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Forschung

Wie handeln, entscheiden und bewältigen Menschen ihren Alltag? Und was passiert, wenn diese Fähigkeiten durch neurologische Erkrankungen beeinträchtigt werden? Unser Team verfolgt einen translationalen Ansatz: Erkenntnisse aus experimentellen Studien werden in diagnostische Methoden, Trainingsprogramme und psychotherapeutische Interventionen überführt. Ein wichtiger Baustein hierfür ist die seit 2025 eingerichtete Psychotherapeutische Hochschulambulanz für Klinische Neuropsychologie. Hier sind Forschung, Lehre und Versorgung eng miteinander verzahnt. Auch als gesunder Mensch können Sie unsere Forschung durch Ihre aktive Teilnahme unterstützen: Zur Studienteilnahme für gesunde Teilnehmende.

Forschungsinteressen

  • Fatigue und Minderbelastbarkeit

    Minderbelastbarkeit und chronische Fatigue schränken die Lebensqualität vieler Betroffener nachhaltig ein und sind noch unzureichend verstanden. ….

  • Interaktion mit Objekten und Werkzeuggebrauch

    Herkömmliche vs. Digitale Objekte: Wie einerseits das Älterwerden und andererseits Hirnschädigungen Beeinträchtigungen im Umgang mit Objekten und Werkzeugen mit sich bringen…

    Mit dem Diagnostik Instrument for Limb Apraxia (DILA-S) untersuchen wir neurologische Patienten. Besonders häufig zeigen Betroffene mit linkshemisphärischem Schlaganfall oder Demenz apraktische Symptome. Die Apraxie ist ein sehr heterogenes Störungsbild und kann die Imitation von Handstellungen, das Ausführen von Gesten oder/und den Werkzeuggebrauch beeinträchtigen. Wir konnten beispielsweise zeigen, dass Schädigungen in unterschiedlichen Hirnregionen mit Problemen im Umgang mit unbekannten Werkzeugen versus im Umgang mit bekannten, alltäglichen Werkzeugen einhergehen.
  • Krankheitswahrnehmung

    Anosognosie – etwa nach einer Hirnschädigung – beinhaltet das fehlende Bewusstsein für eine vorliegende Beeinträchtigung. Diese stellt eine besondere Herausforderung im Therapieprozess dar und kann die Selbstständigkeit sowie die Sicherheit im Alltag beeinträchtigen….

  • Motorisch-Kognitive Entscheidungsleistungen

    Affordanzbasierte Entscheidungsleistungen beschreiben die Fähigkeit des Menschen, in seiner Umgebung unmittelbar Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und passend darauf zu reagieren – etwa zu wissen, wann eine Straße überquerbar ist….

Fatigue und Minderbelastbarkeit

Minderbelastbarkeit und chronische Fatigue schränken die Lebensqualität vieler Betroffener nachhaltig ein und sind noch unzureichend verstanden. ….

Interaktion mit Objekten und Werkzeuggebrauch

Herkömmliche vs. Digitale Objekte: Wie einerseits das Älterwerden und andererseits Hirnschädigungen Beeinträchtigungen im Umgang mit Objekten und Werkzeugen mit sich bringen…

Mit dem Diagnostik Instrument for Limb Apraxia (DILA-S) untersuchen wir neurologische Patienten. Besonders häufig zeigen Betroffene mit linkshemisphärischem Schlaganfall oder Demenz apraktische Symptome. Die Apraxie ist ein sehr heterogenes Störungsbild und kann die Imitation von Handstellungen, das Ausführen von Gesten oder/und den Werkzeuggebrauch beeinträchtigen. Wir konnten beispielsweise zeigen, dass Schädigungen in unterschiedlichen Hirnregionen mit Problemen im Umgang mit unbekannten Werkzeugen versus im Umgang mit bekannten, alltäglichen Werkzeugen einhergehen.

Krankheitswahrnehmung

Anosognosie – etwa nach einer Hirnschädigung – beinhaltet das fehlende Bewusstsein für eine vorliegende Beeinträchtigung. Diese stellt eine besondere Herausforderung im Therapieprozess dar und kann die Selbstständigkeit sowie die Sicherheit im Alltag beeinträchtigen….

Motorisch-Kognitive Entscheidungsleistungen

Affordanzbasierte Entscheidungsleistungen beschreiben die Fähigkeit des Menschen, in seiner Umgebung unmittelbar Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und passend darauf zu reagieren – etwa zu wissen, wann eine Straße überquerbar ist….

Labore

Ihre Möglichkeit zur aktiven Studienteilnahme

Sie möchten unsere Forschung aktiv unterstützen und als gesunde Teilnehmende mitmachen? Hier erfahren Sie, wie das geht….

Wir entwickeln Diagnostik und Trainings für Patient:innen mit neurologischen Grunderkrankungen. Um eine Einordnung machen zu können, was noch im gesunden Bereich liegt, ist es sehr wichtig, Vergleichsdaten von gesunden Personen ohne psychiatrische oder neurologische Grunderkrankungen zur Verfügung zu haben. 

Wir suchen deshalb an unserem Lehrstuhl Klinische Neuropsychologie & Neuropsychologische Psychotherapie an der Universität Regensburg laufend gesunde Teilnehmende im Alter von 18 bis 90 Jahren für unsere Studien.

Unsere Studien beinhalten in der Regel Fragebögen oder Aufgaben, in denen Sie handeln, entscheiden oder Einschätzungen abgeben sollen. 

Vergütung: 10 € pro Stunde (je nach Aufwand), 

Für Studierende der Psychologie: siehe aktive Studien in Sona für Versuchspersonenstunden (Anmeldung über Sona)

Sie wollen mit Ihrer Teilnahme unsere Studierenden in ihrer Abschlussarbeit unterstützen und gleichzeitig zur neuropsychologischen Forschung beitragen? Dann melden Sie sich unter

np-lab​(at)​ur.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm)

oder telefonisch unter +49 941 943 3809

und geben Sie bitte folgende Infos an:

  • Geburtsjahr,
  • Händigkeit,
  • Geschlecht,
  • Erreichbarkeit,
  • Kontaktmöglichkeit.

Link zu dieser Webpage: https://go.ur.de/studien-np (externer Link, öffnet neues Fenster)

Materialien

  • Diagnostik

    Wir entwickeln neuropsychologische Verfahren und Ansätze zur Erfassung alltagsbezogener Fähigkeiten…

  • Therapie

    Unsere entwickelten Therapieansätze basieren auf verhaltenstherapeutischen und neuropsychologischen Überlegungen…

Diagnostik

Wir entwickeln neuropsychologische Verfahren und Ansätze zur Erfassung alltagsbezogener Fähigkeiten…

Therapie

Unsere entwickelten Therapieansätze basieren auf verhaltenstherapeutischen und neuropsychologischen Überlegungen…

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