vor, wenn die Verfasserin bzw. der Verfasser — zusätzlich zu dem bei den Prüfungsakten verbleibenden Exemplar — zwei Exemplare der Dissertation in der genehmigten Form beim Dekanat abliefert und darüber hinaus die Veröffentlichung der Arbeit in einer der in § 20 der Promotionsordnung aufgeführten Publikationsformen sicherstellt.

Mit den Pflichtexemplaren hat die/der Kandidat:in eine Erklärung abzugeben, dass die Pflichtexemplare inhaltlich mit dem Originalmanuskript übereinstimmen.

Erst nach der Veröffentlichung wird eine Urkunde über die Verleihung des Doktorgrades ausgehändigt. Damit erlangt man das Recht, sich Dr. phil. zu nennen.

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