Dr. Helmut Groschwitz
Dr. Helmut Groschwitz arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Beratungsstelle Immaterielles Kulturerbe Bayern am Institut für Volkskunde der Kommission für Bayerische Landesgeschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, das von Daniel Drascek geleitet wird. Seit 2002 arbeitete er auf der Stelle eines Wissenschaftlichen Assistenten am Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft bei Daniel Drascek. 2005 wurde er zum Thema „Mondzeiten. Zu Genese und Praxis moderner Mondkalender“ promoviert. Aktuelle Forschungsschwerpunkte sind Kulturerbe, Erzählforschung, Wissenschaftsgeschichte, Museumstheorie und -praxis sowie Populäre Religiosität.
Raffaela Kerscher M.A.
Raffaela Kerscher M.A. war bis 2024 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl in Forschung und Lehre tätig. Zuvor studierte sie vergleichende Kulturwissenschaft und Politikwissenschaft an der Universität Regensburg. Besondere Interessen liegen im Bereich der Bildkulturen, den Erinnerungskulturen mit Schwerpunkt auf die NS-Zeit sowie Fragen nach kulturellen Werteordnungen und Denkmustern. Seit September 2024 ist sie Stipendiatin und Projektbeteiligte im Umfrage-Projekt “Heimat Bayern im Wandel” des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege e.V.
Rebecca Koller M.A.
Rebecca Koller M.A. studierte Vergleichende Kulturwissenschaft, BWL, Südosteuropa-Studien sowie Public History und Kulturvermittlung an der Universität Regensburg. Seit März 2023 ist sie im Rahmen des vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Drittmittelprojektes „Immaterielles Kulturerbe in ländlichen Räumen“ (IKEL) als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Kulturerbe- und Erzählforschung.
Lebenslauf
| 2018 | Bachelorabschluss (B.A.) Vergleichende Kulturwissenschaft mit den Nebenfächern BWL und Südosteuropa-Studien, Universität Regensburg |
| 2019-2021 | Wissenschaftliche Hilfskraft, Universität Regensburg, Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft |
| 2021 | Masterabschluss (M.A.) Public History und Kulturvermittlung, Universität Regensburg Titel der Abschlussarbeit: |
| 2021-2023 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Kultur- und Heimatpflege des Bezirks Oberpfalz |
| seit März 2023 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMEL-Projekt „Immaterielles Kulturerbe in ländlichen Räumen“, Universität Regensburg, Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft |
Forschungsschwerpunkte
- Kulturerbeforschung
- Erzählforschung
- Industriekulturen
- Regionale Brauchkulturen
Publikationen
Kleinere Beiträge in Appl, Tobias/Schwemin, Florian (Hg.): Historische Kleidung und erneuerte Tracht. Die Trachtensammlung der Kultur- und Heimatpflege des Bezirks Oberpfalz (MOVAS, Heft 2). Regensburg 2022.
Fachvorträge
- „Auf Kohle geboren“. Vom Erzählen über die Transformation der Region Wackersdorf/Steinberg vom ehemaligen Braunkohlerevier zum modernen Industrie- und Tourismusstandort. Fachvortrag im Rahmen des ALO-Forschungskolloquiums am 29. November 2021 in Regensburg (weitere Vorträge über die Thematik der Masterarbeit im Rahmen des Kulturfestes der Oberpfälzer am 25. Juni 2022 in Schwandorf und des Jahresprogramms des Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg am 15. Februar 2023 im Runtingerhaus in Regensburg)
- Die historische Entwicklung des Kirchweihfestes und die Kirchweihbräuche der Oberpfalz. Fachvortrag am 17. Oktober 2022 in Obertraubling
- (Die Votivtafeln der) Kappl-Kirchen von Leonberg. Fachvorträge im Rahmen des VHS-Programms am 06./27. Juli 2022 und 09. Oktober 2022 in Maxhütte-Haidhof und Schwandorf
Mitgliedschaften
- Regensburger Verein für Volkskunde e.V.
- Société Internationale d´Ethnologie et de Folklore (SIEF)
Marie Laufkötter M.A.
