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Motorisch-Kognitive Entscheidungsleistungen

Kann ich den Zettel aus dem Briefkasten fischen, ohne dass ich darin steckenbleibe? Solche Affordanzbasierte Entscheidungsleistungen beschreiben die Fähigkeit des Menschen, in seiner Umgebung unmittelbar Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und passend darauf zu reagieren (Affordanz = ‘Aufforderungscharakter’). 

Für solche Entscheidungen benötigen wir eine intakte Handlungsplanung. Hinweise in der Umgebung, sowie das Wissen über unsere körperlichen Fähigkeiten spielen dabei eine besondere Rolle. Wahrnehmungs- und Handlungsprozesse sind dabei eng miteinander verwoben und zentral, um Unfälle zu vermeiden. 

Wir untersuchen, wie kognitive bzw. körperliche Einbußen aufgrund von Alterungsprozessen oder Hirnschädigungen diese Fähigkeiten beeinflussen. Ausserdem interessiert uns, welche neuronalen Netzwerke bei diesen Entscheidungen essenziell mitwirken und wie die beiden Hirnhälften sich daran beteiligen.

In diesem von der DFG geförderten Projekt (externer Link, öffnet neues Fenster) kommt zudem virtuelle Realität zum Einsatz. Wir erhoffen uns mittels dieser Methode zukünftige Handlungs-Entscheidungs-Trainings zu entwickeln.

Wir bemühen uns nach Möglichkeit, auch unsere Ergebnisse zur Grundlagenforschung (siehe Publikationen) open access zur Verfügung zu stellen.

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