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Arbeitstitel des Promotionsprojekts

"Institutioneller Umgang mit Sprache im vorschulischen Bereich bei Kindern mit Zweitsprache.
Eine vergleichende Analyse des Vorkurs Deutsch 240 in Bayern und schwedischer Konzepte".

Kurzbeschreibung des Projekts

Im Zentrum meines Dissertationsprojekts steht der Vorkurs Deutsch 240 in Bayern als zentrales Instrument früher Sprachförderung im letzten Kindergartenjahr vor der Einschulung. Ziel der Arbeit ist es, das seit vielen Jahren etablierte Programm systematisch und qualitativ zu untersuchen. Dabei analysiere ich die bildungspolitischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, die zugrunde liegenden sprachbezogenen Konzepte sowie die konkrete pädagogische Umsetzung in der Praxis

Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, wie im Kontext des Vorkurses mit Mehrsprachigkeit umgegangen wird, welche Sprachbilder institutionellen Entscheidungen zugrunde liegen und wie sich diese auf den Übergang in die Grundschule auswirken. Ergänzend wird eine vergleichende Perspektive auf schwedische Konzepte früher sprachlicher Bildung erwogen, um Gemeinsamkeiten, Unterschiede und mögliche Entwicklungspotenziale sichtbar zu machen. 

Ziel ist es, eine empirisch fundierte Grundlage für die Einordnung und Weiterentwicklung des Vorkursmodells zu schaffen.

Zur Person (Antonia Thomas) 

Ich habe Grundschullehramt an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg studiert und ein Zusatzstudium im Bereich Deutsch als Zweitsprache absolviert. Seit 2022 bin ich als Lehrkraft im Grundschulbereich tätig und arbeite schwerpunktmäßig im Bereich Deutsch als Zweitsprache sowie im Vorkurs Deutsch 240. Neben dem Lehramtsstudium habe ich einen Bachelorabschluss in Geschichte sowie Anglistik/Amerikanistik erworben. 

Meine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Mehrsprachigkeit, früher Zweitspracherwerb, sprachliche Bildung im Vorschulalter sowie Bildungsübergänge.

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