Marie Laufkötter M.A. studierte Vergleichende Kulturwissenschaft und Geschichte an den Universitäten Regensburg und Karlstad (Schweden). Seit März 2025 ist sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Projekt NEON (Nachhaltigkeit on Demand. Förderung von ökologischer Ernährung durch Food Literacy und Hybrid Food Networks in peripheren ländlichen Regionen, Teilprojekt: Food Literacy und nachhaltige Ernährungsumgebungen in ländlich-peripheren Räumen) am Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft tätig.
Lebenslauf
| Seit 02/2025 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMEL-Projekt NEON (Nachhaltigkeit on Demand. Förderung von ökologischer Ernährung durch Food Literacy und Hybrid Food Networks in peripheren ländlichen Regionen, Teilprojekt: Food Literacy und nachhaltige Ernährungsumgebungen in ländlich-peripheren Räumen), Universität Regensburg, Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft |
| 02/2025 | Masterabschluss (M.A.) Vergleichende Kulturwissenschaft, Universität Regensburg Titel der Abschlussarbeit: Becoming with pigeons. Ethnografische Erkundungen von Mensch-Tier-Begegnungen in urbanen Nature-Culture-Borderlands |
| 2023 – 2025 | Studentische Hilfskraft, Universität Regensburg, Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft |
| 2021 – 2023 | Studentische Hilfskraft, Universität Regensburg, Lehrstuhl für Medieninformatik (Junior Research Group Physical-Digital Affordances) |
| 2020 - 2021 | Studentische Hilfskraft, Universität Regensburg/Staatliche Bibliothek Regensburg, Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte |
| 2018 –2022 | Bachelorstudium, Vergleichende Kulturwissenschaft und Geschichte, Universität Regensburg Erasmus+: Karlstads universitet, Schweden |
Drittmittelprojekt NEON
Marie Laufkötter promoviert als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Verbundforschungsprojekt NEON (Nachhaltigkeit on Demand), das von 2025-2027 vom im Rahmen der BMEL-Förderlinie „Förderung von Innovationen für eine nachhaltigere Ernährung“ gefördert wird.
Forschungsschwerpunkte
- Kulturwissenschaftliche Technikforschung/Science and Technology Studies
- Multispecies Studies
- Kulturanalyse ländlicher Räume
- Kulturwissenschaftliche Stadtforschung
- Nahrungsethnologie/Cultural Food-and-Agro-Studies
Publikationen
Mitherausgeber*innenschaften
(mit Raul Reinhardt u.a.): Erzähl mir was! Perspektiven kulturwissenschaftlicher Erzählforschung. Beiträge der 36. DGEKW-Studierendentagung vom 17.–20.05.2024 an der Universität Regensburg (in Vorbereitung).
Kleinere Beiträge
(mit Cornelia Pröls) „Ohne Arbeit möcht' ich ned sein.“ Perspektiven eines Hobby-Landwirts. In: Heidi Christ (Hg.): Musikgeschichte in Városlőd. Waschludt als Forschungsfeld der Europäischen Ethnologie (Veröffentlichungen zur Volkskunde und Kulturgeschichte 109 & Veröffentlichungsreihe der Forschungsstelle für fränkische Volksmusik 79). Bamberg/Uffenheim 2024, S. 153–167.
A Peaceful, Rural Fantasy? Narratives of Time and Nature in Cottagecore Aesthetics. Online auf: Tales of the Anthropocene, 2023.
A Dir Dr. Erika Lindig
Dr. Erika Lindig arbeitete bis zu ihrer Pension im Jahr 2018 als Akademische Direktorin am Institut für Volkskunde und später am Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft der Universität Regensburg. Knapp zwei Jahrzehnte lang gestaltete sie als „Herz und Seele“ des Instituts gemeinsam mit Daniel Drascek die dynamische Entwicklung des Standortes Regensburgs. Ihr besonderer Einsatz galt dabei der Ausbildung der Lehramtsstudierenden, die vor allem von ihrer Expertise und Leidenschaft in den Feldern der Erzählforschung, der Fachgeschichte und Brauch- und Ritualkulturen profitierten.
Patrick Pollmer M.A.
