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Aktuelles: Austausch zum Zentrum Erinnerungskultur

14. Juli 2022, von Katrin Groß

Die SPD-Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder und Dr. Carolin Wagner sowie die Bayerische Landtagsabgeordnete Margit Wild (SPD) waren zu einem Austausch bezüglich des Zentrums Erinnerungskultur an der Universität Regensburg. Empfangen wurden sie dabei von Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg, und Prof. Dr. Jörg Skriebeleit, Direktor des Zentrum Erinnerungskultur.

Marianne Schieder, seit März 2015 Mitglied im Beirat des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums und seit 2018 Mitglied im Stiftungsrat der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ und im Kuratorium der „Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas“, ist im Besonderen an der Thematik des neu gegründeten Zentrums und seiner Arbeit interessiert.  Seit September 2021 ist Schieder zudem Mitglied im Stiftungsrat der Bundesstiftung „Orte der deutschen Demokratiegeschichte“.

Das Zentrum Erinnerungskultur wurde Ende 2020 als Zentrale Einrichtung der Universität Regensburg gegründet und versteht sich als universitätsweite Einrichtung. In der ersten Hälfte des Jahres 2021 nahm es seine Arbeit auf und wurde am 10. März 2022 feierlich eröffnet. Im Kern erwuchs das Zentrum langjährigen Kooperationen zwischen der Universität Regensburg und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Universitätsintern knüpft es thematisch und methodisch u.a. an den seit 2018 laufenden Masterstudiengang „Public History und Kulturvermittlung“ an, eröffnet darüber hinaus aber auch Kooperationsmöglichkeiten mit zahlreichen geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Studiengängen. 

„Das große Interesse der Bundestags- und Landtagsabgeordneten ist an dieser Stelle ein weiterer Ausweis für die Bedeutung des Themas aus wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Perspektive“, so Prof. Dr. Udo Hebel „und wir sind natürlich bestrebt, das Zentrum jetzt weithin bekannt zu machen und in seiner Arbeit zügig weiter auszubauen.“

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