Studiengang: Perimortale Wissenschaften: Sterben, Tod und Trauer interdisziplinär M.A.
- Katholische Theologie
Das Masterstudium ist ein weiterführendes Studium, in dem wissenschaftliche Inhalte und Methoden vertieft und Schwerpunkte gesetzt werden können. Voraussetzung dafür ist der Abschluss eines grundständigen Bachelor-Studiums oder ein vergleichbarer erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss. Darüber hinaus werden häufig auch bestimmte Inhalte als Eignungsvoraussetzung festgelegt. Die detaillierten Bestimmungen sind in der jeweiligen Prüfungsordnung geregelt. Ein abgeschlossenes Masterstudium berechtigt zur Promotion.
Der Masterstudiengang "Perimortale Wissenschaften" beschäftigt sich mit Sterben, Tod und Trauer aus vielfältigen interdisziplinären Bezügen. Der viersemestrige Master zielt darauf ab, die Studierenden in unterschiedlichen Disziplinen auszubilden und die Verbindung von Theorie und Praxiswissen zu gewährleisten. In einem Praxissemester werden hierbei die erlernten theoretischen Anteile als Grundlage für die weitere Vertiefung dienen.
Das Wichtigste auf einen Blick
Studienprofil
Passt dieser Studiengang zu mir?
Sie sollten die folgenden Eigenschaften mitbringen:
- intellektuelle Flexibilität
- psychische Belastbarkeit
- die Bereitschaft, sich mit »großen Themen« auseinanderzusetzen
Was sind die Besonderheiten dieses Studiengangs?
Sterben ist Zukunftsthema einer alternden Gesellschaft. Auf Sterben, Tod und Trauer sind viele soziale Teilsysteme, Institutionen, Organisation, Berufsgruppen und ehrenamtlich Engagierte bezogen.
Deshalb sind an den Lehrveranstaltungen des Studiengangs verschiedenste wissenschaftliche Fächer beteiligt.
Die Themen Sterben, Tod und Trauer werden aus vielfältigen interdisziplinären Perspektiven beleuchtet. "Perimortale Wissenschaften: Sterben, Tod und Trauer interdisziplinär" ist ein deutschlandweit einzigartiges Studienangebot.
Berufsprofil/Kompetenzen
- Der Studiengang befähigt Studierende, sich wissenschaftlich und persönlich mit der Endlichkeit des Lebens auseinanderzusetzen.
- Sie sind in der Lage zu reflektieren, welche grundsätzlichen Diskussionen und Möglichkeiten es aus Sicht von Medizin und Ethik gibt, das Lebensende zu gestalten.
- Sie wissen um Deutungen des Todes aus Sicht von Religion, Philosophie, Kunst und Geisteswissenschaften und können deren Potential reflektieren und nutzen.
- Sie erwerben theoretische und praktische Kenntnisse darüber, wie Trauerprozesse ermöglicht werden können.
- Sie verfügen über praktische Einblicke in die Begleitung von Sterbenden und Angehörigen sowie über ein Handlungs- und Reflexionsrepertoire, Kommunikation mit Sterbenden und Angehörigen zu gestalten und gleichzeitig aufmerksam für die eigenen Ressourcen und Grenzen zu sein (spiritual care, self care).
Aufbau des Studiums
Struktur des Studiengangs
Beteiligte Fächer:
- Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften: Religionspädagogik, Prof. Dr. Fricke
- Fakultät für Medizin: Palliativmedizin, OA Dr. Rechenmacher
- Fakultät für Wirtschaftswissenschaften: Führung und Organisation, Prof. Dr. Steger
- Fakultät für Betriebswissenschaft OTH: Arbeitsrecht und internationales Recht, Prof. Dr. jur. Ingo Striepling
Praktikum
Im "Modul M5 – Sterbende und Angehörige begleiten: Praxisprojekt" wird von den Studierenden ein mindestens sechswöchiges Praktikum gefordert.
Hierbei wird unterstützend ein Begleitseminar (Block) von Experten aus der Praxis durchgeführt. Das Modul schließt mit einem Projekt-Portfolio ab. Ausführlichere Informationen sind dem Modulkatalog zu entnehmen.
Rund ums Studium
Foto: UR / Julia Dragan Voraussetzungen
| NC / Auswahlverfahren | nein |
| Voranmeldeverfahren | nein |
| Eignungsverfahren/-prüfung | ja/nein |
| Einstufungstest | nein |
| Fachspezifische Sprachanforderungen | nein |
| Deutsch-Sprachnachweis bei Studierenden mit ausländischen Hochschulzugangsberechtigung | ja |
| Sonstige Anforderungen | ja |
Verbindliche Auskünfte und aktuelle Informationen finden Sie in der Kurzübersicht (öffnet neues Fenster). (nicht barrierefrei) der Studierendenkanzlei oder in der für Sie geltenden Prüfungsordnung.
Details Voraussetzungen
Eignungsverfahren/-prüfung
Wenn die Abschlussnote Ihres ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses über 2,50 liegt, wird das Eignungsverfahren durchgeführt.
Genauere Informationen zum Bewerbungsprozess und zu Fristen finden Sie auf der Seite des Lehrstuhls für Moraltheologie.
Sonstige Anforderungen
Sie müssen sich auf einen Studienplatz bewerben.
Genauere Informationen zum Bewerbungsprozess und zu Fristen finden Sie auf der Seite des Lehrstuhls für Moraltheologie.
Zugang, Bewerbung und Einschreibung
Foto ©iStock.com/mixetto Studienberatung
Fachstudienberatung
Fragen zum Studieninhalt, den fachlichen Voraussetzungen und dem Bewerbungsverfahren sowie der konkreten Gestaltung des Studiums beantwortet Ihnen die
Zentrale Studienberatung
Die Zentrale Studienberatung (ZSB) unterstützt Sie bei allen Fragen rund ums Studium – von der Studienentscheidung, über den Studienverlauf bis hin zum erfolgreichen Abschluss.
Falls erforderlich, vermittelt die ZSB an die entsprechenden Kontaktpersonen weiter.