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Area Studies in Regensburg

Area Studies In Regensburg

Die Universität Regensburg vereint unter ihrem Dach zahlreiche Einrichtungen und Zentren, die fakultätsübergreifende regionalwissenschaftliche Forschung und Lehre fördern. Das Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung IOS, eines der größten Forschungseinrichtungen seiner Art in Deutschland, hat seinen Sitz in Regensburg und arbeitet eng mit der Universität und dem CITAS zusammen.

Diese Seite bietet einen Überblick über die in Regensburg ansässigen Institutionen, die - im Sinne des Forschungsschwerpunktes der Universität Regensburg – den Fokus auf innovative transnationale Studien und internationale Studienprogramme setzen. CITAS möchte eine Plattform sein, die kooperative Forschungsprojekte der Area Studies bündelt und ausbaut. Das Zentrum strebt dabei eine Kooperation mit den folgenden Einrichtungen in Regensburg an:


BAYHOST

Das Bayerische Hochschulzentrum für Mittel-, Ost- und Südosteuropa BAYHOST unterstützt Wissenschaftler_Innen aus dem östlichen Europa und Russland im Zuge ihrer Forschungsaufenthalte in Bayern, fördert die Kooperation zwischen bayerischen Universitäten und Hochschulen und wissenschaftlichen Institutionen der Partnerländer und ist bayerische Anlaufstelle für landeskundliche Kompetenzen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sprache der Partnerländer. Das Langzeitprojekt Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur (BTHA) trägt für eine Intensivierung der Kooperation in Forschung und Lehre bei, wobei insbesondere der akademische Austausch im Fokus steht.



Bohemicum

Das Bohemicum Regensburg-Passau (Center for Czech Studies) ist ein Zentrum für Tschechische Studien, das sich sowohl in Regensburg als auch in Passau an kultur- und sozialwissenschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengängen beteiligt. Neben dem Zusatzstudium Regionalkompetenzen für die bayerisch-tschechische Grenzregion“ bietet es auch das Zusatzstudium „Bohemicum“ an. Das Zentrum veranstaltet Workshops und Tagungen und führt sprach-, literatur- und kulturwissenschaftliche Forschungsprojekte durch. Im literatur- und kulturwissenschaftlichen Bereich konzentriert man sich u.a. auf Raumkonzepte, Erinnerungskulturen und Juden in Mitteleuropa.



CITAS

Das Center for International and Transnational Area Studies (CITAS) der Universität Regensburg wurde 2017 gegründet und ist eine interfakultäre wissenschaftliche Einrichtung der Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften und der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften. Ziel des Zentrums ist es, regionalwissenschaftliche Kompetenzen zu bündeln, auszubauen und durch Wissenstransfer an die breitere Öffentlichkeit zu bringen. CITAS setzt sich mit ag:itas für die Nachwuchsförderung ein und eine verstärkte Verzahnung von regionalwissenschaftlicher Forschung und Lehre.


Europaeum

Das Europaeum ist das Ost-West-Zentrum der Universität Regensburg. Es widmet sich dem fächerübergreifenden Dialog und legt dabei besonderen Wert auf den Austausch von Forschenden und Studierenden zwischen dem östlichen und westlichen Europa, der u.a. durch den internationalen und interdisziplinären Masterstudiengang „Ost-West-Studien“ gefördert wird. Das Zentrum initiiert Fachexkursionen, Blockseminare und Workshops, koordiniert das Secondos-Programm und bietet das einjährige studienbegleitende Zusatzstudium „Bulgarisch kompakt!“ an. Der Forschungsschwerpunkt des Europaeums liegt auf der komparativen Untersuchung mittel-, ost- und südosteuropäischer Kulturen.


Forschungsstelle Kultur- und Kollektivwissenschaft

Die Forschungsstelle Kultur- und Kollektivwissenschaft wird von der Hansen-Stiftung in Kooperation mit der Universität Regensburg gefördert. Neben der Förderung von Promovierenden werden Fachtagungen zu dem thematischen Schwerpunkt „Kollektivität“ veranstaltet und Publikationen, wie die Zeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft (ZKKW) und die Schriftenreihe „Kultur und Kollektiv“ realisiert. Der Fokus der Forschungsstelle liegt auf der Wissensbündelung und der Beteiligung an der universitären Lehre durch mehrere Lehrveranstaltungen, die sich insbesondere dem Thema „Interkulturelle Kommunikation“ widmen.


FZ DiMOS

Das Forschungszentrum Deutsch in Mittel-, Ost- und Südosteuropa (FZ DiMOS) ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften. Ziel des Zentrums ist es, die deutsche Sprache im östlichen Europa unter Einbeziehung der dortigen Nachbarsprachen des Deutschen in Kooperation mit universitären und wissenschaftlichen Partnereinrichtungen zu erforschen und zu dokumentieren. Das DiMOS fördert den Wissenschaftlernachwuchs, die Kooperation mit Wissenschaftler_Innen des östlichen Europas und initiiert international vernetzte Forschungsprojekte.


