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Ringvorlesungen an der Universität Regensburg

An der Universität Regensburg finden in jedem Semester zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten Ringvorlesungen statt. Die einzelnen Termine einer Ringvorlesung finden in der Regel im wöchentlichen Rhythmus am gleichen Wochentag zur jeweils gleichen Uhrzeit statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Gäste sind herzlich eingeladen, sich auf dem Campus oder an verschiedenen Orten "in der Stadt" in den Vorträgen gemeinsam mit Regensburgern oder auswärtigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aktuellen Themen aus unterschiedlichsten Wissenschaftsbereichen zu widmen. Das umfangreiche Angebot bietet Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten aus erster Hand.


Folgende Ringvorlesungen finden im Wintersemester 2021/22 statt:


„Armut – Facetten einer Herausforderung“

Armut stellt eine große Herausforderung für die Betroffenen wie auch für die Gesellschaft dar. Im Wintersemester veranstaltet der Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Sozialrecht und Gesundheitsrecht daher eine Ringvorlesung zu diesem Thema.


immer montags um 18:15 Uhr auf Zoom

https://uni-regensburg.zoom.us/j/63265447282

Meeting-ID: 632 6544 7282


Programm

18.10.2021  
Zeit zu Handeln: Armut im reichen Bayern   
Margit Berndl (Der Paritätische Bayern)

2.11.2021 (ausnahmsweise dienstags)
Hierarchie der Blicke – Armut als Darstellungsproblem in Kunst, Literatur und Medien
Dr. Stephanie Bremerich (Universität Leipzig)

8.11.2021    
Armut seit dem Spätmittelalter: Fakten, Perzeption und Bekämpfung    
Prof. Dr. Mark Spoerer (Universität Regensburg)

15.11.2021    
Armut in Judentum und Islam    
Rabbi Benjamin Kochan (Jüdische Gemeinde Regensburg), Imam Belmin Mehic (Islam München e.V.)

22.11.2021    
Armutsbekämpfung zwischen Utopiemüdigkeit und Utopielust. Fallbeispiele zur Zukunftsgestaltung im Labor Gesellschaft    
Prof. Dr. Stefan Selke (Hochschule Furtwangen)

29.11.2021    
Armutsbekämpfung durch Antidiskriminierungsrecht? Zur Gewaltengliederung der besonderen Gleichheitssätze    
Prof. Dr. Alexander Tischbirek (Universität Regensburg)

6.12.2021    
Armut und Demokratie: Das Spannungsfeld zwischen ökonomischer Ungleichheit und politischer Gleichheit    
Maga Martina Zandonella (SORA, Wien)

13.12.2021    
Klima, Armut und das Recht    
Prof. Dr. Felix Ekardt (Universität Rostock)

20.12.2021
Mythos Leistungsgesellschaft. Wie Klassismus soziale Ungleichheit verstärkt    
Dr. Francis Seeck (Humboldt Universität Berlin)

10.1.2022    
Armut macht krank und Krankheit macht arm    
Prof. Dr. Trabert (Hochschule RheinMain, Wiesbaden)

17.1.2022    
Vom Xenodochium bis zum Wohnungsbau für das Existenzminimum. Armut und Fürsorge sichtbar gemacht in Architektur und Städtebau  
Dr. Britta Hentschel (Universität Liechtenstein)

24.1.2022    
Wohnen als neue soziale Frage. Rechtliche Handlungsmöglichkeiten im sozialen Rechtsstaat    
Dr. Cara Röhner (IG Metall)


CITAS Ringvorlesung | Blinde Flecken im Raum

Das Mittelmeer aus multidisziplinärer und transhistorischer Perspektive

immer mittwochs von 16:00 - 17:30 Uhr
über Zoom

Zoom-Teilnahme nur mit Anmeldung bei islands@ur.de

Weitere Informationen unter www.go.ur.de/citas-global


Der multidisziplinäre Ansatz der Ringvorlesung erforscht die Bedeutung des Mittelmeerraums als Weltregion bis in die Gegenwart. Er fragt danach, ob das Mittelmeer eine praktikable Mesoebene zwischen nationalstaatlich orientierten Ansätzen und der Betonung globaler Verflechtungen darstellen könnte.

