Verstaltungsort: Jüdisches Museum Frankfurt, Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main
David Bergelson, 1884 in der heutigen Ukraine geboren, prägte über vier Jahrzehnte die moderne jiddische Literatur. Ob in Kiew, Berlin, New York oder Moskau. Mit dem Zweiten Weltkrieg und der Schoa erreichte sein Schreiben eine neue, existenzielle Dimension. Bergelson überlebte, wurde aber 1952 in der „Nacht der ermordeten Dichter“ zusammen mit vier weiteren sowjetisch-jüdischen Autoren hingerichtet. Der Band „David Bergelson. Die Welt möge Zeuge sein“ versammelt erstmalig ausgewählte Prosa des Dichters und einen Dramenausschnitt. Durch den Abend führen die Herausgeberinnen Sabine Koller und Alexandra Polyan; der Historiker Gerd Koenen gibt eine Einführung.
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David Bergelson - "Die Welt möge Zeuge sein" hat Rezensionen von folgenden Institutionen erhalten: Forward (externer Link, öffnet neues Fenster), Frankfurter Rundschau (externer Link, öffnet neues Fenster), Jüdische Allgemeine (externer Link, öffnet neues Fenster), Frankfurter Allgemeine Zeitung (externer Link, öffnet neues Fenster)