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Lehre

Im Sommersemester 2026 werden folgende Veranstaltungen von Dr. Nora Hoffmann (Nrn. 33015, 33016, 33017, 33011) und von Dr. Claudia Urbanek (Nr. 33009) angeboten:
 

Die Publikation qualitativer Forschungsbefunde – Schreibwerkstatt (Veranst.Nr. 33015)

Dozentin: Dr. Nora Hoffmann

In diesem Seminar steht das wissenschaftliche Schreiben im Zusammenhang mit qualitativen Forschungsprojekten im Zentrum.

Zunächst setzen wir uns mit dem Schreibprozess selbst auseinander. Wir lernen verschiedene Techniken zur Strukturierung des eigenen Schreibprozesses kennen und erhalten einen Einblick in verschiedene Varianten der generalisierenden Verschriftlichung qualitativer Forschungsbefunde. 

Zentral geht es darum, aktuelle Schreibprojekte der Teilnehmenden (auch mittels Peer-Feedback) zu begleiten. Vorgesehen ist, dass die Teilnehmenden eigene Beitragsmanuskripte oder Unterkapitel oder Vortragsskripte (ca. 10-12 Seiten, ohne Literatur) vorstellen, dies umfasst ggf. bereits erhaltene Rückmeldungen von Gutachtenden oder Betreuenden. 

Termine: 

  • 27.03., jeweils 9.00-13.00  c.t.
  • 10.04., jeweils 9.00-13.00
  • 05.06., jeweils 9.00-13.00
  • 26.06., jeweils 9.00-13.00
  • 07.08., jeweils 9.00-13.00

Die Termine sind als Vorschläge zu verstehen und können im Rahmen der Vorbesprechung in Absprache mit den Teilnehmenden angepasst werden.

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich für das Seminar unter dieser Mailadresse an: bildungswiss.quali​(at)​uni-regensburg.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm) 

Dieses Seminar richtet sich auch an Studierende, die an einer Auseinandersetzung mit qualitativen Forschungsmethoden interessiert sind. Diese können in diesem Seminar 2 oder 3 Leistungspunkte im Modul ‚EWS – zusätzliche Pflichtpunkte‘ erwerben.

 

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Phasen und Logiken qualitativer Forschungsprozesse (Veranst.Nr. 33016)

Dozentin: Dr. Nora Hoffmann

In diesem Seminar wird zunächst in die „Logik“ qualitativer Forschungsprozesse eingeführt: Offenheit, Flexibilität, Reflexivität, Interpretation und Theoriegenerierung werden dabei grundsätzlich zum Thema gemacht. 

Im weiteren Verlauf des Seminares werden die einzelnen Phasen des qualitativen Forschungsprozesses genauer beleuchtet. Von der ersten Planung des Forschungsdesigns, der Entwicklung des Erhebungssettings, der Modifizierung von Fragestellungen, der Auswertung bis hin zur Theoretisierung und Publikation sollen die jeweiligen Herausforderungen vertiefend in den Blick genommen werden. Je nach Interesse der Teilnehmenden werden dabei Schwerpunkte gesetzt. 

Einen weiteren Fokus des Seminars bildet die Auseinandersetzung mit Herausforderungen qualitativer Forschung: Hier können forschungsethische Fragen im weitesten Sinne, aber auch Spezifika wie das Forschen mit vulnerablen Gruppen (wie etwa Kindern oder Menschen mit Behinderung) oder Forschung in mehrsprachigen Settings betrachtet werden. Auch hier werden je nach Bedarf der Teilnehmenden Schwerpunkte gesetzt.

Zudem soll das Vorgehen im Rahmen der einzelnen Phasen anhand von empirischen Forschungsprojekten veranschaulicht werden. Vorgesehen ist dazu, dass jede/r Teilnehmende etwas aus dem eigenen laufenden Forschungsprozess zur Diskussion einbringt. Im Rahmen des ersten Seminartermins werden dazu die näheren Absprachen getroffen.

 

Terminvorschläge: 

  • 17.04.: 10.00-14.00  jeweils c.t.
  • 24.04.: 10.00-14.00
  • 08.05.: 10.00-14.00
  • 12.06.: 10.00-14.00
  • 19.06.: 10.00-14.00

Die Termine sind als Vorschläge zu verstehen und können im Rahmen der Vorbesprechung in Absprache mit den Teilnehmenden angepasst werden.

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich für das Seminar (nach Möglichkeit bis zum 06.04.2026) unter dieser Mailadresse an: bildungswiss.quali​(at)​uni-regensburg.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm)

Dieses Seminar richtet sich auch an Studierende, die an einer Auseinandersetzung mit qualitativen Forschungsmethoden interessiert sind. Diese können in diesem Seminar 2 oder 3 Leistungspunkte im Modul ‚EWS – zusätzliche Pflichtpunkte‘ erwerben

 

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Einführung in qualitative Erhebungsmethoden (Veranst.Nr. 33017)

Dozentin: Dr. Nora Hoffmann

In diesem Seminar steht die Einführung in qualitative Erhebungsmethoden im Zentrum. Dabei sollen neben verbalen Methoden wie Interviews, Gruppendiskussionen und Beobachtungsverfahren auch visuelle Methoden (Bildforschung, Videographie) betrachtet werden. Ziel ist es, in die verschiedenen Erhebungsverfahren zunächst theoretisch einzuführen, bevor die Gelegenheit besteht, einzelne Verfahren in selbst gewählten Settings eigenständig zu erproben.