Plakat (PDF)


Programm

20.10.21   
Andreas Guidi (Konstanz), Jonas Hock, Laura Linzmeier (Regensburg)   
Grundbegriffe der Mediterranean und Area Studies

27.10.21   
Rainer Liedtke (Regensburg)
Metamorphose durch Hellenisierung: Thessaloniki und der Große Brand von 1917

03.11.21   
Rembert Eufe (Tübingen)    
Das veneziano de là da mar

10.11.21    
Sonja Brentjes & Victor de Castro y León (Berlin)
Mittelmeerbeziehungen aus der Sicht von See- und Landkarten (14. 17. Jh.)

17.11.21   
Ulrich van Loyen (Siegen)
Trance und Tradition. Erweckungsbewegungen im Italien des 20. Jahrhunderts

24.11.21   
Ralf Junkerjürgen (Regensburg)
Der staatenlose Graf von Monte Christo: Insel als Handlungsraum und Symbol im Werk von Alexandre Dumas

01.12.21   
Sarah Nimführ (Linz)    
(Im)Mobilität und mediterrane Migration

08.12.21   
Jasmin Daam (Bonn)    
How to see it: Tourism and Space-Formation in the Arab Eastern Mediterranean in the Early Twentieth Century

15.12.21   
M’hamed Oualdi (Paris)    
Ottoman Legacies in Colonial North Africa (1860s-1920s)

12.01.22   
Martina Seifert (Hamburg)    
Kommunikationsraum Adria: Befunde, Interpretationen, Narrative

19.01.22   
Robert Blackwood & Stefania Tufi (Liverpool)    
The Mediterranean as a transnational space: a sociolinguistic perspective from France and Italy

26.01.22   
Karla Mallette (Michigan) & Daniel König (Konstanz)    
Cosmopolitan languages in the Mediterranean: book launch and discussion

02.02.22   
Steffen Schneider (Graz)    
Die Repräsentation mediterraner Hafenstädte in literarischen Texten der romanischen Literaturen


"Interdisziplinäre Facetten der Nachhaltigkeit" (OTH Regensburg)

Fakultätsübergreifende Ringvorlesung
der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg

immer mittwochs 17:15 - 18:45 Uhr online auf Zoom


Die Ringvorlesung ist offen für alle Interessierten und wird gestaltet von Dozierenden und Studierenden der OTH Regensburg sowie Universität Regensburg.

Unter dem Motto "Interdisziplinäre Facetten der Nachhaltigkeit" wird auch im Wintersemester 2021/2022 wieder das Thema "Nachhaltigkeit" aus einer anderen Perspektive beleuchtet.

Programm (PDF)

Zoom-Link: https://oth-regensburg.zoom.us/j/87515582744?pwd=NTd5UXliUGV4a2w1ZkY5UVZsRVpIUT09

Meeting-ID: 875 155 827 44


Programm

06.10.
Wie kann Deutschland (und die Welt) klimaneutral werden? Die ökonomische Perspektive,
Prof. Dr. Matthias Weiss

13.10.
Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit,
Lydia-Maria Reismann (UR)

20.10.
Entwicklung der Umwelt- bzw. Ökologiebewegung ab dem ausgehenden 19. Jhdt.,
Alfred Reichenberger (UR)

27.10.
Product Design x Sustainability,
Prof. Dr. Rosan Chow

03.11.
Regensburg – auf dem Weg zu einem nachhaltigen Reiseziel,
Daniela Wiese (Regensburg Tourismus GmbH)

10.11.
Psychologische Aspekte der Klimakrise,
Ferdinand Kosak (UR)

17.11.
Chemie - Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung,
Prof. Dr. Werner Kunz (UR)

24.11.
Planetare Gesundheit,
Dr. Carmen Jochem

01.12.
Bildung für nachhaltige Entwicklung,
Prof. Dr. Irmgard Schroll-Decker

08.12.
Entscheidung für nachhaltige Entwicklung,
Prof. Dr. Markus Bresinsky

15.12.
Ostbayern Handelt e.V.“ - Aktive Umweltpolitik für Zukunftsfähigkeit im eigenen Unternehmen,
Eduard Wagner (OHA Initiative)

