Im Oberen Foyer der Zentralbibliothek wurden nach einer umfassenden Neugestaltung drei Lernräume wiedereröffnet. In direkter Nachbarschaft des Allgemeinen Lesesaals sind mit dem Code & Relax-Bereich und dem Forschungslesesaal zeitgemäße Lern- und Arbeitsumgebungen entstanden. Nach Grußworten des Präsidenten der Universität Regensburg Prof. Dr. Udo Hebel, des Direktors der Universitätsbibliothek Dr. André Schüller-Zwierlein sowie von Prof. Dr. Judith Michael aus der Fakultät für Informatik wurde das Band feierlich durchschnitten und die anwesenden Gäste konnten auf eigene Faust die neuen Räume erkunden.
Der Code & Relax-Bereich (externer Link, öffnet neues Fenster) soll konzentriertes Arbeiten, entspannten Austausch und techniknahe Projektarbeit miteinander verbinden. Mit dem neuen Raumkonzept werden insbesondere Studierende der Informatik & Data Science angesprochen. Selbstverständlich steht der Bereich jedoch allen Studierenden offen und bietet Raum sowohl für Gruppenarbeit als auch für konzentriertes Arbeiten in lockerer Atmosphäre. Im Zuge von Code & Relax können ab sofort acht Minicomputer (Raspberry Pico 2W) tagesweise an der Theke des Allgemeinen Lesesaals ausgeliehen und genutzt werden. Ergänzt wird das Angebot durch einen abschirmbaren Gaming‑Bereich, in dem ein Desktop‑PC zur Verfügung steht. Studierende sollen damit ausgewählte Spiele im Kontext von Lehrveranstaltungen gemeinsam diskutieren und analysieren können. Der größere Teil von Code & Relax ist für kommunikativen Austausch und kreative Zusammenarbeit vorgesehen. Mobile Sitzmöbel, ein Sofa sowie flexibel kombinierbare Arbeitsplätze sollen Gruppenarbeit, Brainstorming und kleine Präsentationen ermöglichen.
Zwischen dem neuen Code & Relax-Bereich und dem Allgemeinen Lesesaal ist ein gemeinsamer Forschungslesesaal (externer Link, öffnet neues Fenster) von Universitätsarchiv und Universitätsbibliothek entstanden. Nach vorheriger Anmeldung können dort künftig Archivalien des Universitätsarchivs sowie besonders wertvolle und schützenswerte Bestände aus den Sondersammlungen der Universitätsbibliothek eingesehen werden, wie etwa Autographen, Nachlässe oder Alte Drucke. Bei der Gestaltung des Raumes standen eine moderne, professionelle Ausstattung und eine ruhige Arbeitsatmosphäre im Mittelpunkt. Voraussetzung für die Nutzung der sensiblen Bestände war zudem die Schaffung guter konservatorischer Rahmenbedingungen, etwa durch den Einsatz von UV-Schutzfolie an der Fensterfront. Ergänzt wird das Raumkonzept durch eine schalldichte Meeting Box, die diskrete Beratungsgespräche ermöglicht. Der Forschungslesesaal bietet somit eine optimale Arbeitsumgebung für die bestandsbezogene Forschung an der Universität Regensburg.
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