Hören Sie doch mal rein!
Ansprechpartner
Projektkoordination
Gabriele Gerber
- E-Mail Adresse: gabriele.gerber(at)ur.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm)
- Tel: +49 941 943-3436 (startet einen Telefonanruf, wenn Ihr Gerät dies zulässt)
Tel: +49 941 943-1608 (startet einen Telefonanruf, wenn Ihr Gerät dies zulässt) - Standort: Philosophie/Theologie 1, 1.2.06, Zentralbibliothek, 5.19 B
- Wichtige Informationen: Koordination MMZ, Regensburger Archiv für Werbeforschung
Wissenschaftliche Betreuuung
Sandra Reimann
Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft
Telefon 0941 943-3484941
Mail sandra.reimann(at)ur.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm)
Unsere Sammlungen
Historisches Werbefunkarchiv
Das Historische Werbefunkarchiv (HWA) an der Universität Regensburg umfasst eine einzigartige Sammlung von Werbefunksendungen aus den Jahren 1948 bis 1987. Rund 50.000 Werbespots unterschiedlichster Marken wie Alete, Bärenmarke, Caro, Maggi, Persil, Sarotti, Thomy, Zentis und viele andere gehören zum Bestand. Da Werbesendungen von den Rundfunkanstalten in der Regel nicht systematisch aufbewahrt werden, stellt das Historische Werbefunkarchiv einen für die Forschung einzigartigen Fundus an Tondokumenten dar.
Das Archiv wurde der Universität Regensburg von Prof. Erwin H. Geldmacher, Honorarprofessor an der Hochschule der Künste Berlin, überlassen. Die auf rund 8.000 analogen Magnettonbändern gespeicherten Aufnahmen stammen aus dem Tonstudio Frankfurt (1948 bis 1977), dessen Leiter Prof. Erwin H. Geldmacher während vieler Jahre war, sowie dem in der Folgezeit entstandenen Tonstudio Fischer Bad Soden am Taunus (1978 bis 1987). Prof. Erwin H. Geldmacher war darüber hinaus von Anfang der 50er Jahre bis Mitte der 90er Jahre als kreativer Gestalter und Berater großer Markenartikelunternehmen tätig. Seit seinem Eintritt in das Tonstudio Frankfurt 1952 sorgte er für eine systematische Sammlung der Werbebänder und setzte sich auch später für die Erhaltung des Archivs ein. Bis 1987 wurde die Sammlung ergänzt und erweitert.
Werbespotsammlung OPUS
Das zeitlich an das Historische Werbearchiv anschließende Archiv des Tonstudios Wintermeier beinhaltet insgesamt über 8.000 Medien mit Hörfunk- und Fernsehwerbung aus den Jahren 1986 bis 2000. Das Material liegt auf unterschiedlichen Medien vor (Tonbänder, VHS-Kassetten, U-matic-Videobänder u.a.) und wird derzeit digitalisiert.
Werbeschallplatten von Christian Spremberg
Die Universitätsbibliothek Regensburg verfügt über eine Sammlung von über 500 Werbeschallplatten der 1950er bis 1980er Jahre. Das Medium "Werbeschallplatte" ist heute fast nicht mehr bekannt und wurde vor allem in den 1950er und 1960er Jahren als Beilage zu Zeitschriften, als Zugabe zu Produkten oder als Werbegeschenk für besondere Berufsgruppen verteilt. Die oft auf dünne, biegbare Schallfolien gepressten Aufnahmen wurden meist kostenlos abgegeben. Die Plattensammlung stammt aus dem Privatbesitz des ehemaligen Radiomoderators Christian Spremberg und wurde der Universitätsbibliothek Regensburg im Jahr 2007 leihweise zur Digitalisierung überlassen.
- Die Spremberg-Sammlung enthält über 500 Werbeschallplatten der 1950er bis 1980er Jahre und wurde von der Universitätsbibliothek digitalisiert.
- Die Spremberg-Sammlung beinhaltet Platten verschiedenster Gestalt und Größe, darunter auch Schallfolien oder Aufnahmen im Postkartenformat.
Mit dem Thema Werbeschallplatten im allgemeinen und der Spremberg-Sammlung im besonderen befassen sich auch die Webseiten eines medienwissenschaftlichen Projektseminars (externer Link, öffnet neues Fenster) der Universität Regensburg.