22.12.
Podiumsdiskussion Nachhaltige Wirtschaftsformen - Zukunftsmodell oder Utopie?“,
mit GWÖ u.a.

12.01.
Transformation der Vaude Academy zum Nachhaltigen Unternehmen,
Lisa Fiedler (Vaude)

19.01.
Praktische Nachhaltigkeit im Studierendenalltag,
Julia Poppe (Green Office OTH Regensburg)

26.01.
Nachhaltige Ernährung - Ein Trend mit Potenzial, aber
ohne Geschichte,
Prof. Dr. Gunther Hirschfelder (UR)


"Nichts als die Wahrheit? Sein und Schein in Philosophie, Literatur und Kunst"

und Kunst"

des Zentrums für Klassikstudien


immer mittwochs um 18:15 Uhr im Hörsaal H 4

Bitte informieren Sie sich vor Besuch eines Vortrags auf dieser Webseite über evtl. kurzfristige Änderungen: www.uni-regensburg.de/forschung/klassikstudien/forschung/index.html

Es gilt die 2G-Regelung!


Programm

PROF. DR. CHRISTOPH HORN (Universität Bonn, Philosophie der Antike/Praktische Philosophie)
Donnerstag, 28.10.2021, im Hörsaal H 6
Was ist Wahrheit? Eine kurze Geschichte philosophischer Wahrheitstheorien

PD DR. SERGIUSZ KAZMIERSKI (Universität Regensburg, Gräzistik)
10.11.2021
Unterwegs zur Wahrheit. Sein und Schein bei Parmenides

PROF. DR. JÖRG TREMPLER (Universität Passau, Kunstgeschichte)
17.11.2021
Wahrheit aus der Zeichnung. Antike Geometrie und Erkenntnis

JULIA SELZER M.A., MAG. PHIL. (Zürich, Kunstgeschichte)
24.11.2021
Reflexionen des Unverborgenen in der Architekturtheorie des 19. Jahrhunderts

PROF. DR. CHRISTIAN KUNZE (Universität Regensburg, Klassische Archäologie)
1.12.2021 - MUSS LEIDER ENTFALLEN!!!
Zwischen Abbild und Stilisierung. Das Porträt der römischen Republik als Modellfall

PROF. DR. GEORG RECHENAUER (Universität Regensburg, Gräzistik)
8.12.2021
Von der Macht der Wahrheit zur Wahrheit der Macht: Rechtfertigungsmodelle politischen Handelns von Homer bis Thukydides

DR. RALF LÜFTER (Freie Universität Bozen, Moralphilosophie)
15.12.2021 - findet nicht in Präsenz, sondern VIRTUELL statt
Utopie der Wahrheit. Denken und Dichten

PROF. DR. BENEDIKT STROBEL (Universität Trier, Philosophie der Antike)
12.1.2022
Platon über die Differenz von Sein und Schein im Sophistes

PROF. DR. PETRA LOHMANN (Universität Siegen, Architekturtheorie/Architekturphilosophie)
19.1.2022
Das Gefühl als Grund aller Realität. Zum Verhältnis von Sein und Schein in J.G. Fichtes Wissenschaftslehre

PROF. DR. LILIAN HABERER (Kunsthochschule für Medien Köln, Kunstwissenschaft)
26.1.2022
Konstruiert oder projiziert? Bilderscheinungen zwischen Sichtbarkeit und Wahrheit

PROF. DR. ANTON BIERL (Universität Basel, Gräzistik)
2.2.2022
Odysseus als Maître de vérité und Meister der Lüge

PD DR. THIERRY GREUB (IFK Wien, Kunstgeschichte)
9.2.2022
Rembrandts Nachtwache: Über Wahrheit und Lüge im außenpolitischen Sinne


"Stimmen - Zeiten - Räume. 1700 J. jüdisches Leben in Deutschland"

immer dienstags von 18 - 20 Uhr

im Jüdischen Gemeindezentrum (Am Brixener Hof 2, 93047 Regensburg)


