Das Netzwerk vereint Fachwissen aus verschiedenen Disziplinen und verbindet Rechtswissenschaften, ethnografische Feldforschung und Grenzstudien, um die vielfältigen Konstruktionen und Praktiken von Grenzen und Grenzbildung in der heutigen Welt zu untersuchen.
Ausgehend vom Hintergrund der Mitglieder in den Bereichen Rechtswissenschaften und Grenzstudien geht unser Projekt von der Beobachtung aus, dass das Recht Grenzen nicht nur auf dem Papier zieht. Es prägt und regelt sie und schafft Schwellen, die das Leben derjenigen erschweren, die sie überschreiten oder an ihnen leben. Grenzen sind in diesem Sinne keine statischen Linien, sondern sich wandelnde rechtliche Konstrukte, die beeinflussen, wer sich unter welchen Bedingungen und mit welchen Konsequenzen bewegen darf.
Die Eröffnungsveranstaltung wird gemeinsam von der Fakultät Rechtswissenschaft der Universität und der Gleichstellungsstelle finanziert.