Werbeschallplatten von Thomas Schulze
Das Regensburger Archiv für Werbeforschung enthält eine Sammlung von Werbeschallplatten aus dem Besitz des Berliner Plattensammlers Thomas Schulze. Er sammelte ursprünglich Platten aus der Reihe „Klingende Post“, die von 1954–1973 zu Werbezwecken kostenlos abgegeben wurden. Sie ermöglichen einen guten Einblick in die Musikwelt dieser Zeit. Die Sammlung weitete sich schnell auf andere Werbeplatten aus, wie z.B. die Dankesreden der BRAVO OTTO-Sieger aus den 1960er Jahren, die besonders bei der Jugend überaus beliebt waren. Die Sammlung enthält über 800 Platten und ist bereits digitalisiert.
- Die Schulze-Sammlung enthält über 800 Werbeschallplatten und wurde von der Universitätsbibliothek digitalisiert.
- Die Schulze-Sammlung beinhaltet Platten verschiedenster Gestalt und Größe, darunter auch Schallfolien oder Aufnahmen im Postkartenformat.
- Thomas Schulze sammelte ursprünglich Platten aus der Reihe „Klingende Post“, die von 1954–1973 zu Werbezwecken kostenlos abgegeben wurden.
Werbefilme des Bayerischen Rundfunks
Seit 2007 ist auch eine Sammlung mit Werbefilmen aus der Produktion des Bayerischen Rundfunks an der Universitätsbibliothek Regensburg untergebracht. Darunter befindet sich zum Beispiel auch der erste deutsche Fernseh-Werbespot vom 3.11.1956. Für die auf vielen verschiedenen Filmmedien gespeicherten Spots existieren nur gedruckte Bestandslisten. Die Digitalisierung und Erschließung dieses Bestands stellen noch eine besondere Herausforderung dar.
Werbetrenner des Bayerischen Rundfunks
Seit Dezember 2007 befinden sich außerdem 159 16 mm-Filme des BR-Fernsehstudios Freimann im Bestand der Universitätsbibliothek Regensburg. Diese Filmrollen enthalten vor allem sogenannte Werbetrenner, d. h. Elemente, die von den Sendeanstalten geschaltet werden müssen, um Werbeblöcke vom übrigen Programm abzugrenzen. Dazu wurden oft eigene Figuren geschaffen, im Bayerischen Fernsehen war das in den 1960er Jahren zum Beispiel der bayerische Löwe „Leo“.
Inselfilm Tonbandmaterialien
Das aus der Sammlung Prof. Geldmachers übernommene Inselfilm-Tonarchiv besteht aus 320 Magnettonbändern und enthält überwiegend Hörfunkwerbung der 1980er Jahre. Die Tonbänder sind noch nicht digitalisiert, ein gedrucktes Verzeichnis liegt vor. Hier findet man beispielsweise Spots für Nymphenburger Sekt, für Schmidt Spiele oder für die Bayerische Vereinsbank.
Commercial Filmwerbung
Diese ebenfalls aus dem Besitz von Prof. Geldmacher stammende Sammlung enthält 534 Werbefilme aus den 1950er bis 1970er Jahren. Die Filme sind bereits digitalisiert, jedoch noch nicht verfügbar, da sie nur über eine gedruckte Bestandsliste erschlossen sind. Mit dabei ist zum Beispiel Fernsehwerbung für die Marken Aurora, Juno, Romika, Schildkröt, Südzucker, Thomy’s und viele andere.
Materialien aus dem Nachlass Prof. Geldmachers
Nach dem Tod Prof. Geldmachers im Februar 2009 wurden der Universität Regensburg diverse Materialien aus dem Nachlass Prof. Geldmachers überlassen. Dabei handelt es sich zum einen um die schriftlichen Unterlagen zu verschiedenen Werbekampagnen Prof. Geldmachers, zum anderen um das gesamte Material aus seiner Lehrtätigkeit an der Hochschule der Künste in Berlin. Das Material wurde im Juli 2010 bei der Familie Prof. Geldmachers an seinem letzten Wohnsitz in Rorschach in der Schweiz abgeholt, ist im Magazin der Universitätsbibliothek untergebracht und soll digitalisiert und in die Sammlung des RAW eingebunden zu werden.