Die Ringvorlesung versteht sich als Teil des Programms "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland", das 2021 bayern- und deutschlandweit begangen wird. Aus Regensburg stammt das erste Zeugnis, mit dem jüdisches Leben in Bayern belegt wird, die Urkunde zum Verkauf des Gutes Schierstadt durch den jüdischen Besitzer an das Kloster St. Emmeram aus dem Jahr 981. Vor dem Hintergrund vielfältiger Verflochtenheiten soll jüdische Kultur und Literatur in ihrer Bandbreite und impulsgebenden Wirkung in der regionalen Spannweite, in Europa und in globalem Rahmen lebendig vor Augen geführt werden.


Es gilt die 2G-Regel. Bitte kommen Sie rechtzeitig, da der Einlass länger als üblich (Pandemie-Vorsichtsmaßnahmen) dauert.

Ab 24.11.2021 herrscht für die Ringvorlesung eine Anmeldungspflicht, da 25% der für den Raum in der Jüdischen Gemeinde zugelassenen Sitzplätze besetzt werden dürfen, insgesamt ca. 40 Plätze - normalerweise genug für alle. Bitte melden Sie sich wöchentlich unter ringvorlesung.1700jahre@ur.de bis zum Montag vor der jeweiligen Veranstaltung namentlich dafür an. Plätze, die bis 18 Uhr nicht besetzt sind, werden dann für die freigegeben, die ggf. auf der Warteliste stehen.

Die einzelnen Sitzungen bzw. Veranstaltungen der Ringvorlesung werden nicht per Zoom übertragen.


Weitere Informationen:

www.go.ur.de/slavistik-koller
www.go.ur.de/romanistik-vontreskow

Kontakt:

E-Mail ringvorlesung.1700jahre@ur.de


Programm

19.10.2021
Grußwort
Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg

"Jüdisches Leben in Nord, Ost, Süd, West – eine Einführung zu 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland in mehreren Stimmen"
Prof. Dr. Sabine Koller und Prof. Dr. Isabella v. Treskow

26.10.2021
Prof. Dr. Sabine Koller, Regensburg   
Vortrag „Arum licht fun majn hartz“ – Lebenslinien jüdisch-jiddischer Literatur in Deutschland

2.11.2021
Dr. Natasha Gordinsky, Haifa
Vortrag „Die kürzeste Reise führt in die Vergangenheit“: Lea Goldberg und Jehuda Amichai in Deutschland

9.11.2021
Prof. Dr. Ursula Regener, Regensburg, Prof. Dr. Hilda Inderwildi Toulouse
Vortrag "Heine in Deutschland, Heine in Frankreich"

16.11.2021
Prof. Dr. Eva Haverkamp, München
Vortrag "Jüdische Stimmen zu Regensburg aus dem Mittelalter"

23.11.2021
Prof. Dr. Jörg Skriebeleit, Flossenbürg/Regensburg und Dr. Max Czollek, Autor, Berlin
Gespräch im Forum "Gedächtnistheater und Erinnerungskultur"

30.11.2021    
Ilse Danziger, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, und Prof. Dr. Eva Haverkamp,
München
Moderation: Dr. Bernhard Lübbers, Regensburg
Gespräch im Forum "Jüdisches Leben gestern - heute – morgen"

7.12.2021
Prof. Dr. Mirja Lecke, Regensburg
Vortrag "Isa Kremer: Eine Sängerin zwischen Odessaer Moderne und jiddischer Nationalkultur"

14.12.2021
Prof. Dr. Isabella v. Treskow, Regensburg
Vortrag "Die Stadt im Lied: von Babylon bis Göttingen"

11.1.2022
Prof. Dr. Katelijne Schiltz, Regensburg
Vortrag "Das musikalische Schaffen Salamone Rossis (um 1570–um 1630) zwischen Mantuaner Ghetto und Palazzo ducale"

18.1.2022
Prof. Dr. Gunther Hirschfelder, Regensburg    
Vortrag "Nicht erst Ottolenghi ... Jüdische Esskultur zwischen Tradition, Inszenierung und Trend"

