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Lehre

Im Sommersemester 2026 wurden von Dr. Nora Hoffmann die folgenden Veranstaltungen mit den Nrn. 33015, 33016, 33017, 33011) und von Dr. Claudia Urbanek die Veranstaltung Nr. 33009 angeboten.

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Die Publikation qualitativer Forschungsbefunde – Schreibwerkstatt (Veranst.Nr. 33015)

Dozentin: Dr. Nora Hoffmann

In diesem Seminar stand das wissenschaftliche Schreiben im Zusammenhang mit qualitativen Forschungsprojekten im Zentrum.

Zunächst wird sich mit dem Schreibprozess selbst auseinandergesetzt. Sie lernen verschiedene Techniken zur Strukturierung des eigenen Schreibprozesses kennen und erhalten einen Einblick in verschiedene Varianten der generalisierenden Verschriftlichung qualitativer Forschungsbefunde. 

Zentral geht es darum, aktuelle Schreibprojekte der Teilnehmenden (auch mittels Peer-Feedback) zu begleiten. Die Teilnehmenden stellen auch eigene Beitragsmanuskripte oder Unterkapitel oder Vortragsskripte vor. 

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Phasen und Logiken qualitativer Forschungsprozesse (Veranst.Nr. 33016)

Dozentin: Dr. Nora Hoffmann

In diesem Seminar wird in die „Logik“ qualitativer Forschungsprozesse eingeführt: Offenheit, Flexibilität, Reflexivität, Interpretation und Theoriegenerierung werden dabei grundsätzlich zum Thema gemacht. 

Im weiteren Verlauf des Seminares werden die einzelnen Phasen des qualitativen Forschungsprozesses genauer beleuchtet. Von der ersten Planung des Forschungsdesigns, der Entwicklung des Erhebungssettings, der Modifizierung von Fragestellungen, der Auswertung bis hin zur Theoretisierung und Publikation sollen die jeweiligen Herausforderungen vertiefend in den Blick genommen werden. Je nach Interesse der Teilnehmenden werden dabei Schwerpunkte gesetzt. 

Einen weiteren Fokus des Seminars bildet die Auseinandersetzung mit Herausforderungen qualitativer Forschung: Hier können forschungsethische Fragen im weitesten Sinne, aber auch Spezifika wie das Forschen mit vulnerablen Gruppen (wie etwa Kindern oder Menschen mit Behinderung) oder Forschung in mehrsprachigen Settings betrachtet werden. Zudem wird das Vorgehen im Rahmen der einzelnen Phasen anhand von empirischen Forschungsprojekten veranschaulicht. 

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Einführung in qualitative Erhebungsmethoden (Veranst.Nr. 33017)

Dozentin: Dr. Nora Hoffmann

In diesem Seminar steht die Einführung in qualitative Erhebungsmethoden im Zentrum. Dabei sollen neben verbalen Methoden wie Interviews, Gruppendiskussionen und Beobachtungsverfahren auch visuelle Methoden (Bildforschung, Videographie) betrachtet werden. Ziel ist, in die verschiedenen Erhebungsverfahren zunächst theoretisch einzuführen, bevor die Gelegenheit besteht, einzelne Verfahren in selbst gewählten Settings eigenständig zu erproben.

 

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Die Dokumentarische Methode – eine Einführung (Veranst.Nr. 33011)

Dozentin: Dr. Nora Hoffmann

„Implizites Wissen explizit machen“ – dies ist der Ansatz der Dokumentarischen Methode, die sich in den vergangenen 30 Jahren zu einer der zentralen rekonstruktiven Methoden empirischer Sozialforschung entwickelt hat. Im Zuge dessen hat sie ein breites Anwendungsfeld gefunden, das von der Kindheits- und Jugendforschung, der Schul- und Unterrichtsforschung, der Bildungsforschung, der Organisations- und Wissenschafts-forschung, der Medien- und Rezeptionsforschung bis hin zur Professionalisierungsforschung reicht. Als besondere Qualität der Dokumentarischen Methode hat sich erwiesen, dass sich unter ihrem methodologischen Dach unterschiedliche Materialsorten analysieren lassen. Ursprünglich entwickelt für die Auswertung von Gruppendiskussionen ist mittlerweile auch die dokumentarische Interpretation von Interviews, Fotos, Zeichnungen, Videos, Akten oder digitalen Artefakten vielfach erprobt worden.

In diesem Seminar liegt der Fokus darauf, in die Dokumentarische Methode als einen Ansatz rekonstruktiven Forschens einzuführen bzw. deren Anwendung auch für bereits erfahrene Teilnehmer:innen weiter zu entwickeln. Es werden zentrale methodologische Grundannahmen skizziert und die methodischen Arbeitsschritte differenziert vorgestellt. Darüber hinaus haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich mit der Verfahrensweise der Dokumentarischen Methode anhand von Beispielmaterial in Form von Interviews, Gruppendiskussionen oder Bildern (je nach Interesse der Gruppe) vertraut zu machen.

Im Verlauf des Seminars ist vorgesehen, die Möglichkeiten der Dokumentarischen Methode für das eigene Projektvorhaben auszuloten oder bereits erhobenes, eigenes Forschungsmaterial (Transkripte/Bilder/Videos und/oder bereits vorliegende Interpretationen) einzubringen. 

 

 

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Forschungswerkstatt - Übung und Beratung zum qualitativen Forschungsprozess (Veranst.Nr. 33009)

Dozentin: Dr. Claudia Urbanek

In der Forschungswerkstatt arbeiten die Mitglieder an ihren jeweiligen Qualifikationsarbeiten bzw. Forschungsprojekten. Dabei kann in jeder Phase des Forschungsprozesses gearbeitet werden – von der Planung des empirischen Designs, der Entwicklung des Erhebungssettings, der Modifizierung von Fragestellungen, der Auswertung bis hin zur Theoretisierung und Publikation.

 

 

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