Wie gestalten sich empirische Zugänge zum Forschungsfeld? Was ist mit der „Kunst des Reden-Lassens“ (Schmidt-Lauber) in der Interviewführung gemeint? Wie lässt sich zwischen empathischer Nähe in Erhebungssituationen und analytischer Distanz in der Auswertungsphase differenzieren? Wie kann die eigene Rolle im Feld reflektiert werden – auch mit Blick auf Ungleichheiten von Macht? Wie lassen sich Quellen aus verschiedenen Perspektiven betrachten und in breitere soziokulturelle Zusammenhänge einordnen?
Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum der offenen Talkrunde „#OurStories – Daten, Dialoge, Deutungen. Empirisches Material gemeinsam lesen“ mit Dr. Esther Gajek und Alexandra Regiert, M.A.
Bachelor- und Masterstudierende der Vergleichenden Kulturwissenschaft sind eingeladen, ihr empirisch erhobenes Material – etwa Interviewtranskripte, Beobachtungsprotokolle oder Feldtagebucheinträge – zur Diskussion zu stellen und von methodischen oder forschungsethischen Herausforderungen zu berichten. Ziel der Veranstaltung ist ein niedrigschwelliger Erfahrungsaustausch sowie das gemeinsame Beschreiben, Lesen und Analysieren bereits erhobener Quellen.
Interessierte können bis zum 31.05.2026 eine kurze Projektskizze einschließlich der zugrunde liegenden Fragestellungen an Alexandra Regiert M.A. (alexandra.regiert(at)sprachlit.uni-regensburg.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm)) senden. Besonders willkommen sind Studierende, die aus ihren Abschlussarbeiten berichten möchten. Die Veranstaltung ist jedoch offen für Studierende aller Semester.
Die Talkrunde findet am 17.06.2026 um 18:00 Uhr c. t. in W115 statt.