25.1.2022   
Prof. Dr. Bernhard Dotzler, Regensburg    
Film und Vortrag "Hannah Arendt im Film"

1.2.2022
Prof. Dr. Tobias Nicklas, Regensburg    
Vortrag "Nikodemus und Gamaliel: Neutestamentliche Figuren an der Schwelle zwischen „Juden“ und „Christen“

8.2.2022    
Prof. Dr. Dominique Bourel, CNRS/Sorbonne, Paris
Vortrag "Trotzdem Vernunft. Moses Mendelssohn und die Aufklärung"

15.2.2022  
Prof. Dr. Efrat Gal-Ed, Düsseldorf und Prof. Dr. Sabine Koller, Regensburg
Jiddisch-deutsche Lesung "Bist mein Heim an jedem Ort – Moderne jiddische Gedichte"


"Why have there been no great woman artists?"

Ein Perspektivwechsel nach 50 Jahren

Veranstaltet von Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch (Kunsthistorisches Institut, Universität Bonn) und Prof. Dr. Christoph Wagner (Institut für Kunstgeschichte, Universität Regensburg)


immer mittwochs von 12 - 14 Uhr auf Zoom

Zoom-Zugangsdaten via GRIPS oder per E-Mail-Anmeldung über institut.kunstgeschichte@ur.de

Weitere Informationen

Plakat (PDF)


1971 veröffentliche Linda Nochlin ihren programmatischen Aufsatz, der als Beginn einer feministischen Kunstgeschichtsforschung gilt. Zur Beantwortung ihrer Frage „Why Have There Been No Great Women Artists?“ analysiert Nochlin die institutionellen und systemischen Konstrukte, die von Männern gebildet und geprägt worden sind.
Noch immer haben Künstlerinnen ihren Platz nicht in gleicher Weise in einer Kunstgeschichtsschreibung gefunden wie ihre männlichen Kollegen. Von diesen wurden sie bestenfalls als Muse, Ehegattin oder Modell verehrt oder abschätzig als „Malweiber” tituliert. Die spezifischen Produktionsformen, künstlerischen Konzepte und Strategien von Künstlerinnen fanden nur zögerlich Beachtung und Anerkennung.
50 Jahre nach Nochlins Aufsatz werden in der Ringvorlesung die Narrative und systemischen Strukturen in der Kunstgeschichtsschreibung untersucht sowie exemplarische Künstlerinnen und ihre Position in der Kunstgeschichtsschreibung kritisch analysiert.


Programm

20.10.2021
Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch | Prof. Dr. Christoph Wagner
Why Are There No Great Women Artists? — Perspektivwechsel nach 50 Jahren

27.10.2021
Prof. Dr. Peter Schneemann | Bern
Feministische Techniken des Selbst.
Autobiografie und Körper

03.11.2021
Prof. Dr. Melanie Ulz | Osnabrück
The Morning of Liberty. Die Bildhauerin Edmonia Lewis zwischen Antisklaverei-Bewegung und dem Kampf um künstlerische Anerkennung

10.11.2021
Chris Werner & Yiyi Liang | Bonn & Berlin
Half of the Sky — Chinese Women Artists in Bonn 1998

17.11.2021
Dr. Yvonne Schweizer | Bern
Texting Out Loud.
Feministische Manifeste 2.0

24.11.2021
Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet | Bonn
Cindy Sherman and Marina Abramovic.
Two Female Carriers or Two Female Generations

01.12.2021
Prof. Dr. Tanja Jones | Tuscaloosa, University of Alabama
Global Makers Project: Digital Humanities and Women Artists and the Early Modern Courts

08.12.2021
Prof. Dr. Christoph Wagner | Regensburg
„I’m Not The Girl Who Misses Much“:
Feministische Perspektiven in den Videos und Videoinstallationen von Pipilotti Rist

15.12.2021
Dr. Alexandra von dem Knesebeck | Bonn
„Namen sind Symbole, ich freue mich auch, wenn mein Name zum Symbol wird.“
Käthe Kollwitz’ Entwicklung zur Pazifistin

