Studiengang: Wissenschaftsgeschichte M.A.
- Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften
Das Masterstudium ist ein weiterführendes Studium, in dem wissenschaftliche Inhalte und Methoden vertieft und Schwerpunkte gesetzt werden können. Voraussetzung dafür ist der Abschluss eines grundständigen Bachelor-Studiums oder ein vergleichbarer erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss. Darüber hinaus werden häufig auch bestimmte Inhalte als Eignungsvoraussetzung festgelegt. Die detaillierten Bestimmungen sind in der jeweiligen Prüfungsordnung geregelt. Ein abgeschlossenes Masterstudium berechtigt zur Promotion.
Ziel des Studiums ist die Vermittlung von Inhalten und Methoden der Wissenschaftsgeschichte auf fortgeschrittenem Niveau, um diese sowohl für eine anspruchsvolle Berufstätigkeit als auch für die Weiterqualifikation in der Forschung nutzbar machen zu können. Der Masterstudiengang orientiert sich am spezifischen Profil der Regensburger Wissenschaftsgeschichte sowie am internationalen Diskussionsstand des Faches History of Science. Dazu gehört die Vermittlung einer Doppelqualifikation in der Geschichte der Wissenschaften sowie in den Objektdisziplinen. Das Studium soll in die Lage versetzen, wissenschaftliches Wissen und Wissenschaft als soziales System hinsichtlich der Voraussetzungen, der Mechanismen des Wissenschaftswandels und der Folgen unter Einbeziehung des aktuellen Forschungsstandes historisch zu analysieren.
Der studienfachspezifische Kernbereich ist dabei unter den Perspektiven „Naturbegriff und Wissensordnung“ sowie „Wissenschaft und Gesellschaft“ organisiert; diese werden als sich komplementär ergänzende Betrachtungsweisen systematisch aufeinander bezogen.
Das Wichtigste auf einen Blick
Studienprofil
Passt dieser Studiengang zu mir?
Sie sollten die folgenden Eigenschaften mitbringen:
- Gute Lesefähigkeit in Englisch
- Interesse an den Naturwissenschaften und an Fragen, für die es keine offensichtliche Antwort gibt
Was sind die Besonderheiten dieses Studiengangs?
Eine Besonderheit des Regensburger Master-Studienganges liegt darin, dass Studierende mit einem ersten Studienabschluss in den Geistes-, Kultur- oder Gesellschaftswissenschaften mit Studierenden zusammenführt werden, die ein naturwissenschaftliches oder mathematisches Studium absolviert haben, und dass deshalb einführend die Grundlage der jeweils anderen Wissenschaftskultur vermittelt und diese Interdisziplinarität im Laufe des Studiums weiter vertieft wird.
Was kann ich damit machen?
Die moderne Wissensgesellschaft basiert nicht nur auf Wissenschaft; sie ist auch in verstärktem Maße auf ein Wissen über Wissenschaft angewiesen. Wissenschaftsorganisation und Forschungsmanagement, die Vermittlung und Akzeptanz von Wissen in Medien und Öffentlichkeit, die Bewertung von Wissen und Wissenschaftsfolgen erfordern perspektivisches und kontextualisierendes Denken. Wer gelernt hat, Wissen und Wissenschaft hinsichtlich ihrer Voraussetzungen, der Mechanismen des Wissenschaftswandels und ihrer Folgen historisch zu analysieren, und wer zugleich die hier geforderte Doppelqualifikation sowohl als Wissenschaftshistoriker als auch in der Objektdisziplin besitzt, bringt diese Voraussetzungen in besonderer Weise mit.
Auch wenn ein umrissenes Berufsbild außerhalb der akademischen Forschung nicht existiert, vermittelt das Studium der Wissenschaftsgeschichte ein Wissen über Wissenschaft, das zunehmend wichtiger wird. So arbeiten Wissenschaftshistoriker in der Wissenschaftskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, in der Wissenschaftsverwaltung oder als Wissenschaftsjournalisten, in Verlagen, Forschungsbibliotheken, Wirtschafts- und Firmenarchiven oder in Wissenschafts- und Technikmuseen. Der Masterstudiengang bereitet insbesondere auch für eine anschließende Tätigkeit in der Forschung (Promotion) vor.
Aufbau des Studiums
Struktur des Studiengangs
Exemplarischer Studienverlauf / PDF (externer Link, öffnet neues Fenster)
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Studiengangs.
Praktikum
Inner- und außeruniversitäre Leistungen, wie z.B. Archiv- oder Museumspraktika, können eingebracht werden, sofern sie einer dem akademischen Abschluss entsprechenden Berufsorientierung und -qualifizierung dienen.
Rund ums Studium
Foto: UR / Julia Dragan Voraussetzungen
| NC / Auswahlverfahren | nein |
| Voranmeldeverfahren | nein |
| Eignungsverfahren/-prüfung | ja |
| Einstufungstest | nein |
| Fachspezifische Sprachanforderungen | nein |
| Deutsch-Sprachnachweis bei Studierenden mit ausländischen Hochschulzugangsberechtigung | ja |
| Sonstige Anforderungen | nein |
Verbindliche Auskünfte und aktuelle Informationen finden Sie in der Kurzübersicht (öffnet neues Fenster). (nicht barrierefrei) der Studierendenkanzlei oder in der für Sie geltenden Prüfungsordnung.
Details Voraussetzungen
Eignungsverfahren/-prüfung
Die Zulassung zum Studium erfolgt aufgrund eines Eignungsverfahrens. Sie setzt einen ersten Studienabschluss voraus, und zwar entweder in einem historischen, kultur- oder gesellschaftswissenschaftlichen Fach oder in einer Naturwissenschaft bzw. in Mathematik. Der Erwerb der jeweils komplementären Sachkompetenz sowie der interdisziplinären Urteilsfähigkeit ist Bestandteil des Studiums. Aufgrund der unterschiedlichen ersten Studienabschlüsse und wegen der Vielzahl von Fächerkombinationen, die sinnvoll darauf aufbauen, sind innerhalb der ersten drei Fachsemester zwei ausführliche Orientierungsgespräche mit prüfungsberechtigten Dozenten des Faches Wissenschaftsgeschichte verpflichtend vorgesehen.
Genaue Informationen zu Bewerbungsfristen und zu benötigten Unterlagen finden Sie auf der Homepage des Studiengangs.
Zugang, Bewerbung und Einschreibung
Foto ©iStock.com/mixetto Studienberatung
Fachstudienberatung
Fragen zum Studieninhalt, den fachlichen Voraussetzungen und dem Bewerbungsverfahren sowie der konkreten Gestaltung des Studiums beantwortet Ihnen die
Zentrale Studienberatung
Die Zentrale Studienberatung (ZSB) unterstützt Sie bei allen Fragen rund ums Studium – von der Studienentscheidung, über den Studienverlauf bis hin zum erfolgreichen Abschluss.
Falls erforderlich, vermittelt die ZSB an die entsprechenden Kontaktpersonen weiter.