Patrick Pollmer M.A. absolvierte ein Studium der Vergleichenden Kulturwissenschaft, Informationswissenschaft und Politikwissenschaft an der Universität Regensburg und war bis 2025 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft tätig. Seine Hauptforschungsschwerpunkte liegen in der Organisations- und Arbeitsethnographie, im Bereich Historische Alltagskulturen in Einrichtungen der psychiatrischen Versorgung, im Forschungsfeld Care und Pflegearbeit sowie in den Cultural Food-and-Agro-Studies. Darüber hinaus bekleidet er das Amt des Kassenwarts/Schatzmeisters im Regensburger Verein für Volkskunde.
Lebenslauf
| 2015 | Bachelorabschluss (B.A.) Vergleichende Kulturwissenschaft, Universität Regensburg, mit den Nebenfächern Informationswissenschaft und Politikwissenschaft |
| 2016 – 2019 | Wissenschaftliche Hilfskraft, Universität Regensburg, Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft |
| 2018 | Masterabschluss (M.A.) Vergleichende Kulturwissenschaft, Universität Regensburg Titel der Abschlussarbeit: Alltag in einer psychiatrischen Heil- und Pflegeanstalt. Narrative im Spiegel der Regensburger Anstaltszeitschrift »Karthäuser Blätter« 1928-1934 |
| 2019 - 2025 | Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Regensburg, Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft |
Forschungsschwerpunkte
- Organisations- und Arbeitsethnographie
- Historische Alltagskulturen in Einrichtungen der psychiatrischen Versorgung
- Care und Pflegearbeit
- Historische Kulturanalysen
- Nahrungsethnologie / Cultural Food-and-Agro-Studies / Anthropology of Food
Publikationen
Aufsätze
(mit Gunther Hirschfelder) Ernährung und Esskultur: Kulturwissenschaftliche Perspektiven. In: Aktuelle Ernährungsmedizin 43/01 (2018), S. 41-55.
(mit Gunther Hirschfelder) Das Wissen vom „guten“ Essen ‒ Ernährungskommunikation als historisches Paradigma. In: Godemann, Jasmin/Bartelmeß, Tina: Ernährungskommunikation: Interdisziplinäre Perspektiven – Theorien – Methoden. Wiesbaden 2020 [in Auslieferung].
(mit Gunther Hirschfelder und Nadine Schuller) Western food cultures and traditions. In: Braun, Susanne [u.a.]: Nutritional and Health Aspects of Food in Western Europe. London [u.a.] 2020, S. 19–39.
Publizistik, Rezensionen und kleinere Beiträge
Rezension für H-Soz-Kult zu: Reimers, Inga: Essen mit und als Methode. Zur Ethnographie außeralltäglicher Mahlzeiten. Bielefeld 2022: ISBN 978-3-8376-6086-9, In: H-Soz-Kult, 25.01.2023. Link (externer Link, öffnet neues Fenster)
Rezension für das Bayerische Jahrbuch für Volkskunde: Ankele, Monika/Majerus, Benoît (Hg.): Material Cultures of Psychiatry. Bielefeld 2020. In: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde (2022) S. 207-208. Link (externer Link, öffnet neues Fenster)
Rezension für das Bayerische Jahrbuch für Volkskunde: Hans Jürgen Wulff/Michael Fischer (Hg.): Musik gehört dazu. Der österreichisch-deutsche Schlagerfilm 1950–1965 (Populäre Kultur und Musik 24). Münster/New York 2019. In: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde (2020) S. 190-191. Link (externer Link, öffnet neues Fenster)
(mit Gunther Hirschfelder) Vom Freitisch zur Mensa. Ein Blick in studentische Ess- und Trinkgewohnheiten. In: Deutscher Hochschulverband (Hg.): Glanzlichter der Wissenschaft, Heidelberg 2016, S. 97-99.
“Schuld war nur der Bossa Nova (Manuela)”. In: Songlexikon. Encyclopedia of Songs. Ed. by Michael Fischer, Fernand Hörner and Christofer Jost, https://songlexikon.de/songs/schuld-war-nur-der-bossa-nova/ (externer Link, öffnet neues Fenster), 07/2021 [revised 07/2021].
“Lady Sunshine & Mr. Moon (Conny)”. In: Songlexikon. Encyclopedia of Songs. Ed. by Michael Fischer, Fernand Hörner and Christofer Jost, http://www.songlexikon.de/songs/ladysunshineundmrmoon (externer Link, öffnet neues Fenster), 07/2021 [revised 07/2021].
