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Aktuelles: 2024 | 20-21. Juni Tagung "Queere DDR-Literatur"

Da es bislang keinen systematischen Überblick queerer DDR-Literatur gibt, will diese Tagung einen ersten Schritt für eine solche Übersicht machen. Jede Literatur aus der DDR, die von schwul-lesbisch-bisexuellem oder unbestimmtem Begehren erzählt, kommt dafür in Betracht. Genauso sind Geschichten von Weiblichkeit, Mutterschaft, sexueller Identität, Körpern (z.B. bei Roswitha Geppert, Helga Königsdorf, Christine Wolter, Gabriele Eckert oder Waltraud Lewin uvm.), von Männlichkeit (bspw. bei Thomas Brasch, Ronald M. Schernikau uvm), Sex, sowie Inter- und Transgeschlechtlichkeit und Perspektiven des Nicht-Identischen willkommen. Neben der inhaltlichen Ebene ist die Tagung auch an queeren Ästhetiken und Schreibweisen der DDR-Literatur interessiert: Welches Schreiben, welche literarische Produktion agiert jenseits normativer Ästhetiken? Welche polymorph-perversen Formen und Ästhetiken gab es in der DDR-Literatur, die bislang nicht im Kanon queerer, schwul-lesbischer Literatur auftauchen? Welche Alltagserfahrungen erzählt die Literatur der DDR?
Hier geht es zum Tagungsprogramm 

20. Juni 2024, von Franziska Haug

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