 

Terminvorschläge: 

  • 16.04.: 10.00-14.00 jeweils c.t.
  • 30.04.: 10.00-14.00
  • 07.05.: 10.00-14.00
  • 21.05.: 10.00-14.00
  • 11.06.: 10.00-14.00

 

Die Termine sind als Vorschläge zu verstehen und können im Rahmen der Vorbesprechung in Absprache mit den Teilnehmenden angepasst werden.

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich für das Seminar (nach Möglichkeit bis zum 06.04.2026) unter dieser Mailadresse an: bildungswiss.quali​(at)​uni-regensburg.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm)

Dieses Seminar richtet sich auch an Studierende, die an einer Auseinandersetzung mit qualitativen Forschungsmethoden interessiert sind. Diese können in diesem Seminar 2 oder 3 Leistungspunkte im Modul ‚EWS – zusätzliche Pflichtpunkte‘ erwerben

 

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Die Dokumentarische Methode – eine Einführung (Veranst.Nr. 33011)

Dozentin: Dr. Nora Hoffmann

„Implizites Wissen explizit machen“ – dies ist der Ansatz der Dokumentarischen Methode, die sich in den vergangenen 30 Jahren zu einer der zentralen rekonstruktiven Methoden empirischer Sozialforschung entwickelt hat. Im Zuge dessen hat sie ein breites Anwendungsfeld gefunden, das von der Kindheits- und Jugendforschung, der Schul- und Unterrichtsforschung, der Bildungsforschung, der Organisations- und Wissenschafts-forschung, der Medien- und Rezeptionsforschung bis hin zur Professionalisierungsforschung reicht. Als besondere Qualität der Dokumentarischen Methode hat sich erwiesen, dass sich unter ihrem methodologischen Dach unterschiedliche Materialsorten analysieren lassen. Ursprünglich entwickelt für die Auswertung von Gruppendiskussionen ist mittlerweile auch die dokumentarische Interpretation von Interviews, Fotos, Zeichnungen, Videos, Akten oder digitalen Artefakten vielfach erprobt worden.

In diesem Seminar liegt der Fokus darauf, in die Dokumentarische Methode als einen Ansatz rekonstruktiven Forschens einzuführen bzw. deren Anwendung auch für bereits erfahrene Teilnehmer:innen weiter zu entwickeln. Es werden zentrale methodologische Grundannahmen skizziert und die methodischen Arbeitsschritte differenziert vorgestellt. Darüber hinaus haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich mit der Verfahrensweise der Dokumentarischen Methode anhand von Beispielmaterial in Form von Interviews, Gruppendiskussionen oder Bildern (je nach Interesse der Gruppe) vertraut zu machen.

Im Verlauf des Seminars ist vorgesehen, die Möglichkeiten der Dokumentarischen Methode für das eigene Projektvorhaben auszuloten oder bereits erhobenes, eigenes Forschungs-material (Transkripte/Bilder/Videos und/oder bereits vorliegende Interpretationen) einzubringen. Die Vorlagen (entweder ein Exposé mit dem Fokus auf die Methode oder gemeinsam zu interpretierende Daten oder ein Interpretationsentwurf) sollten drei Wochen vor dem Workshop eingereicht werden und max. 14 Seiten umfassen. 

 

Termine: 

  • 18.06.: 10.00-17.00 c.t.
  • 10.09.: 10.00-17.00 c.t.
  • 11.09.: 10.00-17.00 c.t.

Die Termine sind als Vorschläge zu verstehen und können im Rahmen der Vorbesprechung in Absprache mit den Teilnehmenden angepasst werden.

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich für das Seminar (nach Möglichkeit bis zum 01.06.2026) unter dieser Mailadresse an: bildungswiss.quali​(at)​uni-regensburg.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm)

 

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Forschungswerkstatt - Übung und Beratung zum qualitativen Forschungsprozess (Veranst.Nr. 33009)

Dozentin: Dr. Claudia Urbanek

In der Forschungswerkstatt arbeiten die Mitglieder an ihren jeweiligen Qualifikationsarbeiten bzw. Forschungsprojekten. Dabei kann in jeder Phase des Forschungsprozesses gearbeitet werden – von der Planung des empirischen Designs, der Entwicklung des Erhebungssettings, der Modifizierung von Fragestellungen, der Auswertung bis hin zur Theoretisierung und Publikation.

 

Termine: 9.4., 17.4. und 8.5.2026 (jeweils 9-12 Uhr), 
3 weitere Termine nach Vereinbarung (spätere Anmeldung möglich)

Ort: Sedanstraße 1, Teilnahme per Zoom möglich, Anmeldung erbeten per Mail an: claudia.urbanek​(at)​ur.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm)

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