“Ich will ‘nen Cowboy als Mann (Gitte Haenning)”. In: Songlexikon. Encyclopedia of Songs. Ed. by Michael Fischer, Fernand Hörner and Christofer Jost, http://www.songlexikon.de/songs/nencowboyalsmann (externer Link, öffnet neues Fenster), 01/2016 [revised 01/2016].
“Der Mann im Mond (Gus Backus)”. In: Songlexikon. Encyclopedia of Songs. Ed. by Michael Fischer, Fernand Hörner and Christofer Jost. http://www.songlexikon.de/songs/dermannimmond (externer Link, öffnet neues Fenster), 03/2015 [revised 09/2015].
“Souvenirs (Bill Ramsey)”. In: Songlexikon. Encyclopedia of Songs. Ed. by Michael Fischer, Fernand Hörner and Christofer Jost, http://www.songlexikon.de/songs/souvenirsramsey (externer Link, öffnet neues Fenster), 09/2014 [revised 10/2014].
“Not Yet Free (The Coup)”. In: Songlexikon. Encyclopedia of Songs. Ed. by Michael Fischer, Fernand Hörner and Christofer Jost, http://www.songlexikon.de/songs/notfree (externer Link, öffnet neues Fenster), 09/2012 [revised 10/2013].
Fachvorträge
- Pflege – Arbeit – Regeln. Körperlich-subjektive Anforderungen an das psychiatrische Pflegepersonal der Heil- und Pflegeanstalt Regensburg (1916–1937) (21. Tagung der dgekw-Kommission Arbeitskulturen, Universität Marburg, 20.02.2025).
- „... dieser Verein leistet für die Anstalt Ersprießliches!“ Der Beamtengesangverein der Heil- und Pflegeanstalt Regensburg zwischen Angestellten- und Unternehmenskultur (1926–?) (ALO-Forschungskolloquium, Regensburg, 22. Januar 2024).
- Ernährung und Esskultur: Kulturwissenschaftliche Perspektiven (Lehrgang: Kultur isst mit – Ernährungssoziologie, Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung, Esslingen, 09. März 2019).
- Eine Geschichte der Grenzenlosigkeit - Entwicklungen und Prozesse europäischer Tourismusindustrie und Reisekulturen (VHS, Regensburg, 05. Februar 2018).
Mitgliedschaften
- Deutsche Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft e.V.
- Regensburger Verein für Volkskunde e.V. (Kassenwart)
Dissertationsprojekt
Exemplarisch für die Transformation von Arbeitswelten wird die Heil- und Pflegeanstalt Regensburg im Zeitraum zwischen 1916 und 1937 betrachtet. Perspektivisch bedient sich das Dissertationsprojekt bei der Arbeitskulturenforschung bzw. Organisationsethnografie. Zentral sind dabei die Heuristiken der Subjektivierung und Organisation. Mithilfe des Begriffspaars sollen Archivalia der untersuchten Zeit auf ihre Organisations- und Subjektivierungsweisen gelesen werden. Für die prä-(post-)fordistischen Zeit nämlich liegen kaum (empirisch gesättigte) Befunde bezüglich der Subjektivierungsweisen von Beschäftigten vor, wobei in der Literatur vermehrt die historischen Abgrenzungen dieser Arbeitsregime problematisiert wurde. Ebenso mangelt aus einer arbeitsethnografischen Perspektive an historischen Folien im Bereich der professionalisierten Care-Arbeit. Hier möchte diese Arbeit einen Beitrag leisten, indem die Pflegenden in den Mittelpunkt gerückt werden.
Dr. Inga Reimers
Inga Reimers studierte Volkskunde/Kulturanthropologie, Kunstgeschichte und Neuere deutsche Literatur in Hamburg und Murcia. 2021 promovierte sie sich mit einer Ethnografie zum Thema „Essen mit und als Methode“ im Rahmen des Graduiertenkollegs „Versammlung und Teilhabe - Urbane Öffentlichkeiten und Performative Künste“ an der HafenCity Universität Hamburg. Seit März 2025 ist sie im Rahmen des vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Drittmittelprojekts „Nachhaltigkeit on Demand“ (NEON) als Wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Kulturwissenschaftliche Nahrungsforschung, nicht-konsensuelle Kollaboration, Zukünfte von Arbeit, Ländliche Räume, Methoden und Praktiken des Digitalen sowie ethnografische Methodologie.
