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Aktuelles: Universitäten auf Irrwegen? Postkolonialismus und Antisemitismus in der Wissenschaft

04. Januar 2024, von Institut für Politikwissenschaft

Podiumsdiskussion an der Universität Regensburg

Dienstag, 16.01.2024, 16:15 - 17:45 Uhr
Universität Regensburg, Vielberth-Gebäude, H24, Universitätsstraße 31, 93053 Regensburg

Das von der islamistischen Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 in Israel verübte Massaker mit rund 1.200 Todesopfern und 240 in den Gazastreifen verschleppten Geiseln rief weltweit Entsetzen und Mitgefühl hervor. Gerade an Universitäten zeigte sich aber vielfach eine völlig andere Reaktion: Ein primär vom Postkolonialismus geprägtes Milieu empörte sich nicht über die islamistische Gewalt, sondern über die Selbstverteidigung Israels gegen die Hamas im Gazastreifen. Israel wird in diesen Kreisen als Unrechtsstaat dämonisiert, der „Apartheid“ bezichtigt und als „siedlerkolonialistisches Projekt“ diffamiert. Damit liefern die Ideen des Postkolonialismus den ideologischen Überbau für eine neue Form des Antisemitismus. Während deutsche Politiker Israels Sicherheit als Staatsräson bezeichnen, greift auch an deutschen Universitäten postkoloniales Denken um sich und macht ideologische Zerrbilder von Israel und der Lage in Nahost salonfähig.

Über das Problem diskutieren Prof. Dr. Volker Depkat (UR), Prof. Dr. Jörg Skriebeleit (Zentrum Erinnerungskultur UR/KZ-Gedenkstätte Flossenbürg), Prof. Dr. Stephan Bierling (UR). Moderation: Prof. Dr. Gerlinde Groitl (UR).

Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Leibniz-WissenschaftsCampus „Europa und Amerika in der modernen Welt“, der Friedrich-Naumann/Thomas-Dehler-Stiftung und der Professur für Internationale Politik der UR.

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