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Veranstaltung: Zwischen Eindeutigkeit und Vielfalt: Der Umgang mit kultureller Ambiguität in der Antike

26. - 27. Feb. 2026

Ort: Haus der Begegnung

Veranstaltungsart:
Konferenz - Symposium – Tagung
Zielgruppe:
öffentlich, uni-weiter Kalender
Veranstaltungssprache:
Deutsch
  • Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften

Im Rahmen der Tagung „Zwischen Eindeutigkeit und Vielfalt: Der Umgang mit kultureller Ambiguität in der Antike“ soll das Phänomen kultureller Ambiguität – verstanden als strukturell angelegte Mehrdeutigkeit, als produktive Unschärfe und kulturelle Schwebe zwischen verschiedenen, mitunter widersprüchlichen Deutungsmustern – eingehend untersucht werden.

Im Zentrum steht dabei nicht allein die Frage, wo in der Antike Ambiguität auftrat, sondern vor allem, wie mit ihr umgegangen wurde und welche Funktion die Verarbeitung von Ambiguität für das jeweilige soziale System ausübte. Welche Strategien der Ambiguitätsbewältigung lassen sich erkennen – etwa durch Vereinheitlichung, Ignorierung, diskursive Aushandlung oder gar bewusste Ambiguitätserzeugung? Und welche Rolle spielt dabei die Fähigkeit zur Ambiguitätstoleranz, also die Bereitschaft, Widersprüche und Uneindeutigkeiten nicht nur zu dulden, sondern als produktiv und funktional zu begreifen? Welche Vorteile bot ein produktiver Umgang mit Ambiguität im Gegensatz zu ihrer Vernichtung durch Vereindeutigung?

Münzbild: Ianuskopf eines aes grave © Staatliche Museen zu Berlin, Münzkabinett / Dirk Sonnenwald CC BY-SA 4.0

Veranstaltungsort

Haus der Begegnung

Hinter der Grieb 8
93047 Regensburg

Kontakt

Adrian Linz

Institut für Geschichte
Adrian.Linz@ur.de

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