Lebenslauf
| 2025 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMEL-Projekt "Nachhaltigkeit on Demand" (NEON), Universität Regensburg, Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft |
| 2021 - 2024 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Post Doc) im Studiengang Kultur der Metropole/Professur für Kultur- und Raumtheorie |
| 2021 | Krankheitsvertretung der Programmgeschäftsführung Kultur der Metropole |
| 2021 | Dissertation (Dr. phil.) zum Thema: Essen mit/als Methode. Experimentelle ethnographische Perspektiven auf ein Alltagsphänomen, HafenCity Universität Hamburg (magna cum laude) |
| 2019 – 2021 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin im CityScienceLab, Prof. Gesa Ziemer (Kulturtheorie und Kulturelle Praxis) |
| 2018 - 2019 | Stipendiatin im ProExzellenzia Kompetenzprogramm |
| 2013 - 2019 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Kultur der Metropole, Prof. Dr. Alexa Färber (Stadtanthropologie und -ethnographie) |
| 2012 – 2014 | Assoziierte im Graduiertenkolleg "Versammlung und Teilhabe. Urbane Öffentlichkeiten und Performative Künste", Landesforschungsförderung Hamburg |
| 2010 – 2014 | Studiengangskoordinatorin im Studiengang Kultur der Metropole Ausbildung |
| 2003 – 2009 | Magisterstudium der Fächer Volkskunde/Kulturanthropologie, Kunstgeschichte, Neuere deutsche Literatur, Museumsmanagement |
Drittmittelprojekt (NEON)
Inga Reimers arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin Verbundforschungsprojekt NEON (Nachhaltigkeit on Demand), das von 2025-2027 vom im Rahmen der BMEL-Förderlinie „Förderung von Innovationen für eine nachhaltigere Ernährung“ gefördert wird.
Forschungsschwerpunkte
Ethnografische Methodologie
- Experimentelle Ethnografie
- Künstlerische Forschung
- Digitale Methoden
Essen
- Essen als Methode
- Mahlzeiten und Tischgemeinschaften
- Ernährungsumgebungen
- Essen als sinnliche, soziale und narrative Praxis
Ländliche/Rurbane Räume
- Kollaborative (Zusammen-)Arbeit
- Ländliche Zukünfte
- Ländliche Infrastrukturen des Kollektiven
Arbeit
- Zukünfte von Arbeit
- Coworking (im ländlichen Raum)
- Kollaborative, digitale Arbeit
- Nicht-konsensuelle Zusammenarbeit
Publikationen
Monographien
Essen mit und als Methode, Zur Ethnographie außeralltäglicher Mahlzeiten. transcript, Bielefeld 2022
Herausgeberschaften
mit Doris Cornils: Aufbruch in die Zukunft - generationsübergreifend die Zukunft der Arbeit gestalten. Hamburg 2022, DOI: 10.34712/142.34
Artikel
Im Erscheinen: Hybride Tischgemeinschaften, Überlegungen zu virtuellem Essen als Tat-Sache, Medium und Möglichkeitsraum. In: Aßmann, Sandra; Jürgens, Jane; Lewandowski, Kira (Hg.): Virtual Eating - Macht virtuelles Essen satt? Bielefeld 2024
Forschung aufführen. Zu epistemologischen Potenzialen und Herausforderungen im Spannungsfeld von Ethnografie und performativer Kunst. In: Zeitschrift für Qualitative Forschung 25, Heft 1/2024.
Arbeit an und in der Dorfgemeinschaft. Ländliche Coworkingspaces als Verhandlungsorte des guten Lebens und Arbeitens im ländlichen Raum. In: Kieler Blätter zur Volkskunde 55/2023.