Forschungszentrum Spanien

Das Forschungszentrum Spanien - El Centro de Estudios Hispánicos ist Teil des Instituts für Romanistik der Universität Regensburg. Ziel des Zentrums ist die Förderung der spanienbezogenen Forschung und Lehre, der Forschungsdialog und Wissenstransfer in die breitere Öffentlichkeit. Vortragsreihen, Symposien, Tagungen und Publikationen beleuchten aktuelle wirtschaftliche, soziale, politische und kulturelle Aspekte des Landes und des hispanoamerikanischen Raums. Das Spanienzentrum kooperiert eng mit den hispanistischen Studiengängen, wie dem Master „Interkulturelle Europa-Studien“ oder dem Bachelorstudiengang „Deutsch-Spanische Studien“.


FoMuR

Das Forum Mehrsprachigkeit und Regionalität (FoMuR) wurde Anfang 2018 ge¬gründet. Es ist ein interdisziplinäres wissenschaftliches Netzwerk der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften der Universität Regensburg. Ziel des Forums ist es, die an der Universität Regensburg vorhandenen sprachwissenschaftlichen Kompetenzen zu vernetzen und zu erweitern. Hinsichtlich des Themas Mehrsprachigkeit und Regionalität zielt FoMuR darauf ab, Kooperationen in linguistischer Forschung, Lehre und im Wissenstransfer zu etablieren und zu intensivieren.


Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (GS OSES)

Die Graduiertenschule ist eine gemeinsame Einrichtung der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und der Universität Regensburg. Der Forschungsschwerpunkt liegt zeitlich auf der Periode seit etwa 1800 und konzentriert sich inhaltlich auf folgende Forschungsfelder: Grundlagen und Formen des sozialen und politischen Wandels, kulturelle Ordnungen und Infrastrukturen, Migrationen und Wissenstransfer. Neben der Veröffentlichung von Publikationen, veranstaltet GS OSES Workshops und Konferenzen, unterstützt Promovierende, die Forschung zum östlichen und südöstlichen Europa und fördert den internationalen Austausch.


Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS)

Das Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) verbindet geschichts- und wirtschaftswissenschaftliche Expertise zu interdisziplinären Forschungsschwerpunkten und ist eine der größten und traditionsreichsten außeruniversitären Forschungseinrichtungen seiner Art in Deutschland. Es betreut und veröffentlicht Publikationen, fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs, organisiert Fachveranstaltungen und hat ein eigenes Gastwissenschaftlerprogramm ins Leben gerufen. Den Leitthemen des Leibniz-Instituts, der Frage nach dem Verhältnis von Pfadabhängigkeit, Wandel und Kontingenz, nähert man sich aus transnationaler und vergleichender Perspektive an.

Zusammen mit IOS koordiniert CITAS ein Doktorandenaustauschprogramm mit dem Institute for European Studies der University of California - Berkeley.


Hungaricum

Das Hungaricum – Ungarisches Institut (HUI) wird von den Fakultäten für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften und der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften getragen. Neben der Organisation von Veranstaltungen und der Veröffentlichung von Publikationen, vermittelt das HUI Sprache, Geschichte, Kultur, Politik, Wirtschaft und Rechtsentwicklung des heutigen und historischen Ungarns. Zusätzlich bietet es die studienbegleitende Zusatzausbildung „Hungaricum“ an, die sprachliche und landeskundliche Inhalte Ungarns vermittelt. Das Institut realisiert ungarnbezogene Forschungsprojekte, welche die Bündelung der interdisziplinären Ungarn-Expertise in Regensburg anstreben.


Regensburg European American Forum (REAF)

Das Regensburg European American Forum (REAF) wurde 2008 vom Lehrstuhl für Amerikanistik, Prof. Dr. Udo Hebel, der seit 2013 das Amt des Präsidenten der Universität Regensburg innehat, gegründet. Das REAF widmet sich der transnationalen Amerikanistik in Forschung und Praxis und ist internationale und interdisziplinäre Plattform für Forschung, akademischen Austausch, Kooperation und Wissenstransfer. Es unterstützt interdisziplinäre Studiengänge, Austausch- und Promotionsprogramme, organisiert Vorträge und Konferenzen, veröffentlicht Publikationen und pflegt ein weites Netzwerk.  


Themenverbund „Ost-West-Transfers“

Der Themenverbund Ost-West Transfers hat eine wichtige Rolle in der Entstehung des CITAS gespielt. In seiner Arbeit lenkte er die Aufmerksamkeit auf die politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Verflechtungs- und Transferprozesse zwischen „Ost“ und „West“ und versuchte tradierte Denkmuster zu überwinden, die sich in nationalen und regionalen Schablonen bewegen. Wissenschaftler_Innen unterschiedlichster Disziplinen und Fakultäten beteiligten sich an dem Themenverbund, der sich die produktive Zusammenarbeit von Forschung und Lehre als Ziel gesetzt hat, um unterschiedliche methodische und regionalwissenschaftliche Kompetenzen zu verknüpfen.

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CITAS

 
 
 
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