22.12.2021
Dr. Annemarie Jordan Gschwend | Lissabon
Was Andy Warhol the First?
Sofonisba Anguissola, Prince Carlos of Spain and the Question of Multiples

12.01.2022
Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch | Bonn
Späte Metamorphosen? Künstlerinnen als Naturforscherinnen im 17. Jahrhundert

19.01.2022
Prof. Dr. Henry Keazor | Heidelberg
„Vasari emancipato?“ Die „Vita di Madonna Properzia de’ Rossi scultrice bolognese“

26.01.2022
Louisa Clement | Bonn
im Gespräch mit Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet

02.02.2022
Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch | Prof. Dr. Christoph Wagner
Why Are There No Great Women Artists? — Ausblicke


"Wissenschaft und Medizin im deutschen Kolonialismus"

"Science and Medicine in German Colonialism and Imperialism"

organisiert von der Professur für Wissenschaftsgeschichte


immer dienstags 12 - 14 Uhr (soweit nicht anders angegeben)
online auf Zoom

Weitere Informationen: www.uni-regensburg.de/philosophie-kunst-geschichte-gesellschaft/wissenschaftsgeschichte/ringvorlesung-wintersemester-2021-22/index.html


Programm

19. Oktober 2021:
Prof. Dr. Omar Nasim (Universität Regensburg)
Einführung

26. Oktober 2021:
abweichend 17:00-18:30 Uhr
Prof. Dr. Thaddeus Sunseri (Colorado State University)
"Creating a better Simian Virus? Laboratory Experiments in the Sleeping Sickness campaigns of German Colonial Africa, ca. 1900-1916

02. November 2021:
Prof. Dr. Ulrike Schaper (Freie Universität Berlin)
Der deutsche Kolonialismus und das Recht - Die Erforschung von Rechtspraktiken im Spannungsfeld von staatlicher Wissensproduktion, kolonialen Hierarchien und Eurozentrismus

09. November 2021:
Prof. Dr. Dirk van Laak (Universität Leipzig)
Hochbahnen und Unterbauten. Die Infrastruktur im deutschen Kolonialismus

16. November 2021:
Marius Kowalak (Museum für Vor- und Frühgeschichte, Staatliche Museen zu Berlin)
Menschliche Überreste - Voraussetzungen und Folgen kolonialer Sammlungspraxis

23. November 2021:
abweichend 14:15-15:45 Uhr
Prof. Dr. Suzanne Marchand (Louisiana State University)
Reconsidering the History of Archaeology in the Age of Empire

30. November 2021:
Dr. Christian Reiß (Universität Regensburg)
Plön-Sunda-Posen. German ecology as a colonial science, 1912-1963

07. Dezember 2021:
Dr. Ina Heumann (Museum für Naturkunde, Berlin)
"Dann ritt mich doch wieder der Mordteufel." Koloniales Sammeln am Tendaguru, 1909-1913

14. Dezember 2021:
Dr. Edna Bonhomme (Princeton University)
No Consent: Robert Koch and German Colonial Science in Africa

21. Dezember 2021:
Dr. Matthew Vollgraff (Warburg Institute, University of London)
Art and Ethnopsychology in German Melanesia

11. Januar 2022:
Dr. Sarah Ehlers (Deutsches Museum, LMU München)
Tropenmedizin und Kolonialismus: Die Bekämpfung der Schlafkrankheit zwischen Kolonialpolitik und Kolonialrevisionismus

18. Januar 2022:
Dr. Moritz von Brescius (Harvard University)
Für fünf Imperien in fünf Jahrzehnten: Der deutsche Kolonialaktivist Ernst Fickendey

25. Januar 2022:
Prof. Dr. Marcus Hahn (Universität Regensburg)
Menschwerdung und Kolonialismus. Hermann Klaatsch und der anthropogenetische Primitivismus in Deutschland

01. Februar 2022:
Dr. Alice Christensen (University of Reading)
Land and Flight: Otto Hecht's Studies of the Mosquito

08. Februar 2022:
Dr. Mirjam Brusius (Deutsches Historisches Institut, London)
Nothing to see. Archaeology, Empire, Race



  1. Studium

Ringvorlesungen

 

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