Das haben wir früher auch immer gegessen. Essen und Erinnerung in der Tischgemeinschaft. In: demenz. Das Magazin 60/ 2024, Thema: Appetit vergangen? Essen mit Demenz
The Good Life, the Good Work. Why Rural Futures Must Be Thought together with the Future of Work. In: ZEITStiftung Ebelin und Gerd Bucerius (Hg.): Rural Futures. Hamburg 2023, S. 22, Onlineverfügbar: read.zeitstiftung.com/rf/ (externer Link, öffnet neues Fenster)
Räume schaffen für Kollaboration. Zum Forschen in und mit Settings zwischen Ethnografie, Kunst und Gesellschaft. In: Schuchardt, Katharina; Spieker, Ira (Hg.): Performanzen & Praktiken. Kollaborative Formate in Wissenschaft und Kunst. Leipzig 2023
als Mitglied des studiolab Kollektivs: studiolab. Arbeit an Arbeit. Wie wir arbeiten (wollen). In: Zeitschrift für Empirische Kulturwissenschaft 119, 2023/01, S. 93-96
Landarbeiter*innen: Perspektiven für generationsübergreifende Zusammenarbeit in ländlichen Coworkingspaces. In: Doris Cornils, Inga Reimers (Hg.). Booksprint: Aufbruch in die Zukunft - generationsübergreifend die Zukunft der Arbeit gestalten. Hamburg 2022, S. 51-56, DOI: 10.34712/142.34
Die Welt zu Gast am Esstisch, Skalierungen kulinarischer Versammlungen. In: Koch, Gertraud; Moser, Johannes; Hansen, Lara; Mallon, Stefanie (Hg.) Welt.Wissen.Gestalten. Hamburg 2021, S. 163-172
Meals as Hypothetical Assemblies. Response on Peters, Gunsilius: Improbable Assembly. Online verfügbar: pab-research.de/response-by-inga-reimers/ (externer Link, öffnet neues Fenster) 2020
Ethnographie als Perspektive, Experiment und Grenzgang. In: Melanie Hinz, Micha Kranixfeld, Norma Köhler, Christoph Scheuerle (Hg.). Forschendes Theater in Sozialen Feldern: Theater als Soziale Kunst III. München 2018, S. 71-79
Beobachtung: (Feld-)Notizen eines künstlerisch-ethnographischen Labors. In: Melanie Hinz, Micha Kranixfeld, Norma Köhler, Christoph Scheuerle (Hg.) Forschendes Theater in Sozialen Feldern: Theater als Soziale Kunst III. München 2018, S. 145-148
Die Stadt als Tafel. Öffentliches Essen und Kochen als Setting. In: dérive - Zeitschrift für Stadtforschung No. 67 (2017). Schwerpunktthema Nahrungsraum Stadt. S.28-31
Essen mit/als Methode, Zum Essen, Nicht-Sprechen und Forschen in der Kongress-Mittagspause. In: Karl Braun, et al. (Hg.). Kulturen der Sinne, Zugänge zur Sensualität der sozialen Welt. Würzburg 2017. S.257-265
mit Alexa Färber: StadtKulturen: Mit digitalen Praktiken Stadt und Kultur begreifen. In: Synergie. Fachmagazin für Digitalisierung in der Lehre #2 (2016). Hamburg
Wer versammelt wen? Die Forschungsversammlung als ethnografisches Experiment. In: Regula Valérie Burri et al. (Hg.). Versammlung und Teilhabe, Urbane Öffentlichkeiten und Performative Künste. Bielefeld 2014. S. 197-214
Ess-Settings als Versammlungen der Sinne, Zum Problem der Greifbarkeit sinnlicher Wahrnehmung. In: Lydia Maria Arantes; Elisa Rieger (Hg.). Ethnographien der Sinne, Wahrnehmung und Methode in empirisch-kulturwissenschaftlichen Forschungen. Bielefeld 2014. S.75-90
mit Gesa Ziemer: Wer erforscht wen? Kulturwissenschaften im Dialog mit Kunst. In: Peters, Sibylle (Hg.): Die Forschung aller. Wissensproduktion zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft. Bielefeld 2012. S.47-61
EMMA - Das nicht-menschliche Wesen. In: VoKus 20/2010 Heft 1. S.68-75
Exhibiting the dot. In: Birte Kleine-Benne (Hg.). Shortguide/Kurzführer Net.art. Hamburg 2008.
