Regelstudienzeit
4 Semester / 120 ECTS
Studienformat
Vollzeit- und Präsenzstudiengang
Beginn des Studiums
Immer zum Wintersemester
Platzvergabe
durch Eignungsverfahren
Aufbau und Studieninhalte
Kriminologie und Gewaltforschung sind nicht auf ein Studienfach beschränkt, sondern finden sich in allen Bereichen des Lebens und damit in fast allen Fächern. Daher sind an dem Studiengang sieben Fakultäten beteiligt.
In den Basismodulen wird grundlegendes Wissen zur Kriminologie und zur Gewalt- und Aggressionsforschung in den beteiligten Disziplinen vermittelt. Basismodule sind Pflichtmodule.
Die Vertiefungsmodule bieten die Möglichkeit zu einer intensiven Auseinandersetzung mit studienrelevanten Problemfeldern. Zwei der angebotenen sieben Vertiefungsmodule müssen gewählt werden.
Ein wichtiger Baustein des Studiums ist das Forschungsmodul, in dem die Studierenden in Vorbereitung auf die Masterarbeit eine konkrete Fragestellung aus Sicht und unter Anwendung der speziellen Methodik von mindestens zwei am Studiengang beteiligten Fächern bearbeiten.
Das Mastermodul schließlich umfasst das Anfertigen der Masterarbeit.
Berufliche Perspektiven
Häufig richtet sich das spätere berufl. Feld nach dem Master der Kriminologie in Kombination mit dem Grundstudium. Der Masterstudiengang "Kriminologie und Gewaltforschung" richtet sich daher vor allem an Absolvent(inn)en, die eine Weiterqualifikation nicht nur in ihrem Herkunftsstudienfach anstreben, sondern bewusst das breite Spektrum an Disziplinen einer Universität nutzen wollen.
Berufliche Handlungsfelder ergeben sich überall dort, wo Arbeitsbereiche mit den Themen Gewalt, Aggression und Kriminalität assoziiert sind. So können sich Aufgabenfelder in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, in der Medizin, bei den Strafverfolgungsbehörden, im Strafvollzug, im Rahmen der Gewaltprävention oder in anderen Institutionen unter Voraussetzung der dortigen Ausbildungsgänge und Einstellungsbedingungen ergeben. Des Weiteren bietet der Studiengang durch seine methodische Vielfältigkeit auch Möglichkeiten, sich auf eine fach- oder wissenschaftsjournalistische Tätigkeit vorzubereiten.
Absolventinnen der Kriminologie arbeiten z.B. häufig in Wissenschaft und Forschung oder im sozialen und präventiven Bereich.
Achtung – häufige Missverständnisse!
Ein Studium der Kriminologie qualifiziert nicht zur polizeilichen Arbeit, hierfür muss man sich bei der Polizei ausbilden lassen.
Wer als (Kriminal-)Psychologe oder Psychologin arbeiten möchte, muss den Ausbildungsweg der Psychologie wählen (B.Sc. und M.Sc.). Ein B.Sc. Psychologie und M.A. Kriminologie und Gewaltforschung reichen hierfür nicht aus.
Interessiert?
Weiterführende Infos
Im Studium von A bis Z (für bereits eingeschriebene Studierende)