mit Geerd Dahms: Alltag und Lebensverhältnisse in den Nachkriegsjahren in Bergedorf und Umgebung. In: Kultur und Geschichtskontor. Die Stunde Null. Nachkriegsjahre in Bergedorf und Umgebung. Hamburg 2005
Rezensionen
zu von Mende, Julia: Zwischen Küche und Stadt, Zur Verräumlichung gegenwärtiger Essenspraktiken. Bielefeld 2022. In: Zeitschrift für Empirische Kulturwissenschaft Bd. 118 Nr. 1&2, S.166-167
Fachvorträge
14.10.2024, 2. Futures of Food Kongress Dortmund, Teilnehmende des Diskussionspanels "Was gibt es heute zum Mittagessen?"
16.-17.11.2023, Universität Wien, Institut für Europäische Ethnologie, "Coworking + X. Ländliche Coworkingspaces als Verhandlungsorte von Daseinsvorsorge, New Work und dem guten Leben und Arbeiten auf dem Land", Workshop "Das gute Leben auf dem Land".
08.11.2023 mit Anne Dippel, Lina Franken, Nadine Wagener-Böck, Annual meeting of the Society for Social Studies of
Science (4S) in Honolulu (digital), "The 'studiolab. work on work': How we (want to) do research. A critical, future-oriented intervention.
06.10.2023 mit dem Kollektiv studiolab.Arbeit an Arbeit, 44. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft in Dortmund, Diskussion des Beitrags "17 Thesen: Wie wir arbeiten (wollen)" im Forum der ZEKW 2023/1.
5.-7.07.2023 Method Lab #3, Transformation - Belonging - Affect im Rahmen des BMBF-Projekts Wasteland?
Ländlicher Raum als Affektraum und Kulturelle Bildung als Pädagogik der Verortung, Kunstakademie Düsseldorf, Kommentatorin.
15.06.2023 mit Sophia Leipert und Prof. Dr. Dr. Raphael Schwegmann, Hamburger Architektursommer, "Zukünftige Arbeits(t)räume".
02.12.2022 mit Dr. Julia von Mende, 1. Future of Food Kongress in Dortmund, Keynote/Keydish Wie essen wir? Von Gastgeber*innen und -räumen
21.09.2022 Summer School zu "Rural Futures" der ZEIT-Stiftung, "Working together and side by side. Rural Coworking locations as Third Spaces".
20.09.2022 Symposium Methodenpluralismus in Kulinarischer Ethnologie und Ernährungssoziologie der AG Kulinarische Ethnologie (DGSKA), APEK Kassel, "Essen mit/als Methode in der kulturwissenschaftlichen Nahrungsforschung".
08.07.2022 Tagung Praktiken und Performanzen - Kollaborative Formate in Wissenschaft und Kunst am Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde in Dresden, "Räume schaffen für Kollaborationen. Zum Forschen in und mit Settings zwischen Ethnographie, Kunst und Gesellschaft".
27.06.2022 mit Dr. Julia von Mende, AIT-Dialog Hamburg, Salon Gespräch "Essen und Raum: Wie kulinarische Praktiken städtische Räume prägen".
02.06.2022 Universität Hamburg/Hafenmuseum Hamburg, Gastkommentar "Essen mit und als Methode" für das Transferprojekt Schuppenküche des Instituts für Empirische Kulturwissenschaften an der Universität Hamburg von Prof. Dr. Kerstin Poehls
03.02.2021 mit Dr. Hilke Marit Berger und Sarah Pieper, 5. Online-Konferenz des Netzwerks Frauen in der Metropolregion Hamburg, "Digitale Partizipation und Teilhabe in Stadt und Land".
07.10.2019 42. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde, Universität Hamburg, "Die Welt zu Gast am Esstisch. Skalierungen kulinarischer Versammlungen".
24.-26.11.2016 FH Dortmund, Tagung Forschendes Theater in Sozialen Feldern, Teilnehmende Beobachtung und Abschlussreflexion des Labor 3: zwischen Schlachthof und Zoo - Forschen im Feld
22.07.2016 14. Konferenz der European Association of Social Anthropologists (EASA) in Mailand Popularizing The Raw and the Cooked? Cultural transformations in collective cooking events
23.07.2015 40. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde, Universität Zürich, "Essen mit/als Methode, Ein Forschungsdinner".
04.06.2014 Karl-Franzens-Universität Graz, Instituts für Volkskunde/Kulturanthropologie, "Übergänge als Erkenntnismoment", Vortragsperformance im Rahmen des Institutskolloquiums.
01.07.2013 . 11. Kongress der Société Internationale d'Ethnologie et de Folklore (SIEF) in Tartu, "Experimental settings on the non-visual".
11.05.2013 . 8. Doktorandentagung der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde in Graz, "Wissen und (Be-)Greifen. Zur Greif- und Darstellbarkeit des Nicht-Visuellen"
Mitgliedschaften und Gremienarbeit
Ständiger Ausschuss für Forschungsdaten und -ethik der DGEKW (seit 2022)
"studiolab. Arbeit an Arbeit" (seit 2021)
DGEKW-Kommission Digitalisierung im Alltag (seit 2020)
DGEKW-Kommission Kulturanalyse des Ländlichen (seit 2018)
EASA-Food Network (seit 2017)
European Association of Social Anthropologists (EASA) (seit 2016)
Gruppenanalytische Supervisionsgruppe für ethnografisches Feldforschen bei Jochen Bonz, Bremen (seit 2015)
Deutsche Gesellschaft für Volkskunde e.V./Deutsche Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft e.V. (seit 2013)
Internationale Gesellschaft für Ethnologie und Folklore (SIEF) (seit 2013)
Vorstandsmitglied der Hamburger Gesellschaft für Volkskunde e.V. (2006-2010)
Hamburger Gesellschaft für Volkskunde e.V. (seit 2006)
Stipendien
| 2018 - 2019 | Stipendiatin im ProExzellenzia Kompetenzprogramm |
| 2012 - 2014 | Assoziierte im Graduiertenkolleg "Versammlung und Teilhabe. Urbane Öffentlichkeiten und Performative Künste", Landesforschungsförderung Hamburg |
Dr. des. Jana Stöxen
Dr. des. Jana Stöxen war von 2024 bis 2025 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Regensburger Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft. Mittlerweile ist sie am Institut für Kulturanalyse der Deutschen des östlichen Europa (IKDE) in Freiburg tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere im Bereich der Migrations- sowie Transformationsforschung mit einem Augenmerk auf das östliche Europa, vor allem Rumänien und die Republik Moldau.
Prof. Dr. Manuel Trummer
Prof. Dr. Manuel Trummer war bis 2025 Außerplanmäßiger Professor für Vergleichende Kulturwissenschaft und Akademischer Oberrat am Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft der Universität Regensburg. Seit Oktober 2025 ist er Lehrstuhlinhaber am Institut für Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). 2011 wurde er im Fach Vergleichende Kulturwissenschaft zum Thema „Sympathy for the Devil“ promoviert. Die Habilitation erfolgte 2019 mit dem Thema „Mediale Governance und ländliche Entwicklung. Eine politische Anthropologie audiovisueller Ländlichkeit“. Forschungsschwerpunkte sind die Populären Literaturen und Medien mit Fokus auf medialer und digitaler Narratologie, die Kulturanalyse des Raums mit dem Schwerpunkt Rural Studies und sowie die Heritage und Memory Studies mit dem Fokus auf Immateriellem Kulturerbe, populärkulturellen Praxen des Counter Curating und den Erinnerungskulturen Osteuropas. Manuel Trummer ist Mitglied des Fachkomitee Immaterielles Kulturerbe der deutschen UNESCO Kommission und ehem. Außerordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (2015–2020).
Kontakt (öffnet Ihr E-Mail-Programm) I weitere Informationen (externer Link, öffnet neues Fenster)
Dr. Lars Winterberg
Dr. Lars Winterberg war bis August 2021 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Koordinator des BMBF-Verbundprojekts „Fleischwissen“ an der Professur für Vergleichende Kulturwissenschaft der Universität Regensburg tätig - und bleibt dem Institut als Experte für Agrar- und Ernährungskulturen weiterhin verbunden. Aktuelle Forschungsschwerpunkte liegen im Schnittfeld von Landwirtschaft und Ernährung. Seit Sept. 2021 leitet Dr. Winterberg das Referat „Ernährung und Klima“ des Bundeszentrums für Ernährung in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.